Einmal im Jahr Brot

einmal im jahr brot

Dies hier ist ein klassisches Brotrezept aus Griechenland. Traditionell wird es, wie der Name schon sagt, nur einmal im Jahr gebacken, nämlich am „Reinen Montag“, der den Beginn den Beginn der vorösterlichen Fastenzeit markiert. Uns schmeckt es aber so gut, dass wir es öfter backen.

Im Grunde ist es ein einfaches Fladenbrot aus Hefeteig. Was das Brot zu etwas Besonderem macht, ist die Mehl-Wasser-Mischung, mit der es vor dem Backen bepinselt wird. Dadurch wird es besonders knusprig und aromatisch. Der Sesam gibt zusätzliche Würze.

Das Brot schmeckt frisch am besten. Am nächsten Tag kann man es aufschneiden und ohne Fett im Backofen rösten – für einen Toast der anderen Art 🙂

Und weil das Brot bestrichen wird, passt es auch zum Thema des aktuellen Bread Baking Day – es ist schon der 60. Gratulation, Zorra!

  • 400 gr. Mehl 550
  • 10 gr. frische Hefe oder 1 TL Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 200 ml Wasser, lauwarm
  • 4 EL Olivenöl

Zum Bestreichen:

  • 1 EL Mehl
  • 1/2 EL Olivenöl
  • 1/4 TL Salz
  • 1 1/2 EL Sesam

Das Mehl zusammen mit Salz und Zucker in eine große Schüssel geben. Alle übrigen Zutaten zugeben und alles zu einem elastatischen Teig kneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Sollte der Teig zu trocken sein, vorsichtig noch etwas Wasser zugeben. Die Schüssel bedecken und den Teig an einem warmen Ort ca. 2 1/2 h ruhen lassen, bis er zu doppelter Höhe aufgegangen ist.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig aus der Schüssel holen und nochmal kurz durchkneten. Dann zu einem Rechteck formen, das knapp einen cm hoch sein sollte und  auf das Blech legen. Nochmals 30 min bedeckt ruhen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 200°C vorheizen.

Zum Bestreichen Mehl, Olivenöl Salz und Sesam mit 2 EL Wasser kräftig verrühren und die Masse mit einem Backpinsel auf das Brot streichen.

Im heißen Ofen in ca. 20 min goldbraun ausbacken.

Rezept adaptiert aus: Tessa Kiros; Griechenland in meiner Küche

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27 thoughts on “Einmal im Jahr Brot

    1. Und wie das in deine Serie passt. 550 ist weniger star ausgemahlen, also dicker als 405. 405 kannst du nehmen; bei diesem Brot sollte das nicht so ins Gewicht fallen. Ansonsten ist 550 einfach reicher an Klebereiweiß, das ist gut für Brot- und Hefeteige. Wobei diese Unterscheidung in Thailand ja vermutlich obsolet ist 😉

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  1. Sieht das gut aus und was für eine prima Idee zum Event. Was Du alles so findest….
    Jetzt habe ich das Buch von T.K. mal ausgegraben und geschaut warum mir das nicht aufgefallen ist und zu dem Schluß gekommen unbedingt hier weit rein zu schauen …..und finden was gut ist.
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  2. Langsam wird es ja richtig griechisch hier 😉 Gefällt mir! Ich hab’s ja bekanntermassen nicht soo mit Brot backen… und von der Mehl-Streiche höre ich auch das erste Mal! Aber ich lese „knusprig“ und das ist für mich schon fast ein Stichwort zums Selberausprobieren 😉

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  3. Ach ja, Fladenbrot… leider sterben ja auch die türkischen Bäckereien aus, zumindest hier, wo ich wohne. Früher konnte ich einfach so jederzeit ein ofenfrisches Fladenbrot holen. Das war nicht viel anders als dieses griechische. Mittlerweile muss ich selber backen. Und ich muss mich ermahnen, dass ich es deutlich öfter mache, denn sonst wird das hier auch noch so eine einmal-im Jahr-Sitte.

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    1. Das würde ja bei uns gar nicht gehen. (Fladen)brot ist wichtig….das kann man zu ganz vielen Essen brauchen. Und für die Kids ist es der Notanker, wenn Mama wieder spinnt und komisches Zeug kocht….. 🙂

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  4. Von einer Mehl-Streiche habe ich in letzer Zeit öfters gelesen, muss ich unbedingt mal testen! Und wenn dann vielleicht irgendwann die Sonne mal wieder scheint und wir den Grill anwerfen, werde ich das griechische Brot mal testen 😀

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