Schoko-Mochi

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Das hier ist ein einfaches Rezept aus dem Mochi-Buch* – aber nichtsdestotrotz ist es toll. Es wird eine Mochimasse gekocht, zu Portiönchen gerollt und dann alles mit Schokolade überzogen. Das war es schon fast. Der Kontrast zwischen der weichen Mochi-Masse und der knackigen Schokolade macht richtig Spaß.

Ich sagte fast. Es gibt noch einen kleinen Kick, und zwar in Form von Gomasio. Gomasio ist eine klassische japanische Würzmischung aus geröstetem Sesam und Salz. Ich finde ja, sie sollte in keiner Küche fehlen, denn ihr nussig-salziges Aroma verleiht vielen Gerichten den entscheidenden Kick. So auch hier den süßen Mochi. Das salzig-nussige Topping macht sie zu etwas Besonderem.

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Für 16 Kugeln:

  • 50 g Klebreismehl
  • 45 g Puderzucker
  • 100 ml Wasser
  • Speisestärke zum Arbeiten
  • 1,5 TL Gomasio

Für das Gomasio:

  • 65 g Sesamsaat
  • 1/4 TL Salz

Zuerst zum Gomasio: dafür die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen, dann zusammen mit dem Salz im Mörser zerkleinern.

Für die Mochi das Klebreismehl mit dem Puderzucker in einem kleinen Topf vermischen. Das Wasser angießen, dann alles bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen. Dabei regelmäßig umrühren. Nach ca. 8-10 min wird die Masse dicklich. Wenn sie cremeweiß, hell und formbar ist, dann ist sie fertig gekocht.

Die Arbeitsfläche großzügig mit Speisestärke bestreuen und den Teig darauf geben. Teig mit einer Schere erst halbieren, dann vierteln und so fort, bis 16 gleichgroße Stücke entstanden sind. Die Stücke mit Speisestärke bestäuben und zwischen den Handflächen zu Kugeln rollen. (Naja….das mit den Kugeln hat bei mir nicht ganz geklappt…). Auf einen sauberen, trockenen Teller legen.

Die Schokolade hacken und unter Rühren über dem Wasserbad schmelzen. Die Mochi nacheinander in die geschmolzene Schokolade tunken; das geht am besten mit 2 Gabeln. Die noch feuchten Mochi gleich mit Gomasio bestreuen und auf Backpapier trocknen lassen.

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10 thoughts on “Schoko-Mochi

  1. Ich brauchte einfach mehr Zeit, um so experimentierfreudig wie du zu sein. Ich bin schon froh, wenn ich genügend Zeit finde, mir etwas Ordentliches zu kochen.

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  2. Hut ab, liebe Susanne! Ich bin echt immer wieder beeindruckt. Mir scheint fast, als ob es keine Speise dieser Welt gibt, die du noch nicht ausprobiert und verbloggt hast. Ganz ehrlich, das bewundere ich wahnsinnig! Und dann schaut auch alles jeweils noch so toll aus 😀

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  3. Ich bin sehr, sehr froh, dass ich zumindest heute nicht aif dem „Trockenen“ sitze. 😉 Und die Schoko-Mochi sind gespeichert für meine Schwester! 🙂

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