Quarktaschen mit Topfenblätterteig

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Es wird mal wieder Zeit für Teigtaschen. Davon gibt es hier ja jede Menge – aber noch keine süßen. Das ändert sich dann hiermit endlich mal. Ich bin nicht von selbst darauf gekommen – Sina hat mich gefragt, ob ich Lust hätte auf eine kleine Gemeinschaftsaktion.

Zwischen all dem Weihnachtsgebäck gibt es also heute zur Abwechslung mal etwas anderes Süßes – klassische Quarktaschen nämlich. Naja fast. Normalerweise werden die ja aus Plunderteig hergestellt, ich habe die faule Variante gewählt und den phänomenalen Topfenblätterteig verwendet. Quark hoch 2, sozusagen :-).

Und ich würde das jederzeit wieder so machen – wenn auch erst, nachdem die Plätzchen aufgegessen sind ;-): der Topfenblätterteig ist rasch gemacht und wird, na, eben blättrig. Ich habe die Füllung nicht allzu süß gemacht. Und nein, es sind keine Rosinen drin. Leider. Ich bin die einzige in diesem Haushalt, die Rosinen mag.

Ich bin nicht die einzige, die Euch heute mit süßen Teigtaschen locken möchte; schaut mal:

Bei der Giftigen Blonden gibt es Strudelteigtaschen mit Rumfrüchten.

Die Turbohausfrau lockt mit Powideltatschkerl.

Und beim Fliederbaum gibt es Kletzennudeln.

Jetzt aber zum Rezept:

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Für 8 Taschen:

Teig:

  • 200g Quark
  • 200 g Mehl (ich hatte Dinkel 630)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter, sehr kalt

Füllung:

  • 250 g Quark
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • Schalenabrieb von 1/4 Bio-Zitrone
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zunächst zum Teig: dafür den Quark in einem mit einem Küchentuch ausgelegten Sieb ca. 30 min abtropfen lassen. Dann Mehl, Quark und Salz in einer Schüssel mischen. Jetzt die kalte Butter dazuraffeln (grobe Reibe) und alles rasch zu einem Teig verkneten. Der Teig soll nicht glatt sein, Butterstückchen sind erwünscht, damit es später blättrig wird. Teig auf der Arbeitsfläche zu einem dicken Rechteck ausrollen (ich drücke ihn oft auch einfach nur mit den Händen platt), dann von oben und unten jeweils bis zur Mitte falten. Wieder zu einem Rechteck ausrollen, dann von rechts und links jeweils zur Mitte falten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung auch diesmal den Quark in einem mit Küchenpapier ausgelegten Sieb 30 min abtropfen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Für die Füllung den abgetropften Quark mit Zucker, einem Ei und dem Zitronenabrieb verrühren.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem nicht zu dünnen Rechteck ausrollen und dieses in acht Quadrate schneiden. In die Mitte jedes Quadrats etwas von der Füllung geben, dann die Ecken jeweils zur Mitte umklappen. Taschen auf das Blech legen. Das verbliebene Ei verquirlen und die Taschen damit bepinseln.

Im heißen Ofen ca. 25 bis 30 min backen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

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16 thoughts on “Quarktaschen mit Topfenblätterteig

  1. hach wie ist mir deine liebe Familie sympathisch, na eh du auch, aber ich gehöre ja auch zu den Rosinen Verweigeren, schad um den Rum..ggggggg
    Deine Quarktaschen sind klasse,..nehm mir mal ein Stückchen mit fürn Kaffee 🙂

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  2. ich hab lachen müssen beim Namen für deinen Beitrag: Quarktaschen, Topfentaschen, Quarkblätterteig, Topfen…
    deine sehen wunderbar aus! ich muss alle Täschchen der Challenge nachmachen, das steht fest!

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    1. Sprachliche Verwirrung 🙂 . In Bayern gibt es tatsächlich Topfen. Und Quarkblätterteig klingt komisch. Man kennt aber keine Topfentaschen….das heißt dann Quarktaschen….puh….

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  3. Du kannst demnächst bei mir vorbeikommen und mitessen. Ich werde diese Quarktäschchen nachbacken und Rumrosinen in die Füllung mischen. Obwohl sie selbst ohne Rosinen schon verdammt lecker aussehen!

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