Gestürzter Nektarinen-Kuchen

gestürzter nektarinenkuchen

„Was soll das heißen, es gibt dieses Wochenende keinen Kuchen?“ Mein Sohn war entsetzt. Aber mit Verlaub, es ist doch heiß. Und dann noch den Backofen, pff. Und außerdem war gestern Sommerfest in der Schule und heute, heute ist noch das Ju-Jutsu-Sommerfest meiner Kampftiger-Tochter. Was bedeutet, dass ich zweimal Fingerfood für das Schulbuffet und irgendeinen Salat für das andere Buffet machen darf. Wer also braucht da noch Kuchen? Genau, mein Sohn.  Er war gnädig mit mir, es durfte auch ein Obstkuchen sein.

Nektarinen waren da. Den Rest habe ich mir zusammengedacht. Der Kuchen ist einfach genug, um mal schnell zusammengerührt zu werden, aber dennoch nicht langweilig. Der Zucker auf dem Boden ergibt nämlich eine nette Karamellschicht. Und das Quäntchen Rosmarin sorgt für ein bisschen Extra-Spaß beim Essen.

Und jetzt bin ich in der Küche. Kartoffelsalat für heute Nachmittag zusammenrühren. Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Belag:

  • 2 EL Rohrzucker
  • 4 Nektarinen
  • 1 TL Rosmarinnadeln, fein gehackt
  • Butter für die Form

Teig:

  • 80 gr. Butter
  • 160 gr. Zucker
  • 3 Eier
  • 200 gr. Mehl
  • 1 TL Backpulver

Zunächst den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Rand und den mit Backpapier belegten Boden der Form gründlich buttern. Den Boden mit dem Rohrzucker bestreuen. Die Nektarinen vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Die Spalten dachziegelförmig auf den Boden der Springform legen und mit dem gehackten Rosmarin bestreuen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier eines nach dem anderen einarbeiten. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren.

Den Teig gleichmäßig über das Obst verteilen. Den Kuchen in den heißen Ofen schieben und in ca. 45 min fertig backen.

Den fertigen Kuchen erst mal 10 min auskühlen lassen. Dann den Rand der Form vorsichtig lösen, den Kuchen auf eine Platte stürzen, Blech und Backpapier abziehen.

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20 thoughts on “Gestürzter Nektarinen-Kuchen

  1. Hm mit Rosmarin..ich liebe ja Gewürze bei süßen Sachen. Letztens habe ich genau andersrum einen Sauerkirschkuchen gemacht und dadrüber Lavendelblüten gestreut, auch gut :).
    Und wirklich – ein Wochenende ohne Kuchen?! Das geht doch nicht ;-)!

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  2. So eine Upside-down-tart ist was feines und die hier ist super mit dem Rosmarin noch dazu toll. Ja das kenne ich auch zu gut Mama kannste nicht mal, ich hätte soo gerne und ich Dussel habe am Samstag dann noch Pizza gebacken gut warm das Ganze. Bei Dir im Doppelpack noch mit Salat, aber immer gerne :). Tja ich habe diesen Post erst heute morgen in meiner Leseliste gehabt, wieso muss ich klären. Dir noch eine schöne Restwoche.
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  3. Hier ist ja schon seit 3 Wochen Ferien… Abschlusshinundher also durch und den Ferienalltag geniessen. So eine Tarte würde auch hier in den Tagesplne passen….
    Liebs grüessli und schöner Ferienbeginn
    Irene

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  4. Liebe Susanne, Dein Kuchen ist meine Rettung. Ich habe nämlich bisher noch jede Tarte Tatin verhunzt, und mit Deinem Backpapier-Trick wird es künftig sicherlich auch mir gelingen, diese Köstlichkeit nicht in zwei Gängen servieren zu müssen – erst das eingebrannte Obst und dann den Teig. Sieht spitze aus, Nektarinen mag ich auch sehr.

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  5. Tarte Tartin neu interpertiert. 🙂 Sieht herrlich saftig aus, hoffentlich weiß dein Sohn deine Mühen zu schätzen! Wünsche dir auch einen schönes Restsonntag mit Tigertochter und Co. 🙂 Nächste Woche soll’s zumindest hier etwas kühler werden…

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  6. Bei mir gibts tatsächlich keinen Kuchen dieses Wochenende- Waffeln und Eis sind frischgemacht. So einen ähnlichen- mit Pfirischen und Mandeln- hab ich aus einem Ami-Kochbuch schon öfter gemacht- mit dem Rosmarin schmeckt das bestimmt sehr gut. Hmmm. Schönen Sonntag, trotz Allem!

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