Südindisches Curry mit Kartoffeln und Spinat

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…..und mit Hindernissen.

Frische geraspelte  Kokosnuss verlangte das Rezept. Nichts leichter als das. Kaufe ich halt mal wieder eine Kokosnuss. Als ich das Kokoswasser probierte, verzog ich schon leicht den Mund. Irgendwie sauer…naja…knacken wir die Nuss erst mal. Das Ergebnis war…..zum Wegschmeissen. Glücklicherweise hatte ich Kinder zuhause, die grade nichts zu tun hatten – außer sich zu langweilen und zu streiten. „Geht doch mal zu Edeka, bringt mir Kokosraspeln. Das restliche Geld dürft Ihr behalten“. Eine Stunde später…Kinder ohne Kokosraspeln und ohne Restgeld. „Mama, die Kokosraspeln waren aus“. Mama ging dann eben doch selbst gucken. Stimmt. Kokosraspeln waren aus. Aber in der Kühltheke gab es noch vorbereitete Kokosnussstücke. Die sind  erst im Einkaufkörbchen und dann im Curry gelandet. Dass  die getrockneten Raspeln ausverkauft waren, hat sich als ein großes Glück erwiesen – denn die frische Kokosnuss hat dem Curry eine völlig andere Konsistenz gegeben als die getrocknete, eingeweichte Variante, die ich mir als Notlösung ausgedacht hatte.

Letztendlich hat sich die Jagd nach der Kokosnuss gelohnt: das Ergebnis war ein mildes Curry mit einer feinen Kokosnuss-Note und einem schönen Biss. Die Kartoffel-Kokos -Kombination wird es bestimmt noch öfter geben.

  • 2 El neutrales Öl oder Ghee
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 2 cm frischer Ingwer, geschält und gerieben
  • 2 grüne Chilis, Samen entfernt und gehackt
  • 10 Curry-Blätter
  • 500 gr. Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten
  • 500 gr. Spinat, gehackt
  • 100 gr. frische Kokosrapeln
  • Salz

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Senfsamen hineingeben und kurz durchrühren, bis die Samen zu springen anfangen. Danach die Zwiebel zugeben und goldbraun und glasig braten. Ingwer und Chilies einrühren und mitrösten, danach die Curryblätter und Kartoffeln zugeben und unter Rühren mitbraten, bis die Kartoffeln halb gegart sind.

Nun Spinat und Kokosnuss in die Pfanne geben und alles salzen. Einen Deckel auflegen und alles köcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen ist. Dann den Deckel wieder abnehmen und und ca. 5 min weiterbraten, bis die Kartoffeln gar sind und die Flüssigkeit verdampft ist. Die Würzung überprüfen und alles gleich auf den Tisch bringen.

Das Curry kommt grade mal wieder recht zum Veggie-Day…

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Rezept adaptiert aus: Pushpesh Pant, India

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27 thoughts on “Südindisches Curry mit Kartoffeln und Spinat

  1. Currys in jeder Variation mag ich auch sehr,
    ich bin ja auch so ein Held mit Kokosnüssen, werde mal Ausschau halten, ob bei uns auch frische Kokosnuss liegt
    Schönes Rezept 🙂

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  2. eine schöne Idee, das Curry mit der frischen Kokosnuss, danach wäre mir jetzt gerade… tztztz…. um diese Uhrzeit sollte man keine Blogs mehr lesen…. Hilfe, wer rettet den Kühlschrank vor mir….

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  3. Das gefällt mir außerordentlich! Und es versetzt mich sogleich wieder nach Südindien, das ich mal besuchen durfte. Kokospalmen noch und nöcher und das leckerste Essen der Welt!

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  4. Ein Rezept ganz nach meinem Geschmack 🙂

    Wir hatten kürzlich bei uns ein indisches Gelage und haben in mühseliger Arbeit zwei ganze Kokosnüsse frisch geraspelt und daraus Kokosmilch hergestellt. Und wie du selbst schreibst, der Aufwand hat sich gelohnt, geschmacklich sind das Welten!

    Mindestens Bayern – Delhi! Und zurück 😉

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  5. Jetzt werde ich gleich mal einkaufen gehen und diesen Spinat kaufen um den ich schon lange Kreise gezogen hatten und nicht dran wollte. Dein Curry ich glaube auch „Aloo Palak“ genannt sieht super aus! Da habe ich richt Lust drauf es zu machen. Ja und danke für den Tipp mit der Kokosnuss, wußte gar nicht das es die im TK gibt, also dann.
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  6. Das glaube ich dass die frische Kokosnuss dem ganzen eine feine Wendung gab, wollte ich auch schon ewig besorgen 🙂 (ich nehme meist Kokosmilch). Hast du getrocknete oder frische Curryblätter verwendet?

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