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Marmite-Kuchen

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Ja, ich weiß, der Titel klingt unwahrscheinlich. Jedenfalls, wenn man weiß, was Marmite ist. Wir sprechen von Hefeextrakt, und er schmeckt wirklich sehr hefig…heftig hefig (haha….Schenkelklopfer…). In Großbritannien ist das ein beliebter Brotaufstrich. Und bei Nigella Lawson findet sich irgendwo ein Rezept für Spaghetti mit Marmite. Auch zum Nachwürzen von Suppen und wird es gern verwendet.

Ich gestehe, Marmite habe ich da. So ein Gläschen lebt relativ lang bei mir, aber ab und zu muss ich es mal haben. Und Hefeextrakt enthält eine Menge Glutaminsäure, wirkt also geschmacksverstärkend und hat natürlich seinen Platz in einem Buch, das sich mit Umami als Prinzip* beschäftigt. Aber Laura Santtini gibt das Marmite an den Kuchen. Konnte ich mir nicht vorstellen. Musste ich probieren.

Das Ergebnis? Schmeckt! Noch ganz frisch hat der Kuchen eine sehr deutliche Marmite-Note. Wenn man Marmite mag, dann mag man das auch. Einen Tag später haben sich die Aromen dann verbunden, da schmeckt der Kuchen sehr harmonisch. Und ja, es kommt auch noch Cheddar drauf :-).

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Für den Kuchen:

  • 70 g Butter, plus etwas für die Form
  • 170 g Zucker
  • 1 Ei (ich hatte Größe L)
  • 160 Mehl (bei mir Dinkel 630)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 250 ml Milch

Guss:

  • 120 g Butter
  • 2 TL Marmite (oder ein anderer Hefeextrakt)
  • 60 g Cheddar

Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Form  von ca. 23×33 cm mit Butter aussreichen. Im Rezept steht Glasform….aber es geht bestimmt auch anders.

Butter und Zucker mit dem Handrührer zu einer cremigen Masse aufschlagen. Ei zugeben und gründlich einrühren.

Trockene Zutaten in eine Schüssel sieben. Abwechselnd etwas von der Mehlmischung und etwas von der Milch in die Buttermasse einarbeiten. Wenn alle Zutaten verarbeitet sind, die Mischung in die vorbereitete Form gießen und im heißen Ofen ca. 25-30 min backen.

Inzwischen die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und das Marmite einrühren. Den Cheddar reiben.

Fünf Minuten vor Ende der Garzeit den Kuchen aus dem Ofen holen und mit einem Zahnstocher in gleichmäßigen Abständen einstechen. Den Guss darüber verteilen, dann alles mit dem Käse bestreuen. Weitere 5 min backen, bis der Kuchen durchgebacken und der Käse geschmolzen ist.

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13 thoughts on “Marmite-Kuchen

  1. Das klingt ja erstaunlich! Mit Marmite und Käse kann ich mir Kuchen absolut nicht vorstellen. Und ich weiß sogar, wo ich Marmite in Wien kaufen kann. Wenn ich wieder einmal dort bin, dann schlage ich zu und versuche ich diesen Kuchen.

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  2. Hallo Susanne,
    mal wieder Horizonterweiterung bei dir hier ;-). Irgendwie klang es für mich abartig, aber in diesem Rezept scheint Marmite dann tatsächlich geschmacklich Sinn zu ergeben! Von dem Buch hab ich auch schon gelesen – würd mich auch sehr reizen :-).
    Liebe Grüße und danke fürs Testen,
    Eva

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  3. Ich habe tatsächlich auch Marmite da. Verwende es gern, um Brühen den letzten „Kick“ zu geben und da ich weiß, wie gut Miso sich in Kuchen macht, kann ich mir diesen sehr gut vorstellen. 🙂

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  4. Marmite habe ich noch nie probiert, nicht mal in England ist mir das über den Weg gelaufen.
    Jetzt muss ich doch mal gucken, dass ich das probieren kann weil ich immer mehr darüber lese.
    Der Kuchen sieht aber schon mal sehr lecker aus
    LG Diana

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