Tamari-Mandeln

tamari-mandeln

Meine Vorliebe für salziges Knabberzeug habe ich ja schon oft genug kundgetan. Und Sojasauce gehört zu meinen bevorzugten Drogen. Und dann habe ich vor einiger Zeit bei Claudia diese Tamari-Mandeln gesehen. Der Haben-Wollen-Reflex setzte ein. Offensichtlich hatte sie sie gekauft. Ich hatte keine Ahnung, woher ich sie kriegen könnte. Und außerdem ist es ja viel flexibler, so etwas selbst zu machen.

Den ersten Versuch habe ich in den Sand gesetzt – zu viel Tamari. Danach habe ich mich erst mal schlau gemacht und hier eine Vorgehensweise gefunden, an die ich mich angelehnt habe. Das Ergebnis – nun, das ist so, dass ich jetzt ganz bestimmt immer Tamari-Mandeln im Haus haben werde.

Tamari ist Sojasauce, die ohne Zusatz von Getreide hergestellt wird. Sie ist stärker im Geschmack als die mit Weizen fermentierte Sojasauce. Wer mag, kann auch shoyu nehmen, davon braucht man dann ein wenig mehr. Und die Mandeln sind dann nicht mehr glutenfrei.

  • 200 g Mandeln (ungeschält)
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 EL Tamari

Das Kokosöl in einem kleinen Topf schmelzen. Von der Hitze nehmen und das Tamari einrühren, so gut es geht. Die Mandeln  zugeben und gründlich durchrühren, bis sie mit der Flüssigkeit überzogen sind.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Während der Ofen vorheizt, die Mandeln immer wieder mal durchrühren, damit sie die Flüssigkeit gut aufnehmen können.

Mandeln auf dem Blech verteilen. Den restlichen Sud darüber träufeln. Die Mandeln im heißen Ofen ca. 15-20 min rösten, dabei einmal durchrühren. Meine waren 20 min im Ofen, beim nächsten Mal werde ich sie ein paar Minuten weniger drin lassen.

Abkühlen lassen und wegknabbern.

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17 thoughts on “Tamari-Mandeln

  1. Für mich wohl eher mit klassischer Shoyu, die mag ich deutlich lieber als Tamari. Aber das Rezept ist klasse! Auf deine Rezension hin habe ich mir kürzlich übrigens das Fermentieren-Buch gekauft. Und dreimal kannst du raten: der erste halbe Liter hausgemachte Sojasauce schlummert schon in der Gärflasche im Keller 😉

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  2. Die Tamari Mandeln sehen echt so klasse aus! Ich hab sie schon mal irgendwo gesehen und dann wieder vergessen, danke für die Erinnerung, sie endlich mal selbst zu machen! 🙂 Ich werde dein Rezept ausprobieren, bin schon gespannt!

    Liebe Grüße,
    Ela

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        1. Grmpf. Es ist tatsächlich ein pflanzliches Öl, aber eines mit vielen gesättigten Fettsäuren und einem daraus resultierenden hohen Schmelzpunkt. Man kann auch Fett sagen, aber da denken die meisten an Palmin. Und ich meine das native Öl, nicht das Industrieprodukt.

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  3. Susanne, du bist großartig! Klar, ich hatte sie gekauft. Und jetzt weiß ich wie man sie selbst macht.
    Danke!
    Liebe Grüße
    Claudia

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