Outtakes: Rührei mit Tomate

rührei mit tomate

Melanie will wissen, was wir nie verblogt haben. Weil es ein Genuss ist, der uns peinlich ist. Weil es einfach zu einfach ist. Oder weil es wunderbar schmeckt, aber nicht so aussieht. Dafür darf sie ein Event bei Zorra veranstalten. Bin ich neugierig, was da ans Tageslicht kommt 😉

Ich hab da was. Eigentlich wollte ich Euch ja meine geheime Passion für geschmacksverstärker-beladene Instantnudeln aus dem Asia-Shop beichten. Was für ein Glück, dass ich das nun nicht tun muss, mir ist da nämlich noch was anderes eingefallen.

Rührei mit Tomate aus China. Zum ersten Mal gegessen bei der Mama meiner chinesischen Freundin in Guangzhou. An Einfachheit nicht zu übertreffen, und trotzdem (oder gerade deswegen), so gut, dass man drin baden könnte. Also eigentlich zu einfach zum Verbloggen. Und dann gibt es noch was….das sieht aus wie….ach, denkt es Euch selbst….

Es gibt für dieses Gericht auch Rezepte, die etwas komplexer daherkommen, so mit einem Sößchen, in dem die Tomaten gegart werden. Ich mag die einfache Variante von Mama Wu  am liebsten 🙂 :

  • 2 Eier
  • 2 Tomaten
  • etwas Salz, Zucker und Pfeffer
  • Öl zum Braten
  • Frühlingzwiebelröllchen zum Bestreuen

Die Tomaten kreuzweise einschneiden, mit heißem Wasser überbrühen, schälen und in Würfel schneiden.

Die Eier mit einer Prise Salz verschlagen.

Etwas Öl im Wok erhitzen. Die Eier hineingleiten lassen und unter Rühren zu Rührei verarbeiten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nochmals etwas Öl in den Wok geben und die Tomaten anbraten, bis sie heiß sind und anfangen zu duften. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen und nochmal durchrühren.

Die Eier zu den Tomaten in die Pfanne geben, alles unter Rühren nochmals erhitzen.

Zum Servieren mit Frühlingszwiebelringen bestreuen.

Ich hätte gar nicht gedacht, dass das Rezept so lang ist….. 😉

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37 thoughts on “Outtakes: Rührei mit Tomate

  1. Das mit den Instantnudeln… 🙂 Aber Dein Outtake sieht so gar nicht nach Outtake aus. Denn einfache Gerichte sind nicht immer einfach. Je weniger Zutaten, desto schwieriger ist meistens das Rezept. Jedenfalls war das bei den Rezepten meiner ungarischen Mutter so. Und ganz speziell bei den Süßigkeiten.

    So, und jetzt hätte ich auch gerne einen Gasofen und einen Wok dazu.

    Liebe Grüße
    Anna

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  2. Eines meiner Lieblingsgerichte in China! Tomaten mit Eiern geht immer, auch wenn man sich nach einem Marktbesuch spontan entschlossen hat, Vegetarier zu werden, wenn man die Speisekarte nicht lesen kann oder /und Angst hat, irgendetwas völlig obskures zu bestellen. Da kommen bei mir ganz viele Erinnerungen hoch. Danke
    Ulrike, Hamburg

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      1. War nur ein kleiner Scherz, weil Du die Nudeln am Anfang erwähnt hast ;-). Dein Tomatenrührei klingt nach so köstlichem Wohlfühlessen, wahrscheinlich gerade weil es so einfach ist. Ich liebe zum Beispiel Pellkartoffeln mit Butter und Salz und nix dazu, auch so ein simples und eigentlich unbloggbares Lecker-Ding.

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        1. Weiß ich doch 🙂
          Du bist die Erste, die die Nudeln erwähnt 😉
          Und Pellkartoffeln nur so mit Butter und Salz die liebe ich auch. Vor allem nach dem Sommer, wenn die Zeit der Frühkartoffeln vorbei ist und es wieder die stärkehaltigere Variante gibt.
          Da fällt mir grade ein neues Event ein: „Gebt mir Kohlehydrate“ 😉

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  3. Bin kein Fan von Rührei, von Tomaten aber schon und von Frühlingszwiebeln erst recht- und ich finde das sieht sehr appetitlich aus. Ein schönes Brot mit dick Butter untendrunter, die dann so läuft wenn man das drauftut…. hmmm.

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  4. Das liebe ich!!!

    番茄炒鸡蛋 bestellen oder selber machen. Mein „Rezept“ ist ähnlich wie Deins und schon ein paar Mal auf dem Blog. Da habe ich keine Hemmungen. Weil es das oft gibt, eines unserer Liebligsgerichte.

    Auch wenn meine Version nicht so gut aussieht wie Deine. 😉

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  5. Dafür musst Du dich doch nicht schämen …
    ich würds dir zwar nicht wegfuttern, weil ich Eier hasse, aber mein GöGa würd sofort zuschlagen 😉
    Meine Tochter die macht immer eine Matschepampe, die müsste Ich eigentlich in Ihrem Namen mal verbloggen, da stellen sich mir jedesmal die Nackenhaare, ich glaub das mach ich mal, als Anhang zu meinem Beschämfutter 😉

    Liebe Grüße Kerstin

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  6. Ich bin nicht sicher, ob ich das „hässlich“ genug finde. 😉
    Klingt auf jeden Fall köstlich, sowas würde Herr H. gerade noch für sich allein zubereiten…

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  7. Ich mag „Tomatenei“ total gerne, wobei ich zuerst die Tomaten anschmore und dann das Ei reinrühre. Die Piperade basque sieht übrigens auch nicht viel attraktiver aus, die habe ich schon im Blog verewigt 😉

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  8. Das gab es bei uns früher zuhause sehr oft, wenn auch die Tomaten nicht gehäutet wurden 🙂
    Leider kann ich ja Eier nicht, ich würde so gerne mal wieder *pienz*

    Und ich finde, es sieht sehr lecker aus!

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