Espressogelee mit Agar-Agar

kaffeegelee mit agar-agar

Mal wieder Zeit für Nachtisch. Dieser hier ist ganz einfach – und der Verdauungsespresso ist auch schon inbegriffen 🙂 : Die Harmonie zwischen herbem Gelée, milchiger Sahne und nussigen Mandelblättchen mit Röstaromen passt. Erstaunlicherweise kommt das Rezept aus Japan.

Ich verwende sehr gerne Agar-Agar (im Japanischen: Kanten) zum Gelieren. Agar-Agar wird aus Rotalgen hergestelt. Es ist geschmacksneutral und extrem ergiebig. Ich mag auch die Konsistenz von mit Agar-Agar gelierten Speisen: man kann, wie hier, ein schnittfestes Gelée herstellen, ohne eine gummiballartige Konsistenz befürchten zu müssen. Zudem kann man auch Massen gelieren, die Ananas oder Kiwi enthalten. Im Gegensatz zu Gelatine müssen Massen mit Agar-Agar kurz gekocht werden. Wenn die Konsistenz nicht stimmt, kann man die Masse neu aufkochen und nochmals gelieren.

Es gibt auf dem Markt sehr unterschiedliche Qualitäten von Agar-Agar, deshalb bei der Verwendung unbedingt die Packungsanleitung beachten, um böse Überraschungen zu vermeiden.

  • 200 ml Espresso
  • 150 ml Wasser
  • 2 gr. Agar-Agar-Pulver (oder nach Gebrauchsanleitung auf der Packung)
  • 4 El Zucker
  • 200 ml Schlasahne
  • 50 gr. Mandelblättchen

Agar-Agar in einen kleinen Topf geben. Unter ständigen Rühren mit einem Schneebesen  das Wasser angießen, dann die Hitze anstellen und alles unter Rühren zu Kochen bringen. Eine Minute kochen lassen, dann vom Herd ziehen.

Nun den Kaffee und 3 EL Zucker einrühren.  Das Gelée in eine mit kaltem Wasser ausgepülte flache Schale gießen, abkühlen lassen, dann mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank auskühlen lassen.

Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Die Sahne mit dem restlichen Zucker steif schlagen.

Zum Anrichten das Gelée in Würfel schneiden und auf 4 Schälchen verteilen. Ein paar Tupfen Sahne darauf geben und alles mit den gerösteten Mandelblättchen dekorieren.

Rezept adaptiert aus: Kaori Endo, Echt japanisch kochen*

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15 thoughts on “Espressogelee mit Agar-Agar

  1. Mit Agar hab ich noch nie was gemacht, das ist mir irgendwie zu „medizinisch“…. vielleicht sollte ich mich doch dran wagen. Das Gelee ind die ganze Kombination sehen jedenfalls super aus.

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    1. Hihi…eine Freundin von mir ist PTA….die kriegt bei der Erwähnung von Agar Agar auch immer große Augen und sagt: „Oh nee…ddamit würde ich nicht kochen wollen….da züchten wir immer unsere Bakterienkulturen drauf.“

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  2. Hallo Susanne, ich hatte jetzt schon ein paar mal Probleme, dass Dein Post nicht in meiner Blogger Leseliste war, wieso keine Ahnung, anscheinenden haben WordPress und Blogger ein Problem, was mich hindert hier rein zu schauen, bitte entschuldige, ich möchte doch hier auf dem Laufenden sein und jetzt werde ich in meine WordPress-Übersicht schauen, damit ich dabei bin, hier und gleich, also nee.
    Tja das Agar Agar nehme ich auch gerne und Espresso sowieso und das sieht super aus und es ist lecker und ich hätte es zu gerne. Danke.
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  3. Ja, da schließe ich mich an – SPANNEND!
    Ich hatte es schon in der Hand, habs dann aber wieder weg gelegt… Das nächste mal nehme ich es mit und werde Agar Agar mal testen, die Neugier ist geweckt 😀

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  4. Das sieht sagenhaft gut aus und vielleicht „klaue“ ich es mir für eine meiner nächsten selbstkreierten Torten. 😉
    Wie dick war deine Geleeschicht? Ich habe für ein Törtchen letzt eine hauchdünne (mit Agar-Agar) gemacht und die ist beim Herausnehmen gebrochen.

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    1. Das warschon ein guter Zentimeter, eher mehr,weil die Würfel ja der Nachtisch sind. Hauchdünn stelle ich mir schwierig vor; aber ist das nicht bei Gelatine ebenso?

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    1. Ich habe mir angewöhnt, immer die gleiche Marke zu kaufen, dann ist man die Dosierung einigermaßen gewöhnt. Aber das Gute an Agar Agar ist ja, dass man zu Not nacharbeitenn kann…

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