Buchweizen-Kasha mit karamellisierten Pilzen

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Bevor ans Essen geht: die Gewinnerin aus der Kochbuch-Verlosung steht fest. Die Losfee war heute morgen noch im Schlafanzug aktiv ;-). Ein signiertes Exemplar von „Alpenküche vegetarisch“ geht an Sindy. Glückwunsch!

Und jetzt zum Essen: Ich habe ja schon oft genug betont, dass ich eine große Vorliebe für Buchweizen habe. Dennoch: Kasha hatte ich noch nie gemacht. Immer wieder mal wollte ich, aber andere Gerichte drängten sich vor. Man kennt das.

Kasha ist Buchweizengrütze aus geröstetem Buchweizen. In einer herzhaften Version, gegart mit Zwiebeln, geht sie in der russischen Küche als Nationalgericht durch. In der jüdischen Küche kennt man eine Variante, in der der geröstete Buchweizen in Kombination mit Nudeln serviert wird.

Diese Version hier, die ich in „Samarkand„* entdeckt habe, beschränkt sich nicht nur auf Zwiebeln – es kommen noch Pilze dazu. Der geröstete Buchweizen hat ein starkes Aroma, er schmeckt nussig und fast ein wenig bitter. Da sind die karamellisierten Zwiebeln und Pilze eine schöne Ergänzung.

Jetzt aber zum Rezept: verwendet wird Buchweizengrütze. Die gibt es als „Kasha“ in osteuropäischen Lebensmittelläden und oft auch schon in gut sortierten Supermärkten. Ich habe immer Buchweizen im Haus und habe nicht extra Grütze gekauft – die liegt ja dann wieder. Ich habe statt dessen die Buchweizenkörner geröstet. Auf’s Schroten habe ich verzichtet, das wäre zu fein geworden.

Im Rezept werden 250 g Champignons verwendet; so habe ich es auch gemacht. Allerdings würde ich beim nächsten Mal mehr nehmen. Die Pilze schrumpfen beim Braten sehr; und ich bin ja immer dafür, etwas mehr Gemüse im Essen unterzubringen 😉

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Für 4 Personen:

  • 175 g Buchweizengrütze (oder ganzer Buchweizen)
  • je dreimal ein großzügiger Stich Butter
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 500 ml heiße Hühnerbrühe (für eine vegetarische Version Gemüsebrühe verwenden)
  • 2 Zwiebeln
  • 250 g Egerlinge
  • eine Handvoll Dillspitzen
  • eine Handvoll glatter Petersilienblättchen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Sauerrahm oder Joghurt zum Servieren

Wenn der Buchweizen noch nicht geröstet ist, machen wir das selbst: dazu etwas Butter und ein wenig Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen. Buchweizen unter Rühren anrösten, bis er duftet. Dann die heiße Brühe über den Buchweizen gießen – Vorsicht, das spritzt ordentlich! Die Hitze herunterstellen, mit Salz würzen, einen Deckel auflegen und den Buchweizen bei schwacher Hitze köcheln lassen. Dann die Hitze abstellen, Kasha mit einem Löffel auflockern, Deckel wieder auflegen und den Buchweizen ausquellen lassen.

Inzwischen die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden.

Etwas Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln unter häufigem Rühren bei mittlerer Hitze garen, bis sie schön goldbraun und leicht karamellisiert sind. Das dauert ca. 15 min. Dann die Pilze zugeben. Weitergaren, bis die Pilze ihre Flüssigkeit abgegeben haben und ebenfalls schön karamellisiert sind. Dabei immer wieder mal umrühren.

Inzwischen die Kräuterblättchen hacken.

Pilzmischung mit Salz und Pfeffer würzen und die Kräuter dazu geben.

Jetzt den Buchweizen und noch etwas Butter zugeben. Alles unter Rühren durchwärmen.

Mit Sauerrahm oder Joghurt servieren.

 

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