Börek mit Mangold und Feta

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Hier kommt das dritte Rezept aus Silvena Rowes „Orient Express*“.

Dieses Börek ist Fastfoood vom Feinsten. Es ist wirklich schnell gemacht und schmeckt wunderbar. Wenn man es abkühlen lässt und in Stücke schneidet, kann man es auch gut zum Picknick mitnehmen.

Vom Rezept bin ich diesmal allerdings ziemlich abgewichen: Silvena Rowe benutzt als Gemüse wilde Brunnenkresse und wilden Rucola. Ich habe Mangold verwendet; der war gerade da. Sicherlich war mein Börek dadurch etwas milder im Geschmack. Zudem habe ich eine Packung Strudelteig benutzt; das waren 10 Blätter. Im Original werden 20 Blätter gestapelt. Bestreut habe ich das Börek mit der Dukka, die ich aus diesem Rezept noch übrig hatte; ursprünglich wird Schwarzkümmel verwendet.

Hier also ist meine Version:

  • 500 gr. Mangold
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 gr. Feta
  • Schwarzer und roter Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 6 El Butter, geschmolzen
  • 10 Blätter Strudel- oder Filoteig
  • Dukka zum Bestreuen

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Vom Mangold zunächst die Stiele atrennen und hacken, danach die Blätter ebenfalls hacken. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und zunächst die Mangoldstiele 5 min braten, dann die Blätter zugeben und mitbraten, bis sie zusammengefallen sind. Etwas abkühlen lassen. Wenn noch Flüssigkeit da ist, diese ausdrücken. Dann in eine Schüssel geben, den Feta darüberbröseln, alles mit Hilfe einer Gabel vermischen. Mit den beiden Pfeffersorten abschmecken, nötigenfalls noch nachsalzen.

Die Eier in einem Schüsselchen mit Milch und flüssiger Butter verschlagen.

Ein Backblech mit einem Bogen Backpapier auslegen.

Ein Blatt Strudelteig darauflegen und großzügig mit der Milchmischung bepinseln. Ein weiteres Blatt darauflegen und ebensfalls bepinseln. So weitermachen, bis man 5 Blätter gestapelt hat. Dann die Füllung auf dem Teig verteilen. Weiter mit den restlichen Teigblättern belegen, bis alle aufgebraucht sind. Auch das letzte Teigblatt mit der Milchmischung bepinseln, dann mit der Dukka bestreuen.

Im heißen Ofen in ca. 30 min knusprig backen. Dann etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden (das geht gut mit einem Pizzaschneider) und servieren.

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Das Rezept passt wunderbar zum Veggie-Day und wandert dahin.

Und bevor Mißverständnisse aufkommen: Orient Express ist kein vegetarisches Kochbuch…..aber die Veggie-Rezepte haben mich am meisten angesprochen.

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19 thoughts on “Börek mit Mangold und Feta

  1. Das sieht sehr lecker aus, davon könnte ich genau jetzt etwas gebrauchen 😀
    Leider ist ja vor dem Urlaub der Kühlschrank ziemlich leer… aber ich notiere es mir gleich mal für den Einkaufen, wenn wir wieder da sind!

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  2. Mhmmm, das klingt so ähnlich lecker, wie das was wir gestern Abend hatten. 😉
    Ich kann gut verstehen, dass dich eher die vegetarischen Rezepte ansprechen. Geht mir derzeit auch in vielen Kochbüchern so. 🙂

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  3. Sieht wirklich sehr lecker aus! Ich mag Börek auch sehr gerne, mit oder ohne Fleisch, aber am liebsten in Zigarrenform. Diese Form hier macht aber deutlich weniger arbeit 😉 Börek-Teig vom Türken hab ich noch, meine Freundin den Mangold. Was meinst du wieviel Person bekommt man damit statt?

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    1. Das ist die Variante für Faule 😉
      Ich würde sagen, für 4 reicht das. Wie alle Rezepte im Buch wird davon ausgegangen, dass mehrere Sachen auf dem Tisch stehen. So ist die Angabe wie üblich: Für 8 zum Teilen.

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  4. Seit neustem mache ich mir einen Spass daraus, von den neuen Posts meiner Lieblingsblogs zunächst bloss das Foto anzuschauen und anschliessend den Blog zu erraten… bei dir liege ich fast immer richtig 😉 und wie du weisst, habe ich eine Schwäche für deine orientalisch und asiatisch inspirierten Kreationen! Schaut toll aus! Mangold ist auch noch im Garten… und das Buch jetzt auch da! Zum Glück regnet’s am Sonntag, ich weiss schon was ich vor habe 🙂

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  5. Mein letzter Versuch einer Spinakopita, was ja sozusagen die griechische Variante des Böreks ist, hat es nicht auf den Blog geschafft, da die Teigschicht im Vergleich zur Füllung zu dick war, verstehe also gut, weshalb du die Anzahl der Blätter reduziert hast! In die griechische Variante gehört noch Dill, das gibt auch einen wunderbaren Geschmackt, vielleicht hast du ja Lust das mal auszuprobieren.

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