Butterkuchen

Butterkuchen

Bei Butterkuchen bekomme ich nostalgische Anwandlungen. Nicht etwa, weil es den zuhause bei Mama öfter gegeben hätte – der stand da nie auf dem Plan. Entdeckt habe ich den Kuchen vor vielen Jahren im  Tassajara Bread Book*. Das ist ein weiteres Werk aus der Feder von Edward E. Brown. Dass ich Mr. Brown schätze, wisst Ihr ja – spätestens seit hier. Und das Tassajara Bread Book war eines der ersten, mit dem ich angefangen habe, selbst Brot zu backen.

Äh, ja, der Kuchen. Der ist nicht nur außerdordentlich lecker, sondern auch sehr leicht zu machen. Der Teig ist relativ feucht und muss noch nicht einmal geknetet werden. Als kleines Extra habe ich den Streuseln ein wenig Tonkabohne spendiert. Der Kuchen war übrigens ebenso schnell weggefuttert wie er gebacken war…..manchmal ist das einfachste das Beste…..

Es ist ja übrigens nicht so, dass ich den Kuchen zum Spaß gebacken habe 🙂 Nein, es handelt sich um eine hochseriöse Rettungsaktion: weg mit der abgepackten Supermarkt-Ware, wir backen unseren Butterkuchen selbst. Das war der Anlaß für mich, das Rezept mal wieder hervorzukramen. Weitere Rezepte und Inspirationen für den Butterkuchen findet Ihr hier bei der Giftigen Blonden, bei Sandra, in der Widmatt und bei Pimpimella. Bei Barbara auf der Spielwiese gibt es eine Variante mit Johannisbeeren und im Laufe des Tages findet Ihr auch im Kochtopf einen Butterkuchen.

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Für den Kuchen:

  • 400 gr. Mehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 60 gr. brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 250 ml Milch
  • 60 ml Wasser
  • 50 gr. Butter, zimmerwarm
  • 2 Eier

Für die Streusel:

  • 100 gr. Butter, kalt
  • 90 gr. brauner Zucker
  • 120 gr. Mehl
  • 1 TL Zimt
  • etwas geriebene Tonka-Bohne

Zunächst für die Streusel die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben. Die Butter in kleine Stückchen schneiden und auch in die Schüssel geben. Die Fingerspitzen benutzen, um alle Zutaten zu Streuseln zu reiben. Abdecken und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Für den Kuchen den Boden einer großen Springform mit Backpapier auslegen; die Ränder buttern.

Mehl, Salz, Zucker und Hefe in eine große Schüssel geben.

Die Milch leicht erwärmen und mit Wasser und Eiern verquirlen. Zusammen mit der Butter in die Schüssel mit der Mehlmischung geben und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten. Dazu reichen ein Kochlöffel oder der Knethaken des Handrührgerätes. Den Teig in die Springform geben und gleichmäßig verteilen. Abdecken und in ca. 60 min zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Streusel auf den Teig bröseln, den Kuchen in den Ofen schieben und ca. 30 min backen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Zahstocher, mit dem man in die Mitte sticht, sauber wieder herauskommt.

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27 thoughts on “Butterkuchen

  1. Da ist die wieder, die Tonka Bohne. Ich muss mich auch noch mal mit der anfreunden. Die ist ja so ein bisschen wie Vanille, richtig? Passt also sicher super in den leckeren Kuchen!

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      1. Keine Angst, ich habe mal gelesen dass es ein Kilo davon braucht um gefährliche für die Gesundheit zu werden. Das kann zwar übertrieben sein, aber ich denke dass man in gesunden Massen nicht falsch liegen kann. Ich muss mir unbedingt mal welche besorgen.

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  2. Im ganzen Leben hab ich noch keinen Butterkuchen gegessen, aber ich bin sicher, ich muss auch einmal einen backen. Und gerade bei dieser Aktion hab ich es nicht geschafft mitzumachen. Also muss ich nachbacken. Dumm gelaufen.

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  3. Deine Butterkuchen-Collage macht mich gerade unverschämt kuchen-hungrig, da sieht ja einer besser aus als der andere! Meine Oma machte in den Butterkuchen immer noch so kleine Vertiefungen, in die Butter und Zucker kamen, auch so eine leckere Unverschämtheit ;-).

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  4. Butterkuchen – der durfte auf keinem Familienfest fehlen. Er wurde auf große Blechen gebacken und in Stücken serviert. Und wenn gar nichts mehr ging, konnte man das letzte Stück auch noch tunken.
    Und er sah genau so aus wie Deiner!

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  5. Tonkabohne in den Streuseln – eine großartig Idee! Hach Streusel sind schon etwas tolles! Als Kind hätte ich nur Streusel essen können 😉

    Interessant, dass man den Teig garnicht groß „bearbeiten“ muss. Einfach in die Form und gehen lassen – finde ich super.

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  6. na, hätte ich das mal gewußt… wer weiß vielleicht hätte ich auch was beisteuern können. Jedenfalls ein feiner Kuchen der die Rettung verdient hat… ich kenne ihn etwas anders.

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