Süßkartoffelbällchen mit Spinat und Ziegenkäse

süßkartoffelbällchen

Seit das Buch* bei mir eingezogen ist, muss ich immer wieder  an diesen Artikel von Claudio denken. Ich sehe das Buch liegen, muss grinsen und denke „Have you got balls?“. Nicht der neuste, der Artikel, aber vergessen habe ich ihn nicht. Gut, der Vergleich hinkt. Immerhin geht es bei Claudio um eine gewisse Hypochondrie in Bezug auf Fleischbällchen.

Fleischbällchen gibt es jetzt erst mal nicht. (Keine schlechte Lösung, wenn man den Hackfleisch nicht über den Weg traut 😉 ) Es gibt Bällchen aus Süßkartoffeln, Spinat und Ziegenkäse. Die sind nämlich klasse. Schicke Farben bringen sie mit, die Süßkartoffel-Spinat-Kombination ist sehr fein, und der Ziegenkäse bringt nochmal Schmelz und Aroma. Fleischbällchen mache ich bestimmt auch noch.

Damit aus den Bällchen auch eine Mahlzeit wird, habe ich sie mit einem Dipp serviert, Kartoffelstäbchen aus dem Backofen (beim Nachwuchs geht das das als Pommes Frites durch) und einen einfachen grünen Salat dazu gereicht.

Für 4 Portionen:

Für die Bällchen:

  • 600 gr. Süßkartoffeln
  • 200 gr. Spinat
  • 1 Ei
  • 20 gr. Butter
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 gr. frische Semmelbrösel
  • 50 gr. Ziegenweichkäse, zerkrümelt
  • 1 TL Rosmarinnadeln, fein gehackt
  • 1 TL Salz
  • 40 gr. Parmesan
  • 40 gr. Panko
  • Pfeffer aus der Mühle

Für den Dip:

  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 150 ml Crème fraîche
  • 100 ml Joghurt
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Salz

Zunächst die Süßkartoffeln garen. Dafür den Ofen auf 220°C vorheizen, ein Blech mit Backpapier belegen und die Kartoffeln in ca. 40 min weich garen. Ich hatte eine große Süßkartoffeln, die habe ich halbiert und mit den Schnittflächen auf das Blech gestellt. Blech aus dem Ofen nehmen, Backofen ausschalten. Die Süßkartoffeln etwas abkühlen lassen und dann schälen.

Den gewaschenen Spinat in eine große Pfanne geben und auf großer Hitze kochen, bis er zusammensackt. Vom Feuer nehmen, alle Flüssigkeit gründlich herausdrücken, den Spinat dann fein hacken.

In einer großen Schüssel die Süßkartoffeln mit Ei, Butter, der Knoblauchzehe, dem Zitronensaft und der Sahne  zerdrücken. Ich nehme dazu den Kartoffelstampfer. Dann Spinat, Brotbrösel, Ziegenkäse und Rosmarin einarbeiten. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Schüssel abgedeckt ca. 1 h in den Kühlschrank stellen, damit die Masse etwas fester wird.

Inzwischen den Backofen nochmal auf 220° C vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.

Den Dipp vorbereiten: dazu in einer kleinen Schüssel alle Zutaten mischen, dann abdecken und etwas durchziehen lassen.

Zum Panieren Parmesan und Panko in einem tiefen Teller mischen. Aus der Süßkartofffelmasse etwa golfballgroße Bällchen formen, diese dann in der Pankomischung wälzen und auf das Blech legen.

Die Bällchen im heißen Ofen ca 15-20 min braum und knusprig backen, dabei einmal wenden.

Mit dem Dipp servieren.

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31 thoughts on “Süßkartoffelbällchen mit Spinat und Ziegenkäse

  1. Das Hackfleisch hacke ich mir immer selber dann gibt‘s kein Problem mit der Vertrauensfrage, aber bei den leckeren Bällchen könnte man das Fleisch in der Tat mal weglassen. Aber dann müsste ich jetzt nur noch Ziegenmilch finden dass ich den Käse machen kann oder ganz tief in die Tasche greifen. Ist mal vorgemerkt zum nachkochen wenn ich wieder Käse habe.

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  2. Ganz nach meinem Geschmack, deine Bälle hier! Ich muss unbedingt auch bald mal wieder Süsskartoffeln machen. Als Püree mag ich sie im Gegensatz zu dir sehr gerne, aber ein bisschen Abwechslung schadet ja nicht…

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  3. Lustig – bei mir gab’s gestern auch Süßkartoffel, allerdings nach Ottolenghi 😉 Die Bällchen sind genau mein Ding. Das hört sich nach einer super leckeren Kombination an!

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  4. Ich liebe (Fleisch-) Bällchen! Ich müsste sogar alles da haben – Süsskartoffel, Spinat und Ziegenfrischkäse, mal schauen ob ich es damit auch hinbekomme 🙂

    ER will heute Maultaschen, die mag ich nicht, also die beste Gelegenheit es direkt nachzukochen 😀

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      1. Sag‘ das nicht, so kleine runde Dingelchen rollt Herr H. am liebsten. 🙂
        Zu den Gnocchi: ich weiß echt nicht, warum, aber ich muss die zur Zeit mehrmals pro Woche essen, erst ganz viele Maronenvariationen und gestern mit Basilikum, der Topf musste weg. 😉

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        1. Mit spannende meinte ich die Frage, ob die Gnocchi sich in Suppe auflösen oder ob sie uns erhalten bleiben 🙂
          Und es ist genau die Maronen-Variante, die ich im Auge habe….

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