Zitronen-Pie

zitronen-pie

Es ist Zitronen-Zeit. Hier und hier und hier gibt es Zitronenkuchen, und zwar jeweils den am meisten geliebten ;-). Woanders gibt es Zitronen-Kurt. Ursprünglich wollte ich mich ja einreihen und mein persönliches, weltbestes Zitronenkuchen-Rezept posten. Aber dann bin ich auf diese Pie gestoßen, und die musste ich einfach ausprobieren. Meinen weltbesten Zitronenkuchen gibt es dann ein anderes Mal :-).

Die Zutatenliste ist, sagen wir mal, interessant. Die Autorin vermutet, dass das Rezept ursprünglich von der Rückseite einer Kondensmilchpackung stammen könnte. Kondensmilch ist also in der Crème, aber kein Zucker. Nachdem ich die Crème probiert hatte, habe ich das geändert. Ohne Zucker…..naja, nur sauer macht auch nicht immer lustig.

Im Originalrezept wird für die Crème nur Zitronensaft verwendet; ich habe noch Schale zugegeben und den Kuchen mit kandierter Zitronenschale belegt, damit das Ganze etwas….zitroniger wird. Und so ist es dann…ein cremiger-luftiger Zitronentraum geworden.

  • 125 gr. Butter, in Stückchen
  • 125  gr. einfache Kekse, wie z.B Butterkekse
  • 250 gr. Schlagsahne
  • 340 gr. Kondensmilch
  • 4 EL Zucker
  • Saft von 2 großen Zitronen
  • abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone

Für die Deko:

  • 1 Zitrone (bio)
  • 100 gr. Zucker
  • 100 gr. Wasser

Zuerst machen wir uns an die Deko:

Dafür die Zitrone waschen und in ganz dünne Scheibchen schneiden.

Wasser und Zucker aufkochen und köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann die Zitronenscheiben zugeben und kochen lassen, bis die Scheiben weich und durchsichtig sind. Bei mir hat das ca. 30 min gedauert. Die Scheiben dann mit einer Gabel herausnehmen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

Für den Kuchen die Butter schmelzen.

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu Bröseln zerklopfen.

Den Boden einer Sprigform mit Backpapier auslegen.

Kekse und Butter zu einer homogenen Masse vermischen und fest in den Boden der Springform drücken.

Für die Crème die Sahne steif schlagen. Dann Kondensmilch und Zucker zugeben und einarbeiten. Zuletzt den Zitronensaft einrühren – schon b.indete die Crème ab.

Die Crème auf dem Boden verteilen und glattstreichen. Die Form mit Frischhaltefolie abdecken und für einige Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren den Kuchen aus der Form holen, mit den kandierten Zitronenscheiben belegen und in nicht zu große Stücke schneiden.

Quelle:

Tessa Kiros, Limoncello and Linen Water

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16 thoughts on “Zitronen-Pie

  1. So ein Zitronencremeschnittchen hätte nach meinem mageren Frühstück gerade Platz 😉 Gut, dass ich heute mit den Zitronen weitermache 🙂 Einen schönen Sonntag dir (auch mit ohne Sonne oder scheint sie bei euch etwa?)

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  2. Genau…mach ruhig weiter mit den Zitronenrezepten. Ich liebe das!!
    Die gezuckerte Kondensmilch hätte deinen Zitronentraum wahrscheinlich pappsüß gemacht.
    (340g gez. Kondensmilch beinhalten ca.180g Zucker, 340 g ungez. ca. 35g Zucker)
    35g plus 4 El ist sicher perfekt 🙂 🙂

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    1. Naja, normalerweise steht ja dann auch „gezuckerte Kondensmilch“ im Rezept….aber so ganz ohne Zucker war es auch nicht schön.
      Da hast Du aber genau recherchiert, was den Zuckergehalt der Kodensmilch angeht 🙂

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  3. Mh. Das würd ich auch mögen, weiß ich ganz genau 😉
    Und jetzt hab ich auch schon wieder Lust auf Zitronen, wenigstens hab ich noch ein Stück Donauwelle im Kühlschrank zum Trost.

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  4. Die Zitronen-Leckereien nehmen kein Ende! Und das ist gut so, ich liebe Zitrone! Gezuckerte Kondensmilch gibt es übrigens auch bei uns zu kaufen, bei Rewe zumindest habe ich sie schon geholt. Damit kann man so tolles Karamell machen! Deine Zitronenschnittchen klingen jedenfalls sehr verführerisch… 🙂
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Dirk

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  5. bestimmt war das gezuckerte Kondensmilch, die gibt es ja anderswo und wird z.B.in Ami-Land häufig zum Backen verwendet. Fein, sowas cremiges esse ich gerne und paßt bestimmt gut zu Zitronen. Und ohne Backen….

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