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Belgisches Biergulasch aus dem Slowcooker

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Erinnert Ihr Euch noch an das Geburtstags-Blogevent von Gabi? Nun, das hier ist eine Konsequenz daraus. Ich habe nämlich einen schicken neuen Slowcooker* gewonnen – vielen Dank nochmal :-). Und dann sind da ja so viele tolle langsame Rezepte zusammengekommen – schaut mal in die Zusammenfassung.

Mir haben es da so einige Rezepte angetan, was aber ganz oben auf der Liste stand, war das belgische Biergulasch, das Miri vorgestellt hat. In den kalten, dunklen Monaten habe ich einfach eine Vorliebe für geschmortes Rindfleisch, und diese Variante mit Bier, Brot und Senf klang einfach zu verlockend.

Und weil der neue Slowcooker ja auch eingeweiht werden möchte, habe ich das Rezept für den Slowcooker umgemodelt. Und was soll ich Euch sagen? Dieses Gulasch ist klasse! Und mir ging es ähnlich wie Miri: mein Mann macht ja geduldig alle möglichen Experimente mit – wenn es unbedingt sein muss, isst er sogar Kürbis und Auberginen. Aber über das Gulasch hat er sich ausnehmend gefreut. Ich mich übrigens auch. Das Fleisch war butterzart und die Sauce ein Traum. Und: ich habe alles am Morgen vorbereitet und hatte dann kaum noch was tun.

Zum Gulasch gab es Spätzle Knöpfle. (Ich übe das mit dem Schaben ja schon, aber meine schwäbischen Gene sind nicht so ausgeprägt). Und ich habe noch blanchierte grüne Bohnen in der Tiefkühle gefunden, die ich mit etwas Speck gebraten habe. So als fauler Ersatz für Bohnen im Speckmantel…

Jetzt aber zum Rezept. Und wer keinen Slowcooker hat…nun, der beschafft sich einen (es lohnt sich) oder kocht das Originalrezept und schmort im Ofen.

Und eine kleine Anmerkung: man findet oft Rezepte, in denen das Fleisch für Schmorgerichte im Slowcooker nicht angebraten wird. Klar, gar wird es auch ohne Anbraten. Ich finde aber, dass die Röstaromen, die beim Anbraten entstehen so einem Gericht erst richtig Geschmack geben. Das ist eine Viertelstunde Zeit, für die man dann wirklich mit Genuss belohnt wird.

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Für 6 Personen ( oder für 4 und Reste 🙂 ):

  • 1kg Schmorfleisch vom Rind in nicht zu kleinen Würfeln
  • 1 kg Zwiebeln
  • Rapsöl zum Braten
  • 400 ml Bier (ich hatte Altbier…belgisches war nicht verfügbar)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 2 Scheiben Roggenbrot
  • 2 EL Dijonsenf
  • 2-3 EL Balsamico
  • 2-3 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Das Fleisch trockentupfen. Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten braun anbraten. Salzen, dann in den Einsatz des Slowcookers geben.

Die Zwiebeln im Bratfett ebenfalls anrösten, bis sie glasig und leicht gebräunt sind. Ebenfalls in den Einsatz des Slowcookers geben.

Das Brot mit dem Senf bestreichen und in den Einsatz geben. Bier und Brühe angießen, einmal kurz durchrühren. Dann den Deckel auflegen und das Gulasch auf „low“ 9 bis 10 Stunden garen. Mehr schadet auch nicht. Wer es eilig hat, wählt ca. 4 bis 5 Stunden auf „high“.

Vor dem Servieren das Gulasch mit Salz, Pfeffer, Zucker und Balsamico abschmecken.

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12 thoughts on “Belgisches Biergulasch aus dem Slowcooker

  1. Das Essen lacht mich wirklich an. Witzigerweise habe ich auch gerade heute slow cooked Gulasch gekocht (leider ohne slow cooker), aber oldschool und auch lecker im Ofen. Die Variante mit dem Bier finde ich megaspannend. Lecker!

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    1. Der Slowcooker erledigt das alles brav und mit kleinem Energieverbrauch. Wobei es bei dem Wetter auch nicht schlecht ist, wenn der Backofen ein bisschen zusätzliche Wärme spendet 🙂

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  2. Jetzt ist wieder die Zeit, wo der Slowcooker zu Höchstleistungen aufläuft. Wenn ich all die leckeren Rezepte nur ausprobieren könnte … Ich wäre nur noch mit essen und kochen beschäftigt.

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  3. Gerade habe ich mal gegoogelt was ein Slowcooker ist! Ich kannte nur den Schnellkochtopf. Das ist natürlich ein großer Unterschied.Aber ohne dieses Gerät wäre er auch zu kochen. Nur nicht so schonend. Sieht lecker aus dein Biergulasch. Vielleicht probiere ich es mal aus, denn das Wasser lauft mir schon im Munde zusammen.
    Viele Grüße von Ulla

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    1. Der Slowcooker ist sozusagen das Gegenteil vom Schnellkochtopf 😉. Sehr praktisch, wenn man unterwegs ist oder einfach anderes zu tun hat.
      Aber das Original wird ja im Ofen geschmort, das geht also auch sehr gut.

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  4. Anbraten ist ein großes Muss! Und wie toll, dass du unser Rezept im Slowcooker nachgekocht hast -voll die Ehre und ich freu mich rießig, dass es euch auch so gut geschmeckt hat!
    Lg, Miriam

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  5. Lecker, endlich kann ich meinen Slowcooker wieder zum Einsatz bringen, muss gestehen, dass ich ihn noch nicht viel im Einsatz hatte. Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, dieses schöne Rezept umzumodeln!

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