Wasabi-Paste DIY

wasabiblätter

Was das wohl sein könnte?

Es sind die Blätter meiner Wasabi-Pflanze. Obwohl ich eher einen braunen als einen grünen Daumen habe und unser Garten die Größe eines Handtuchs hat, gibt es kein Halten mehr, wenn ich in einem Gartencenter stehe. Besonders die Abteilung mit den Küchenkräutern hat es mir angetan. Im Zuge des Kaufrausches im Frühjahr ist auch eine Wasabi-Pflanze in meinen großen Kräutertopf eingezogen. Der Plan war eigentlich, sie den Sommer über fröhlich wachsen zu lassen und im Herbst mal zu sehen, ob man die Wurzel verwerten und zu Paste reiben kann. Nun sind die Blätter aber, meinem braunen Daumen zum Trotz, so munter gewachsen, dass sie den anderen Pflanzen das Licht wegnehmen. Ernten war angesagt. Wegwerfen wollte ich die Blätter nicht. Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass man die Blätter verwerten kann – mit Salz und Essig zu einer Paste pürieren.

Ich habe es ausprobiert. Beim Pürieren stiegen mir schon die ätherischen Öle ins Näschen. Die Paste selbst schmeckt deutlich nach Wasabi und ist durchaus geeignet, die Schleimhäute frei zu putzen. Trotzdem ist sie milder als die geriebene Wurzel und hat eine leicht grasige Unternote.

Jetzt muss ich nur noch Sushi zu meiner Paste machen 😉

Im Herbst berichte ich dann mal über die Wurzel….

wasabi-paste

Sollte jemand Wasabiblätter im Garten haben – so habe ich es gemacht:

  • 5 Blätter Wasabi mit Stil
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Apfelessig

Wasabi waschen, gründlich trocken tupfen und grob hacken. Dann zusammen mit den anderen Zutaten mit Hilfe des Pürierstabes zu einer Paste verarbeiten.

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16 thoughts on “Wasabi-Paste DIY

  1. Ich hatte ja auch schonmal Ausschau gehalten nach einer Wasabi- Pflanze, wenn ich das lese bin ich aber ganz froh keine gefunden zu haben- mein Daumen ist fallweise zu grün und mein Handtuchgärtchen gleicht momentan einer grünen Hölle….. na, mal schauen, weil interessant finde ich die Pflanze schon und wenn sie dann auch noch so viel besser schmeckt….

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  2. Hach, mein gekaufter kümmert immer noch im Originaltöpfchen vor sich hin. Muss ich dringend mal ändern! Die Blätter hab ich direkt beim Gärntner noch getestet, gefiel mir auch sehr!

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  3. Ha, dieses Frühjahr hat sich hier auch ein Wasabi todesmutig (mein grüner Daumen ist auch was für Farbenblinde) entschieden, in meinen Einkaufswagen zu hüpfen. Und ich sinnierte dieser Tage auch schon darüber, was ich mit den Blättern anfange.

    Wird ausprobiert…!

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  4. Ich habe seit vergangenem Frühjahr eine Wasabi Pflanze an einem geschützten, eher schattigen Plätzchen im Garten. Ich dachte, sie müsste nach dem Winter erfroren sein und hatte fast schon vergessen, dass sie dort stand – aber Wasabi scheint harnäckig zu sein. Die Pflanze hat sogar schon verblüht un kleine Samenschoten gebildet. Die Blätter kann ich leider nicht mehr verwerten, da die spanischen Nacktschnecken anscheinend eine Vorliebe für das saftige Grün zu haben scheinen. Es stehen fast nur noch Stängel da. Aber die Wurzel sieht schon richtig kräftig aus, und im Herbst geht es der Wurzel endlich an den Kragen… 😉
    LG
    Markgräflerin

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    1. Ich sag mal so…wenn bei mir was wächst, dann ist es schon robust :-). Die Schnecken sind aber hart im Nehmen, wenn sie auch vor Meerrettich nicht zurückschrecken. Auf die Wurzel bin ich auch gespannt…..

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  5. Ich bringe das Sushi vorbei 😉 Echt zu schade, dass ich noch nicht einmal einen „Handtuch“garten habe… muss ich wohl – ganz uneigennüzig- meiner Mutter so ein Pflänzchen zum Geburtstag schenken…

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  6. oooh, da muss ich doch gleich mal auf die Suche nach solch einem Pflänzchen gehen! Ich habe Wasabi nur als Pulver zuhause :-/

    Aber so eine Paste… da wüsste ich schon was mit anzufangen *g*

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  7. Dass man die Blätter ebenfalls verwenden kann, war mir bisher unbekannt. Vor einiger Zeit hatte ich mir allerdings eine frische Wurzel schicken lassen, von der ich begeistert war. Da kannst Du dieses künstliche Tubenzeugs vergessen.

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