Hähnchen-Shawarma mit Aubergine und Basmati-Pilaw

hähnchen-shawarma

Shawarma! Also eigentlich Fleisch vom Drehspieß von der Levante. In diesem Fall dann aber die Zuhause-Variante aus dem Ofen mit Hühnchen.

Das Fleisch wird zunächst einige Stunden in eine Marinade aus Essig und Zitronensaft eingelegt. Dadurch bekommt es nicht nur seinen typischen säuerlichen Geschmack, sonden es gart auch leicht an und wird butterzart.

Ich war etwas mißtrauisch ob der Methode, einfach Fleisch und Gemüse zusammen im Backofen zu garen, aber es hat funktioniert. Das Hühnchen wurde zart und die Auberginen waren gar. Trotzdem würde ich beim nächsten Mal die (Grill)pfanne bevorzugen – einige Röstaromen hätte das Gericht nämlich vertragen können.

Eine andere Variante von Shawarma  – mit Hühchenleber – gibt es hier.

Der Basmati-Pilaw ist eine Version meiner (zweit)liebsten Art, Reis zu essen. Normalerweise nehme ich für diese Beilage schnöden Parboiled-Reis – das ist bei mir das einzige Essen, bei dem dieser Reis zum Einsatz kommt. Hier wird Basmati verwendet und mutig mit Kreuzkümmel gewürzt – eine feine, aromatische Variante.

Für das Hühnchen:

  • 400 gr. Hühnchenbrustfilet
  • 3 EL milder heller Essig
  • Saft einer halben Zitrone
  • 3 EL Wasser
  • 1 TL Baharat
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Aubergine
  • Kerne von 1 Granatapfel

Für den Reis:

  • 280 gr. Basmati
  • 2 EL Olivenöl
  • 70 gr. Vermicelli
  • 2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 2 TL Salz
  • 500 ml Wasser, heiß

Zunächst das Hühnchen marinieren: die Hühnchenbrust dafür zunächst in Streifen schneiden, dann in einer Schüssel mit Essig, Zitronensaft und Wasser gründlich vermischen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und das Hühnchen über Nacht oder ca. 8 h marinieren lassen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Aubergine in Würfel schneiden. Fleisch und Aubergine in einen Bräter geben, mit Salz, Pfeffer und Baharat würzen und im heißen Ofen 30 min garen.

Den Reis waschen, dann in eine Schüssel geben, mit heißem Wasser bedecken und 10 min quellen lassen. Das Wasser abgießen.

Öl in einem Topf erhitzen und die Vermicelli unter Rühren einige Minuten anbraten, bis sie goldbraun sind. Achtung….sie werden schneller dunkel, als man denkt. Dann Reis, Kreuzkümmel und Salz zugeben alles unter Rühren nochmals kurz braten. 500 ml heißes Wasser angießen und die die Mischung zugedeckt bei niedriger Hitze garen, bis das Wasser absorbiert wurde.

Zum Servieren den Reis auf einen Teller geben, das Shawarma darauf verteilen und alles mit den Granatapfelkernen dekorieren.

Rezept: Salma Hage, Die libanesische Küche*

Advertisements

Published by

24 thoughts on “Hähnchen-Shawarma mit Aubergine und Basmati-Pilaw

  1. Wunderbares Rezept. Das Hühnchen so und eingelegt sauer, toll, muss ich probieren.
    Pilaw könnte ich jeden 2. Tag essen. Schönes Foto mit dem Granatapfelkernen. Danke für das super Rezept.
    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    Ingrid

    Gefällt mir

  2. Oh das sieht so köstlich aus. Ich liebe im Moment solche Kombinationen, ganz toll!
    Ich melde mich hiermit offiziell aus dem Umzugschaos zurück und bin wieder bereits kräftig zu kommentieren ;-).
    Lieben Gruß Verena

    Gefällt mir

  3. Reis mit Vermicelli habe ich glaube ich schon mal gegessen – und dann so apart gewürzt, stelle ich mir super vor! Dazu dieses Granat-Apfel-Feuerwerk auf dem Hühnchen-Schawarma, das kann nur lecker sein (und sieht sehr schick aus zum türkisen Teller ;-))!

    Gefällt mir

  4. Ich lass mir grad die Aromen über meine geistige Zunge gleiten und bin definitiv interessiert! Kreuzkümmel find ich ist ein tolles Gewürz, leider oft verwechselt mit Schwarz Kümmel. Mmmh bekomme jetzt aber irgendwie Bock auf Frikassé mit Reis…

    Gefällt mir

  5. Ich liiihiiieeebe Shawarma!!

    Dies so als einleitendes Statement 😉 Die Idee, die klassische Zubereitung eines südamerikanischen Ceviche (liebe ich genauso!) für Hühnchen zu übernehmen klingt vielversprechend. Darauf wäre ich selbst noch nie gekommen.

    Das mit den Vermicelli im Reis lese ich immer wieder in orientalischen Rezepten, habe ich selbst aber noch nie ausprobiert… bin da irgendwie etwas kritisch 😉 So wie ich mich kenne, würde es mir aber wohl trotzdem schmecken…

    Gefällt mir

    1. An Ceviche musste ich auch denken, da habe ich mich aber bisher noch nicht rangetraut.
      Und ansonsten wage ich mal eine Ferndiagnose und behaupte, dass Du die Vermicelli im Reis mögen würdest 😉

      Gefällt mir

  6. Das ist eine lange Marinierzeit, ist das Hühnchen dann praktisch schon gar? Es gibt doch so etwas auch mit Fischfilet und Limette. Klingt auf jeden Fall noch einem Gericht, das glücklich macht! 🙂

    Gefällt mir

  7. Genau meins! Ich liebe Hähnchen & Reis und diese schöne Farbe der Granatapfelkerne – herrlich!!

    Und wenn ich es richtig gegoogelt habe, kann ich mir das Baharat auch selbst mischen, müsste sogar soweit alles im Haus haben 😀

    Gefällt mir

    1. Baharat mische ich immer in kleinen Portionen selbst; bin grade irritiert, ich dachte, ich hätte hier schon mal ein Rezept dafür veröffentlicht – hab ich aber nicht, also: 1 EL Senfsaat, 1 EL Koriandersaat, 1 TL Fenchelsamen, 1 EL Kreuzkümmelsamen, 1 Stange Zimt, 1 TL geriebene Muskatnuss, 2 EL getrockneter Thymian, 2 E gertrockneter Oregano, 1 TL schwarze Pfefferkörner. Die ersten 3 Gewürze werde geröstet, dann alles zusammen zu Pulver zerstoßen oder vermahlen.

      Gefällt mir

  8. Fadennudeln im Reis hatte ich auch schonmal- und fands richtig gut. Die Kombi klingt sehr verlockend für mich, Hühnchen liebe ich sehr und Granatäpfel auch. Und Auberginen sowieso.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.