Mochi-Waffeln mit Schokotrüffeln – Mochiffles

mochi-waffeln

Ich bin dann mal ein paar Tage weg; es wird hier ruhig werden. Zur Überbrückung lasse ich Euch etwas Süßes da.

Kennt Ihr Mochi, die klebrigen japanischen Reiskuchen? Ich liebe diese Dinger und kaufe sie regelmäßig im Winter. Am liebsten verspeise ich sie geröstet mit etwas Sojasauce. Selbst gemacht habe ich sie noch nie…der Aufwand mit dem zerstampften süßen Reis hat mich bislang abgeschreckt.

Aber wenn ich irgendwo „Mochi“ lese, dann ist mein Interesse geweckt. So geschehen zuletzt bei „Lady and Pups„. Mochi-Waffeln? Muss ich machen. Auch wenn das Rezept erst mal so klingt, als ob ich danach mein Waffeleisen entsorgen könnte.

Nun, mein Waffeleisen lebt noch. Und diese Waffeln, die sind toll: sie funktionieren auf einer Basis von Klebreismehl. Das Innenleben punktet mit Espresso und Schokotrüffeln. Und wenn man sie frisch isst, dann erinnern sie stark an Mochi: außen knusprig, innen zäh und klebrig wie Mochi. Schokaldig….und dann auch noch süß-salzig. Ich habe große Mengen davon verdrückt….und das könnt Ihr jetzt auch tun:

  • 30 gr. Klebreismehl 1
  • 60 gr. Vollmilch 1
  • 179 gr. Klebreismehl 2
  • 100 gr. Rohrohrzucker
  • 60 gr. Milch 2
  • 60 gr. Espresso, abgekühlt
  • 1 Ei, Größe L
  • 35 gr. Butter, geschmolzen
  • 17 gr. Kakaopulver
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 145 gr. Schokoladentrüffel
  • Fleur de Sel

Für die Basis Klebreismehl 1 und Milch 1 gründlich zu einer zähen Masse verrühren. Das Ganze wird in der Mikrowelle gegart: ca 3 mal 20 Sekunden, zwischen den Garvorgängen kräftig durchrühren. Ergebnis ist eine zähe, klebrige Masse die aussieht frische Mochi. (Ich muss mal ausprobieren, ob ich nach der Methode Mochi für Faule herstellen kann 🙂 ). Bestimmt geht das auch im Topf – die Masse unter Hitzezufuhr rühren, bis sie heiß, zäh und klebrig ist.

Masse 5 min abkühlen lassen. Dann alle Zutaten mit Ausnahme des Fleur de Sel zugeben und alles kräftig zu einer homogenen Masse verrühren. Der Teig ist sehr zäh, von Hand kommt man da nicht weiter. Ich habe das Ganze mit den Quirlen des Handrührers verarbeitet; man kann es auch die Küchenmaschine tun lassen.

Die Schokotrüffel in Stücke schneiden und unter den Teig rühren.

Das Waffeleisen auf höchster Stufe vorheizen, dann auf mittlere Hitze stellen. Mit einem Esslöffel einen großen Klecks Teig aufnehmen, den Teig mit einem zweiten Löffel in die Mitte des Waffeleisens schaben. Waffeleisen schließen und die Waffel fünf min. garen. Dann herausnehmen und auf ein Kuchengitter legen. Die Waffel ist zunächst noch weich, wird aber sofort knusprig, wenn sie auf dem Gitter abkühlt. Waffel mit Fleur de Sel bestreuen.

Jetzt kommt der lästige Teil: an den Seiten des Waffeleisens werden angebrannte Teigreste kleben – die müßt Ihr wegmachen. Am besten geht das mit einem Küchentuch, das ihr um eine Gabel (oder ein Essstäbchen) gewickelt habt.

So weiter machen, bis der gesamte Teig aufgebrauch ist. Die Waffeln schmecken am besten, wenn sie gerade etwas abgekühlt sind, dann sind sie außen knusprig und innen weich und klebrig. Nach ein paar Stunden läßt die Pracht nach, aber so lange werden sie sowieso nicht halten 😉

Lasst es Euch schmecken und bis bald 🙂 !

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18 thoughts on “Mochi-Waffeln mit Schokotrüffeln – Mochiffles

  1. Oh ja, Mochi!! Die Dinger sind auch bei mir heissestbegehrt! Wenn ich mir nun noch ein Waffeleisen anschaffe, dann steht dem Nachbacken hier eigentlich nichts mehr im Weg 😉

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  2. Das Rezept klingt erstaunlich, da hätte ich nicht einmal ansatzweise die Zutaten daheim. Aber macht nix, denn mir fehlt auch ein Waffeleisen.

    Ich wünsche dir eine schöne Zeit!

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  3. Ha, das Rezept habe ich vor ein paar Tagen auch gesehen und war hin und weg, leider besitze ich kein Waffeleisen. 😦
    Und du hast Urlaub, obwohl keine Schulferien sind? Genieße ihn! 🙂

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  4. Mein Waffeleisen ist so ein Billigheimer-Dingens – deshalb drücke ich mich meist (eigentlich immer) ums Waffelbacken. Aber deine klingen nun wirklich SEHR ungewöhnlich… Die Neugier ist geweckt. Und dir schöne Tage out of space 🙂

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    1. Mein Waffeleisen ist auch nicht grade die Krone der Schöpfung. Aber es ist besser als das alte meiner Mutter, das ich vorher hatte. Das hat pro Waffel gefühlte 15 min. gebraucht. Ich war gar nicht mal böse, als eine Fuhre Linsenwaffeln unzertrennlich mit dem Ding verwachsen war….

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  5. Ah, die haben mich auch schon angelacht – zumal, da ich Mandys Mochi Donuts in allerbester Erinnerung habe (und das will bei mir und bei etwas, das sich „Mochi-“ nennt, was heißen! Meine Erfahrungen mit dem fiesen Fertig-Zeug sind traumatisch…). Der Nachbau muss hier aber leider warten, bis die Zutaten-Anschaffungs-Sperre aufgehoben ist und wieder Klebreismehl ins Haus kann… 😉
    Schöne Tage Dir!

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    1. Die Mochi-Donuts stehen hier noch aus. Sollte kein Problem sein, ich habe ja Klebreismehl übrig. Und das mit der Zutaten-Anschaffungssperre, das ist eine gute Idee.

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