Grüne Bohnen nach Südstaaten-Art aus dem Slowcooker

Zugegeben, Bohnen sehen schöner aus, wenn man sie nur so lange gart, dass sie ihre tolle grüne Farbe noch behalten. Diese hier sehen nicht ganz so frisch aus. Auf dem Food-Foto in Hugh Achesons Slow-Cooker-Buch* sind sie sogar noch viel tarnfarbener.

Aber Optik hin, Optik her – diese Bohnen sind der Hammer. Die werden hier sicherlich noch oft auf dem Tisch stehen. Durch die lange Garzeit verbinden sich die Aromen; die Bohnen selbst schmecken nussig und ein wenig süß. Und die Sauce aus Hühnerbrühe, Essig, etwas Süße, Chiliflocken und Speck ist schlecht genial. Meine Bohnen waren etwas früher fertig als die Hauptmahlzeit, zu der sie serviert werden sollten und ich habe sehr viel genascht.

Das Ganze ist eigentlich eine Beilage, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es das nächste Mal als Hauptmahlzeit hier auf den Tisch kommt; ich bin wirklich hingerissen.

Vier Portionen als Beilage:

  • 400 g grüne Bohnen (Buschbohnen)
  • 50 g Räucherspeck am Stück
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 60 ml Apfelessig
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 2 Zweige Thymian
  • 250 ml Hühnerbrühe
  • 1 EL Honig (original: Zuckerrohrsirup)
  • Salz

Slowcooker 20 min auf „low“ vorheizen. Ich habe mir das gespart. Ich habe das Gericht im Instant Pot gekocht und darin auch den Speck angebraten, damit war alles schon genug vorgeheizt.

Bohnen waschen, die Enden abschneiden und die Bohnen trocken tupfen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, Speck in feine Würfel schneiden.

Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und den Speck darin ca 10 min anbraten, bis das meiste Fett ausgetreten ist. Zwiebel und Knoblauch zugeben, noch ca. 5 min weiterbraten, bis alles weich ist, dann Essig und Chiliflocken zugeben. Aufkochen und eine Minute kochen lassen, dann von der Hitze nehmen.

Bohnen in den Einsatz des Slowcookers geben. Speckmischung, Brühe, Thymian und Honig zugeben und alles salzen.

Auf „low“ 4 Stunden garen.

Mit Salz abschmecken. Bohnen auf eine Servierplatte geben und mit etwas Sauce anrichten.

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19 Antworten auf „Grüne Bohnen nach Südstaaten-Art aus dem Slowcooker

  1. LIebe Susanne, klingt ziemlich gut und ich liebe Bohnen. Mich stört nur ein wenig, dass du frische Bohnen verwendest, die gibt es ja bei uns eigentlich erst ab Frühsommer und ich bin – privat und jobmäßig – immer dran, für saisonal und regional zu plädieren. TK-Bohnen sind da bestimmt eine gute Alternative, wenn man nicht bis Juni warten möchte 😉
    Liebe Grüße von Gabi

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      1. Dann bin ich beruhigt 😉 Und ganz ehrlich, ich finde es auch oft total schwer, zu widerstehen, wenn doch – sogar im Bio-Laden – frische Importware lockt. Ich wollte es einfach hier nur kurz nochmal gesagt haben, weil sich viele Leute so gar keine Gedanken machen…

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        1. Ach, ich habe eine Abokiste. Und in den letzten Jahren hat die sich auch geändert. Da ist auch im Winter die eine oder andere Gurke drin. Ist ja ok, kann man ausnahmsweise haben so als Abwechslung. Aber Paprika gibt es wirklich ganzjährig, was ich seltsam finde. Ich habe nachgefragt… „Der Kunde will das so“. Seufzte. Ich will im Dezember eigentlich keine Paprika. Aber ab und zu rutscht halt was durch….

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  2. Ich habe noch so viele eingekochte Bohnen im Vorrat, die sehen sowieso schon tarnfarben aus.

    Ergo: wird nachgekocht!

    Du machst mich echt “feddich“ mit Deinen tollen Rezeptvorschlägen! 😉

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