Gebackene Mäuse

gebackene mäuse

Nein, nein, die sind keine besondere Aufmerksamkeit für die Hauskatze  – sondern, wie es in der „Wiener Küche„* heißt – für Zuckergoscherl. Ein Zuckergoscherl ist in Wien das, was andernorts Süßschnabel heißt.

Die gebackenen Mäuse sind eigentlich kleine Krapfen:  ein relativ weicher Hefeteig, von dem mit dem Löffel kleine Stücke abgenommen werden, die dann zum Frittieren ins heiße Öl wandern.

Die fluffigen kleinen Mäuse waren schnell und mit Begeisterung weggefuttert – ein Glück, dass ich das ganze Rezept gemacht habe und nicht nur die Hälfte, wie ursprünglich angedacht.

Bei „richtigen“ großen Krapfen oder auch Doughnuts habe ich öfter mal das unschöne Problem, dass das Gebäck von außen perfekt aussieht, aber leider innen noch nicht durchgegart sind. Das kann hier nicht passieren. Noch dazu ist die Nascherei rasch gemacht. Also, ran an die Mäuse. Frisch und noch leicht warm schmecken sie am besten.

Für ca. 15 Stück:

  • 150 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • 15 g frische Hefe
  • 200 g Mehl Type 405
  • 30 g Butter, weich
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • Butterschmalz zum Ausbacken
  • Puderzucker (wer hat, mit Vanille) zum Bestäuben

Die Hefe in der Milch auflösen. Mehl, Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben. Hefelösung, Ei und Butter zugeben und alles zu einem weichen, elastischen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Den Teig ca. 1 1 1/2 h ruhen lassen, er muss gut aufgehen und richtig schöne Blasen werfen.

Zum Ausbacken das Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Ich benutze für am liebsten den Wok. Von dem weichen Teig mit einem Löffel kleine Stücke abstechen und im heißen Fett rundherum goldbraun ausbacken. Mit Puderzucker bestäuben und noch warm essen.

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11 thoughts on “Gebackene Mäuse

  1. Liebe Susanne,
    solche Mäuschen sind mir unbekannt. Hier in der Schweiz werden trockene Salbeiblätter am Stiel (dieser wird nicht bedeckt, bildet das Mäuseschwänzchen) durch einen Bierteig gezogen und bei ca. 180 Grad heissem Öl ausgebacken. Mit Puderzucker oder Zimtzucker bestreuet und genossen. Für mich als Kind war das immer ein Fest. Mit lieben Grüssen Millie20

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    1. Die Salbeimäuschen gab es bei uns früher auch gerne mal. Ich glaube, ich muss die auch mal selbst machen – noch ist ja genügend Salbei im Garten. Danke für’s Erinnern 🙂

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