Geröstete Tomaten-Karotten-Suppe mit Rosmarinstangerl

geröstete tomatensuppe

Das ist mein Lieblingsrezept aus „Einfach vegan“: eine feine, aromatische Suppe. Die Gemüse werden im Ofen geröstet und gewinnen dadurch an Aroma, die Konsistenz ist genau richtig und die fritierten Glasnudeln, mit denen die Suppe garniert wird, sind eine schöne Beigabe – das knusprige Element ergänzt die Suppe ganz prima.

Dazu werden knusprige, würzige Teigstangen mit Knoblauch und Rosmarin gereicht – und die haben Suchtpotential.

Die Suppe ist eine  schöne Vorspeise, mit der man auch Gästen eine Freude machen kann. Dank der Stangerl geht sie aber auch als leichtes Hauptgericht durch.

Für die Suppe:

  • 500 gr. Kirschtomaten
  • 200 gr. Karotten
  • 80 gr. Zwiebeln
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 5 Zweige Thymian
  • 5 Zweige Oregano
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Rohrzucker
  • 4 EL Olivenöl
  • 300 ml Wasser
  • 20 gr. Glasnudeln
  • Öl zum Fritieren
  • eine Handvoll Basilikum-Blätter

Für die Rosmarin-Stangerl:

  • 500 gr. Mehl (Weizen 550)
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 10 gr. Hefe (original: 30 gr.)
  • 3 EL Olivenöl
  • 4 EL gehackte Rosmarinnadeln
  • 1 TL Salz
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 TL Rohrzucker

Für die Suppe zunächst den Backofen auf 200°C vorheizen. Tomaten halbieren. Karotten schälen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Zwiebel abziehen und in grobe Streifen schneiden. Tomaten, Karotten, Zwiebeln, ungeschälte Knoblauchzehen und Kräuter (mit Ausnahme des Basilikums) auf ein Backblech geben, mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im heißen Ofen ca. 50 min backen. Anschließend die Kräuter entfernen, die Knoblauchzehen schälen und wieder zum Gemüse geben. Das Wasser erhitzen und zum Gemüse geben. Alles mit dem Stabmixer pürieren und abschmecken. Basilikumblätter zerrupfen und in die Suppe geben. Zum Anrichten die Glasnudeln in heißem Öl ca. 2 min fritieren, bis sie aufspringen und knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für die Stangerl die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl mit Salz, Zucker, 2 EL Olivenöl und dem Hefewasser zu einem glatten Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Den Teig in ca 1 h zu doppelter Göße aufgehen lassen, dann nochmal kurz durchkneten und in 6 Stücke teilen. Die Teiglinge zu Rollen formen, dann von beiden Enden gegeneinander verdrehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, abdecken und nochmals 30 min ruhen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230°C vorheizen. Den Knoblauch ganz fein hacken und mit dem restlichen Olivenöl vermischen. Die Stangen mit Knoblauchöl bestreichen, mit Rosmarin und grobem Salz bestreuen und im heißen Ofen 15-20 min backen.

Zum Servieren die Suppe in Schalen füllen. Jede Portion mit etwas Glasnudeln bestreuen. Die Stangerl dazu servieren.

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26 thoughts on “Geröstete Tomaten-Karotten-Suppe mit Rosmarinstangerl

  1. Wieso sehe ich dieses tolle Rezept erst heute?! – Diese Suppe incl. der Brotstangen ist so ganz nach meinem Geschmack, daher danke fürs Rezept. 🙂

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  2. Ofengeröstetes Gemüse liebe ich, Suppen sowieso. Wenn dann beides kombiniert ist, muss ich das ausprobieren. Vielleicht schenke ich mir die frittierten Glasnudeln, denn wenn es nicht unbedingt sein muss, versuche ich das Frittieren zu meiden.

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    1. Sein muss es nicht, aber einen netten Knuspereffekt haben die Glasnudeln schon. Viel Öl braucht es aucht nicht; ich mache so etwas immer in einem kleinen Töpfchen mit bewußt wenig Öl.

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  3. Das ist mir doch glatt entgangen. 😉 Und ich wusste gar nicht, dass man ungekochte Glasnudeln frittieren kann, die machen sich als „Crunch“ bestimmt auch anderswo gut – danke!

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    1. Das Schöne ist ja, das jeder was anderes entdeckt, wenn man ein (Koch)Buch aufschlägt. Diese fritierten Glasnudeln habe ich schon öfter gemacht, die peppen so manches auf….

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  4. Als Suppenlieberhaberin habe ich das Rezept schon eingepackt! Wird am Wochenende getestet. Sonntag gibt es mittags oft Suppe, da wir abends bei der Schwiegermama zum Essen sind… Und wenn ich schöne Tomaten am Samstag auf dem Markt bekomme, werde ich direkt mal die Suppe testen 😀

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    1. Ich habe auch gern Suppe…stoße bei den Mitessern (was für ein Wort….) aber damit nicht immer auf Gegenliebe. Da hilft es, wenn man mit einer netten Brotbeilage punkten kann 🙂

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  5. Deine Rezepte aus dem veganen Kochbuch werde ich nun mit Argusaugen verfolgen um zu sehen, ob ich das Buch brauche. Die Rosmarinstangerln werde ich auf jeden Fall nachbacken müssen. 🙂

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  6. Gemüse zunächst im Ofen rösten und danach zu Suppe verarbeiten – auf die Idee bin ich noch gar nie gekommen! Hört sich toll an! Das wär wohl mal wieder was für meinen „Suppenmontag“ 😉

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