Das Brot zur Plötziade

plötziade-brot

Es ist kaum zu glauben…..wir haben tatsächlich schon vor einigen Wochen den Grill herausgeholt. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir das jemals so früh im Jahr getan haben. Seitdem zünden wir ihn fast jede Woche einmal an.

Zum Grillen brauchen wir natürlich immer Brot. Und da kaum Lutzs Event, die Plötziade, gerade recht: Lutz gibt die Zutaten vor, und wir backen, was uns dazu einfällt. Der Mehlanteil des Brots besteht hauptsächlich aus Weizenmehl 550. Für jeden Tag mag ich lieber Brote mit einem höheren Vollkornanteil, aber zum Grillen ist so ein helles Brot wunderbar. Also habe ich uns aus den vorgegebenen Zutaten ein Brot gebastelt.

Ich habe mir ein Sauerteigbrot mit geringem Sauerteiganteil und  verzögerter Stückgare überlegt. Wenn das funktioniert, bekommt das Brot einerseits ein schönes Aroma. Andererseits ist das auch sehr praktisch: man muss den Teigling nur vorbereiten, und wenn man das Brot braucht, muss man es nur noch in den Ofen schieben.

Die von Lutz vorgegebenen Zutaten waren:

  • 450 gr. Weizenmehl 550
  • 50 gr. Roggenvollkornmehl
  • 10 gr. Salz

dazugeben durfte man Sauerteig oder Hefe und Wasser. Bei mir:

  • 1 EL Sauerteigstarter
  • 350 gr. Wasser

Für den Sauerteig das Roggenvollkornmehl mit 50 gr Wasser und 1 EL Sauerteigstarter verrühren. Sauerteig bedeckt 16 h gären lassen.

Für den Teig Weizenmehl 550 und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Dann Sauerteig und 300 gr. Wasser zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst (Bei mir: 3 min langsam, 3 min schnell). Den Teig 1 h ruhen lassen, dabei nach 30 min 1 mal falten.

Ein rundes Gärkörbchen bemehlen. Den Teig zu einem runden Laib formen und mit Schluß nach oben in das Körbchen geben. Nun das Ganze luftdicht verpacken, damit der Teigling nicht austrocknet. Ich nehme dazu eine große Plastiktüte, stülpe sie über das Körbchen mit dem Brot, blase sie auf und verschließe sie mit einer Klammer. Teigling zum Ruhen 12 – 16 h kühl stellen (Kühlschrank).

Am Backtag den Teigling ca 2 h lang Zimmertemperatur annehmen lassen.

Den Ofen auf 250 °C vorheizen; wer hat, schiebt einen Backstein mit ein. Den Laib vorsichtig auf das Blech oder den Stein kippen und mit ein paar beherzten Schnitten einschneiden. Bei 250°C 10 min anbacken, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Brot in weiteren 40 min fertig backen. Schwaden nicht vergessen. Brot auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

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12 thoughts on “Das Brot zur Plötziade

  1. Das Experiment vom Lutz ist so toll. Da machen wir alle ein „ähnliches“ Brot und doch sieht es bei allen so anderes und verschiede aus. Deines hat so tolle riesen Löcher das versuche ich immer hin zu kriegen aber Deines ist so toll in dieser Hinsicht.

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    1. Ich finde es auch toll, wie aus denselben Zutaten so unterschiedliche Brote werden.
      Ich allerdings bin grade vom Pech verfolgt…..produziere fast nur noch Ausschuß und weiß gar nicht, warum.

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  2. Sehr schön, mit den großen Löchern (wie die hier heißen und oft vermißt werden) – schmeckt sicher auch ohne Grill, zum Beispiel aus dem Toaster und mit Butter und Honig rauf.

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  3. Habt ihr etwa immer noch schönes Wetter? Hier regnet es seit Tagen, so richtig schön Aprilmäßig…
    Sehr schönes Brot, wenn ich das so sehe, muss ich wohl doch mal ein Eckchen im Kühlschrank freiräumen – und ein Gärkörbchen kaufen. 😉

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    1. Seit gestern nicht mehr…..aber das wird schon wieder.
      Ich habe übrigens nur längliche Gärkörbchen, runde Brote lasse ich immer in einem Standsieb gehen, dass ich mit einem bemehlten Mulltuch auslege.

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  4. Boah, hat das schöne Löcher in der Krume ❤

    Werde ich bei Gelegenheit mal testen. Unser Grill kam zeitlich bedingt noch nicht zum Einsatz, aber vielleicht zum Wochenende hin 🙂

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