Heidekornbrot im Topf

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Diesmal richtet Sandra den Bread Baking Day aus. Und passend zum Topfbrot-Fieber, das ja ohnehin auf ihr Konto geht 😉 wünscht sie sich dazu Brot im Topf.

Ich habe mir dazu das Heidekornbrot aus Stefanies wunderbarem Buch Hefe und mehr ausgesucht. Das Buch habe ich bei Stefanies Geburtstags-Event gewonnen – und ich kann es nur jedem, der gerne Brot backt, wärmstens ans Herz legen. Das Buch hat einen ausführlichen Grundlagenteil und viele wunderbare Rezepte für Brot, Brötchen, herzhaftes und süßes Gebäck. Ich habe schon einiges daruas gebacken, und es ist alles gut gelungen.

So. Nun zum Buchweizen-Brot. Ich mag den leicht erdigen, nussigen Geschmack von Buchweizen sehr. Und dieses Brot ist wirklich wunderbar – ein dezent nussiger Geschmack mit einer schönen Kruste und einer lockeren Krume. Es passt sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Belägen. Ich habe den Vollkorn-Anteil um einen Hauch erhöht und auch auf die vorgeschlagene Übernacht-Gare des geformtes Laibes verzichtet – was nicht schlecht war, denn mein Laib konnte schon nach einer guten Stunde Gehzeit in den Ofen.

Beim Topf allerdings kam ich etwas ins Grübeln….ich besitze genau einen, und der, der ist riesig und fasst eine gefühlte Füllmenge von ca 15 Portionen 🙂 . Stefanies Rezept ist auf 2 Brote ausgelegt, und in meinem Topf hätte ich aus der Teigmenge vermutlich auch ein Brot backen können. Ich habe mich trotzdem entschlossen, das Rezept zu halbieren, weil ich kein solches Riesenbrot backen wollte. Der Teig hat dadurch nicht den ganzen Topfboden ausgefüllt – funktioniert hat es trotzdem. Bloß ein wenig schief ist das Brot geworden…

Bei den Anschnitt-Fotos hatte ich leider ein zittriges Händchen – was Ihr hier seht, ist das am  wenigsten verwackelte 😦 :

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Rezept für 1 Brot:

Für den Sauerteig:

  • 90 gr. Weizenvollkornmehl
  • 90 gr. Wasser
  • 1 EL Anstellgut

Hauptteig:

  • Sauerteig
  • 440 gr. Weizenmehl 550
  • 50 gr. Roggenvollkornmehl
  • 50 gr. Buchweizenmehl
  • 340 gr. Wasser
  • 10 gr. Salz
  • 2,5 gr. frische Hefe

Zunächst für den Sauerteig die Zutaten verrühren und ca. 16 h bedeckt an einem warmen Ort stehen lassen.

Dann für den Teig alle Zutaten in der Küchenmaschine erst 5 min bei geringer Geschwindigkeit, dann nochmals ca 6 min bei hoher Geschwindigkeit kneten. Teig ca 1,5 h ruhen lassen.

Anschleißend den Teig aus der Schüssel holen, auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel vorformen und ca. 10 min entspannen lassen. Ein rundes Gärkörbchen gründlich mit Mehl bestäuben. Den Teig zu einem runden Brot formen, mit Schluß nach unten in das Gärkörbchen geben und – je nach Aktivität des Sauerteigs – ca 1,5 – 2 h gehen lassen.

Inzwischen den Backofen mitsamt einem gusseisernen Topf und seinem Deckel auf 250°C vorheizen.

Wenn das Brot backreif ist, den Topf aus dem Ofen holen, den Deckel abnehmen, den Laib vorsichtig in den Topf kippen (der Schluß ist nun oben), den Deckel wieder auflegen und den Topf in den Ofen stellen. Nach 15 min die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Brot in 30 min fertig backen.

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25 thoughts on “Heidekornbrot im Topf

  1. Ein Super Brot mit einer tollen Krume mit den großen Löchern, sehr gut gelungen. Sehr lecker. Bin schon mal gespannt was Dir als poteinreiches Brot zum nächsten BBD von der ninive einfällt.

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  2. Ich finde das sieht ganz wunderbar aus! Ich habe gestern auch mein erstes Brot aus Stefanies Buch gebacken, aber leider vergessen es im Topf zu machen. Jetzt schaffe ich es vermutlich nicht mehr rechtzeitig zu Sandras Event 😦 Dir ein wunderbares Neues Jahr! Liebe Grüße Melanie

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    1. Probier doch den Topf bei Gelegenheit mal aus; das funktioniert wirklich wunderbar. Aber der erste Januar als Abgabetermin für ein Eventist halt schon ein wenig schwierig ;-).
      Dir auch ein wunderschönes 2014!

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      1. Der Topf wird auf jeden Fall bald ausprobiert, ich habe ihn ja auch unter anderem extra zum Brotbacken angeschafft. Vor allem bei weicheren Teigen, die bei mir gerne Breitlaufen, erhoffe ich mir dadurch Verbesserungen 😉

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  3. Wow, das sieht perfekt aus, liebe Susanne! Ich mag Buchweizen auch sehr und würde daher jetzt gern sagen, dass ich das sofort nachbacke. Aber an Anstellgut, Gärkörbchen & Co. traue ich mich irgendwie immer noch nicht heran. Gerade versuche ich mich an Kartoffelbrot – das braucht immerhin einen Vorteig, ich steigere mich ;-). Deine herrliche Buchweizen-Idee mische ich da beim nächsten Mal mit hinein, ich habe davon gerade reichlich im Haus. Einen guten Rutsch Dir und alles Gute für’s neue Jahr!

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    1. Du kriegst das bestimmt hin…es ist wie mit allem, Üben hilft. Ich backe ja schon länger Brot….und es gibt definitiv Steigerungsmöglichkeiten 🙂
      Und mir geht es wie Dir – etwas Buchweizen ist immer gut…
      Einen guten Rutsch und ein schönes 2014 für Dich 🙂

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  4. Diese Krume! Wunderbar.
    Brot muss viele ungleichmäßige Löcher haben, dann find ich es schön. Und genau so ist dein Brot.

    Wenn das Brot schief ist, dann bist du eine sehr geschickte Fotografin, denn das wäre mir nicht aufgefallen.

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsch ich dir!

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  5. Ich backe Brot NUR im Topf. Sonst wird das nix bei mir.
    Schaut super aus, dein Brot.
    Daumen ganz weit ( noch weiter)… hoch….und Danke für das Rezept 🙂

    Einen Guten Rutsch wünsche ich dir!!

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  6. Ist doch gar nicht schief und herrlich unregelmäßig geport! 🙂
    Ich bin versucht, mein Tour de Meule heute im Topf zu backen, mal sehen. Allein das viele Mehl stört mich dabei. Bürstest du das Brot nach dem Erkalten ab?

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  7. Das schaut großartig aus! Ich mag solch großeren Löcher in der Krume 🙂
    Buchweizenmehl müsste ich auch noch da haben, Rezept ist schon gespeichert.

    Und das mit dem Foto kenne ich. Die sehen auf der Kamera noch scharf aus und sind es dann hinterher nicht – ärgerlich. Tut aber dem tollen Brot keinen Abbruch 😉

    Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag!!

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