Fladenbrot aus der Pfanne, nicht nur für Claudia

fladenbrote aus der pfanneManchmal koche ich merkwürdige Dinge. Und ach ja, ich habe Kinder. Natürlich finde ich es gut, wenn der Nachwuchs auch die merkwürdigen Dinge, die ich auf den Tisch stelle, probiert. Nun ja, das funktioniert nicht immer. (Manchmal kann ich es ihnen auch nicht verdenken.) In der Regel steht also zusätzlich etwas auf dem Tisch, das man auf jeden Fall essen kann. Wir sprechen von Kartoffeln, Nudeln, Reis oder eben Brot. Wenn die Zeit knapp ist, backe ich gerne dieses einfache Fladenbrot aus der Pfanne.

Das Grundrezept stammt von Semiha: du machst einen mittelfesten Hefeteig, und den bäckst du in der Pfanne aus. Gut, dann machen wir das mal.

Das Rezept reicht für 4 Brote, kann aber leicht verdoppelt werden:

  • 250 gr. Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 150 gr. Wasser
  • 5 gr. frische Hefe oder 1/2 TL Trockenhefe
  • 2 EL Olivenöl

Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Hefe im Wasser auflösen. Dann aus allen Zutaten einen elastischen Teig kneten, dabei das Öl erst gegen Ende zugeben. Die Schüssel zudecken und den Teig eine Stunde ruhen lassen.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig in 4 gleichgroße Portionen teilen, die Portionen zu Bällchen formen und nochmals 10 min ruhen lassen; sie lassen sich dann leichter ausrollen. Nun die Fladen jeweils zu dünnen Kreisen ausrollen.

Eine schwere Pfanne auf den Herd stellen und erhitzen. Wenn die Pfanne heiß ist, auf mittlere Hitze stellen und die Fladen nacheinander backen. Dazu einen Fladen in die Pfanne legen und backen; wenn der Fladen schön aufgegangen ist und die Unterseite braune Punkte hat, wenden und die andere Seite ebenfalls backen, bis braune Punkte auf der Unterseite erscheinen.

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51 thoughts on “Fladenbrot aus der Pfanne, nicht nur für Claudia

  1. Liebe Susanne
    Diese Pita habe ich heute gebacken, allerdings im Ofen, nicht in der Pfanne, denn ich hatte 8 Stück. haben wunderbar geschmeckt. Beim nächsten Mal versuch ich es dann doch in der Pfanne. Danke.
    Gruss
    Bea Wyler

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  2. Nun habe ich es mal wieder gebacken, zusammen mit Antjes Bärlauch-Butter gepostet und natürlich auf Dein tolles Rezept hier verlinkt. Nochmals tausend Dank! Ich habe es schon ein paarmal inzwischen gemacht in den verschiedensten Varianten, und bin jedes Mal wieder begeistert. Lieben Gruß, Claudia (heute mal vom anderen Blog)

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      1. Auch Arne ist ganz wild auf dieses Brot ;-).
        Den Bärlauch habe ich in Berlin an einem einzigen Marktstand bislang entdeckt, selbst in diversen Bioläden habe ich nichts gefunden. Dass Du – wenn der Frühling da ist – eine Quelle zum Selbstbedienen hinterm Haus hast, ist überaus beneidenswert!

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        1. Ich gehe dann immer sammeln; aber dieses Jahr dauert das noch. Das ist hier ein relativ feuchtes Gebiet mit Bächlein…manche Leute haben das Zeug im Garten wachsen und verfluchen es vermutlich als Unkraut. Bei einem Bekannten darf ich immer übers Grundstück trampeln und pflücken. Beim Sammeln trifft man sonst immer auf Konkurrenz, und es kommt zu netten Unterhaltungen. Manchmal habe ich schon Bärlauch zum Kaufen entdeckt…aber das ist eher selten.

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      2. Womit mal wieder bewiesen wäre, dass naturnäheres Wohnen viele Vorteile hat. So mitten in Berlin zu leben hat viele schöne Seiten, aber solche tollen Dinge, wie Du sie mit dem Bärlauch beschreibst, vermisse ich leider sehr.

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        1. Also, Du verrätst das jetzt keinem 😉 – ich finde das manchmal schon frustrierend…..wir wohnen in München (Stadtgebiet), aber irgendwie trotzdem auf dem Kaff. Das hat natürlich seine Vorteile, grade, wenn man Kinder hat: „Ab, geh‘ in’s Biotop, bau ein Lager!“. Aber ich würde schon ganz gerne manchmal einfach nur ein paar Meter um die Ecke laufen, und einfach nur Stadtleben um mich haben….so hat alles seine zwei Seiten.

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  3. Den Blog kannte ich nicht… So fladenbrötchen gibt es in der Widmatt auch oft, genau aus dem gleichen Geund wie bei dir. Die Kinder lieben die Fladen, gelernt hab ich sie mal an einem indischen Kochkurs…
    Grüessli
    Irene

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      1. War es auch. Ende Monat gehe ich Curry mit Fisch u Crevetten kochen. Lernen kann man immer und im Gegensatz zum fladenbrotkurs ist dieser bei einem Inder ;-))

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  4. Wieder ein Rezept von Semiha, das muss gut schmecken!! Wird nachgemacht!
    Ich hab kürzlich ihre Fleischbällchen (mit Zimt und Walnüssen) fürs Büromittagessen gekocht, die Kollegen waren hingerissen!
    lg

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  5. So, nun hab ich’s ausprobiert. Total lecker! Der Teig ist bei meinem ersten Versuch nicht ganz aufgegangen (mein gelegentlicher Hefe-Kriegsfuß), macht aber nix. Der leichte Bratgeschmack am Brot und das Knusprige sind toll, und es geht ja wirklich ratz-fatz. Lieben Dank für das tolle Rezept, das werde ich jetzt öfter machen. Kurze Frage noch: Ich habe eine Teflon-Pfanne benutzt. Ist das ok oder rätst Du zu was anderem?

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  6. Eine tolle Idee… Ich hab gerade auf meiner Zunge den Geschmack dieser Fladen, mit einer luftgetrockneten Fenchelsalami und etwas Käse…. Mhhh, muss ich unbedingt nachmachen! Lieben Gruß, Dirk 🙂

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  7. einfach so hab ich die noch nicht gemacht, aber belegt als Mini-Pizzen aus der Pfanne, das schmeckt auch prima und geht schnell- vor Allem mit dem ewigen Pizzateig a la tomatenblüte. Und süße „Hefepfannkuchen“ mit Rumsrosinen drin, die hab ich auch schon gemacht, ebenfalls sehr lecker. Klasse, wenn immer neue Varianten dazu kommen.

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  8. Die sehen sehr lecker aus! Ich hatte neulich erst Fladen für Burriots selbst gemacht, aber die sind dünner und ohne Hefe.

    Am Wochenende gibt es Chili, da werde ich die Fladen gleich mal testen, schmecken bestimmt lecker dazu 🙂

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  9. Da ist es ja schon, Du bist ein Schatz! Und prima, dass es nicht nur für Christine ist, dann kann auch ich es ja gleich heute Abend nachbacken ;-). In der trockenen Pfanne ohne Öl, richtig?

    Den tollen Blog mit den türkischen Rezepten, wo Du’s her hast, kenne ich damit jetzt auch, sieht sehr interessant aus.

    Danke und lieben Gruß!

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      1. Oh, ich war gemeint, das ist ja großartig! Ich dachte, es gibt eine Christine, die ebenfalls hinter Deinem Rezept her ist. Muss Dir jedenfalls gar nicht peinlich sein, ich freue mich sehr, dass Du (nicht nur) meiner Nachfrage nach Deinem Pfannenbrot einen Post widmest! 🙂

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