Ofenspargel mit Ei und Sahne

Ich bin total unterspargelt! Die Saison ist in vollem Gange, und es gab hier erst ganz selten Spargel. Das ist bedenklich und muss geändert werden.

Kein Wunder, dass mich dieses Rezept gleich angesprungen hat – es hat nicht lange gedauert, bis ich es nachgekocht habe. Gelesen, Spargel gekauft, und zack – stand es auf dem Tisch.

Mit einigen kleinen Änderungen – ich habe die Spargelmenge verdoppelt. Und ich habe statt verschiedener Kräuter nur Estragon genommen. Ich liebe Estragon, und ich habe viel davon im Garten. Diese Gelegenheit nutze ich gern.

Für 2 Personen:

  • 250 g grüner Spargel
  • 125 ml Sahne
  • eine kleine Handvoll Estragon
  • 1/2 TL Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Eier (Größe L)

Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Vom Spargel die holzigen Enden abbrechen. Die Spitzen abschneiden. Den Rest mit einem Sparschäler in dünne, lange Streifen schneiden. Zwei kleine Auflaufförmchen (meine hatten 14 cm Durchmesser) mit den Spargelstreifen auslegen, die Spitzen des Spargels auf den Streifen verteilen.

Die Sahne mit Senf, Salz und Pfeffer verrühren. Estragon zupfen, die Blättchen hacken und ebenfalls zur Sahne geben. Gut die Hälfte der Mischung über den Spargel geben.

Jeweils eine Mulde in den Spargel machen, die Eier aufschlagen und vorsichtig in die Mulden gleiten lassen. Die restliche Sahnemischung über die Eiweiße geben.

Alles im heißen Ofen ca. 10 bis 14 min backen, bis die Eier die gewünschte Konsistenz haben.

 

Advertisements

Ofengeröstetes Aloo Gobi

Blumenkohl-Kartoffel-Curry – das war lange Zeit ein Standardgericht in unserem Haushalt. Sozusagen die Standard-Lösung für den Blumenkohl aus der Abokiste und immer gern gegessen. Irgendwann muss es wohl zu viel gewesen sein – denn nun stand das Gericht schon sehr lange nicht mehr auf dem Tisch.

Bis neulich. „Schuld“ daran ist im weitesten Sinn Juliane. Nein, Curry gab es bei ihr keines. Sie hat aber immer wieder begeistert erwähnt, wie gerne sie Zeitschriften über Readly liest. irgendwann habe ich mich dann auch damit befasst. Ich bin so jemand, dem beim Einkaufen immer wieder Kochzeitschriften in den Einkaufswagen springen. Meist ist es dann so, dass ein bis zwei Rezepte als interessant herausgefiltert werden, die restliche Zeitschrift landet im Papiermüll. Da ist die App tatsächlich eine kostengünstige Lösung. Und der Papiermüll wird auch etwas geschont.

Es gibt bei Readly eine riesige Auswahl an Zeitschriften. Ich wusste das vorher nicht, aber mir hat es ganz besonders die BBC Good Food angetan; die lese ich mit leuchtenden Augen. Und dieses Rezept habe ich in der Ausgabe vom März gefunden.

Ich habe ja ohnehin eine Vorliebe für ofengeröstetes Gemüse, und so hat das Rezept mich gleich angsprungen. Blumenkohl und Kartoffeln werden dafür mit Gewürzen im Ofen geröstet. Die Sauce wird separat gekocht und am Ende alles zusammengeführt. Die Röstaromen verleihen dem Gericht zusätzlich Tiefe – es ist toll.  Das Oringinalrezept ist mit einem Teelöffel Cayennepfeffer und 2 Chilis chön charf – Ihr könnt das an Eure Gewohnheiten anpassen. Also los:

Für 4 Personen:

  • 1 Blumenkohl
  • 400 g Kartoffeln
  • 1 EL Kreuzkümmelsaat
  • 2 TL Koriandersaat
  • 2 TL Schwarzkümmelsaat
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 4 EL neutrales Öl
  • 8 Curryblätter
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Dosen Tomaten (zu je 400 g)
  • 1 TL Zucker
  • Saft einer Limette
  • Joghurt und Schwarzkümmelsaat zum Servieren.

Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Würfel in einen Topf geben, mit Wasser bedecken. Alles zum Kochen bringen, eine Minute kochen lassen, dann abgießen und abtropfen lassen.

Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Den Strunk schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Blumenkohl und Kartoffel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Mit Kreuzkümmel, Koriander, Schwarzkümmel, Zimt, Kurkuma, Cayennepfeffer und 2 EL Öl vermengen, salzen und im heißen Ofen 45 min backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren.

Inzwischen kann man die Sauce vorbereiten: Dafür die Knoblauchzehen schälen und hacken. Die Chilis mit einem spitzen Messer an mehreren Stellen einstechen.

Das restliche Öl in einem großen Topf (Blumenkohl und Kartoffeln müssen später auch noch hineinpassen) erhitzen. Curryblätter darin kurz anrösten, Knoblauch zugeben, kurz durchrühren. Dann Tomaten, Chilis, Limettensaft und Zucker zugeben. Salzen und alles 15 min köcheln lassen.

Das geröstete Gemüse in die Sauce geben. Alles noch 5 min köcheln lassen. Wenn die Sauce zu dick ist, kann man einen Schuss Wasser dazugeben. Das Gericht mit Salz abschmecken und mit Joghurt und Schwarzkümmel auf Tellern anrichten. Dazu passt Basmati-Reis.

 

Pizza mit Birne, Spinat und Blauschimmelkäse

Fruchtpizza, so lautet der Original-Rezepttitel* von Hugh Fearnley-Whittingstall. Aber ganz so wild, wie der Titel klingt ist das Ganze nicht – es ist nicht nur Obst auf der Pizza.

Das Obst gibt es zusammen mit anderen Dingen. Ich habe mich für das Standard-Rezept entschieden. Da gibt es einen Belag aus Spinat, Birnen und Blauschimmelkäse. Birnen sind nicht unbedingt mein Lieblingsobst. Irgendwie verpasse ich immer den Zeitpunkt zwischen „steinhart“ und „überreif“. Die Verarbeitung im Ofen hat den Vorteil, dass man auch Birnen nehmen kann, die noch ein wenig fest sind. Und in Kombination mit Blauschimmelkäse und Spinat haben mir die herzhaft gewürzten Birnen gut gefallen.

Es gibt auch noch Vorschläge für Variantionen des Belages: Rucola, Birne und Himbeeren oder Rote Bete, Apfel und Cheddar klingen doch gut, oder?

So, jetzt zum Rezept. Ihr könnt Euren liebsten Pizza-Teig nehmen oder dem Rezept von Hugh Fearnley-Whittingstall folgen.

Für 3-4 Pizze:

Teig:

  • 250 g Weizenmehl 405
  • 250 g Weizenmehl 550
  • 1, 5 TL Salz
  • 1 TL Trockenhefe (oder 10 g frische Hefe)
  • 1 EL Olivenöl
  • 325 g Wasser, lauwarm

Belag:

  • 500 g Spinat ohne die harten Stängel
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Birnen, noch etwas festere
  • Muskatnuss
  • 1 Prise Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 250 g Blauschimmelkäse (ich hatte Gorgonzola)
  • Olivenöl zum Beträufeln

Für den Teig beide Mehlsorten mit Salz und Hefe (frische Hefe einfach über das Mehl krümeln, sie löst sich beim Kneten auf) in eine Schüssel geben. Das Wasser angießen und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Dabei gegen Ende der Knetzeit das Olivenöl zugeben. Die Schüssel abdecken und den Teig in ein bis zwei Stunden zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Den Ofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Wer hat, schiebt einen Pizzastein ein, ansonsten ein Backblech mit vorheizen.

Für den Belag den Spinat in einen weiten Topf geben und 1 bis 2 min kochen, bis er zusammenfällt. In ein Sieb geben, abtropfen und auskühlen lassen, dann kräftig ausdrücken und fein hacken.

Zwiebeln schälen, vierteln und in Ringe schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin in ca. 10 min weich garen. Spinat zugeben und alles vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, dann die Viertel quer halbieren und die so entstandenen Stücke mundgerecht zerkleinern. In eine Schüssel geben, mit 1 EL Oilvenöl, Muskatnuss, Chiliflocken, Salz und Pfeffer vermischen.

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in 3 bis 4 Portionen teilen und einige Minuten ruhen lassen. Dann jeweils eine Portion auf einem leicht bemehlten Pizzaschieber so dünn wie möglich ausrollen. Einen Teil der Spinatmischung auf dem Boden verteilen, mit Birnenstücken belegen und den Käse darüber krümeln. Etwas Olivenöl und Pfeffer darauf geben. Im heißen Ofen ca. 10 bis 12 Minuten backen, bis sich Blasen bilden, dann sofort servieren. Mit restlichem Teig und Belag genauso verfahren.

 

Hokkaido Milk Buns

hokkaido-milk-bread

Nein, da ist kein Kürbis in den Brötchen. Wir sprechen von besonders flauschigen Flausch-Brötchen. Die Brötchen sind ein Klassiker von der japanischen Insel Hokkaido. Eigentlich gehören ja weder Weizen noch Milch zur klassischen japanischen Ernährung, aber inzwischen ist japanisches Gebäck trotzdem sehr bekannt. Hokkaido ist die Region Japans, in der die meiste Milch produziert wird; so ist es kein Wunder, dass dieses Rezept von dort aus seinen Siegeszug angetreten hat.

Der Superflausch kommt vom verwendeten Tangzhong. Klingt exotisch, ist aber auch nur ein Mehlkochstück. Durch das Kochen verkleistert die Stärke; sie kann dadurch sehr viel Wasser binden. Das führt nicht nur zu Superflausch, sondern auch zu längerer Frischhaltung.

Wir haben die Brötchen zum Frühstück gegessen. Ich möchte frische Brötchen haben, aber nicht mitten in der Nacht aufstehen. Deshalb setze ich den Teig am Vorabend mit wenig Hefe an und lasse ihn über Nacht kühl ruhen. Als weitere Abweichung vom Originalrezept* gibt es bei mir außerdem noch ein wenig Vollkornmehl im Teig….

hokkaido-milk-bread1

Für 8 Brötchen:

Tangzhong:

  • 50 g Weizenmehl 550
  • 125 g Wasser

Teig:

  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Weizenmehl 550
  • 2 g Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • 60 g Milch
  • 8 g Salz
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • Milch zum Bestreichen
  • Butter für die Form

Für den Tangzhong Mehl und Wasser in einem Töpfchen verquirlen. Dann bei mittlerer Hitze alles unter Rühren zum Kochen bringen. Kurz köcheln lassen, bis die Masse andickt, dann von der Hitze nehmen, abdecken und ganz auskühlen lassen.

Für den Teig das Mehl zusammen mit Hefe, Zucker und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Butter und Milch in einem kleinen Topf etwas erwärmen, dann zusammen mit Ei und Tangzhong ebenfalls in die Rührschüssel geben. Den Teig 10 min lang auf niedriger Stufe kneten. Er soll sich gut von den Wänden der Rührschüssel lösen. Die Schüssel gut abdecken  – ich verwende solche Abdeckhauben*, Duschhauben gehen aber auch gut  – und über Nacht an einem kühlen Ort gehen lassen.

Am nächsten Tag den Teig auf die unbemehlte Arbeitsfläche geben und in 8 gleiche Portionen teilen. 15 min ruhen lassen.

Eine Kastenform mit Butter ausstreichen.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Ein Teigstück zu einem ca. 25 cm langen Oval ausrollen. Ein kürzeres Ende nehmen und bis zur Mitte umklappen, dann das zweite kurze Ende über das erste klappen. Den Teig um 45 Grad drehen und umdrehen, so dass die gefaltete Seite unten ist. Nochmal zu einem Oval ausrollen und falten wie oben beschrieben. Jetzt nochmal zu einem Oval ausrollen, dann das Teigstück zu einer Wurst aufwickeln und mit der Nahtseite nach unten in die vorbereitete Form legen. Mit den restlichen Teigstücken ebenso verfahren.

Abdecken und 1 h ruhen lassen. Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Brötchen mit Milch bepinseln und im heißen Ofen 45 min backen. Dann aus der Form stürzen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter geben.

 

Manfriguli

manfriguli1

Manfriguli sind gefüllte Buchweizenpfannkuchen aus dem Veltlin. Cornelia Schinharl erzählt in „Alpenküche vegetarisch„*, dass die Bauern dort früher altbackenes Brot in Milch einweichten, zu Kugeln formten und als Proviant mit in die Berge nahmen. Daraus ist dieses Gericht entstanden.

Grundlage des Teiges ist Buchweizen. Der spielt eine wichtige Rolle in der Alpenregion: er blüht so spät und hat eine so kurze Vegetationsphase, dass der Anbau so gut wie immer funktioniert. Und die Bienen mögen ihn auch.

Wie in den meisten Gerichten im Buch spielen Kräuter eine große Rolle. Eine Handvoll davon soll in die Füllung, vorzugsweise Borretsch und Löwenzahn. Ich habe das Gericht zu einer Zeit gekocht, in der frische Kräuter noch Mangelware waren. Ich habe ein wenig gemogelt: ich hatte Petersilie, Dill und habe das Ganze mit etwas Spinat gestreckt.

manfriguli

Für 4 Personen:

Pfannkuchen:

  • 1 EL Butter
  • 90 g Buchweizenmehl
  • 50 g Weizenmehl
  • Salz
  • 2 Eier
  • 220 ml Milch
  • Öl zum Braten

Füllung:

  • 200 g altbackenes Brot
  • 150 ml Milch
  • 200 g Sahne
  • 1 Handvoll Kräuter (siehe oben…)
  • 200 g Käse, vorzugsweise Asiago
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • Butter für die Form und zum Überbacken

Wir starten mit den Pfannkuchen: dafür die Butter schmelzen. Mehlsorten mit 1 TL Salz in einer Schüssel mischen. Eier mit Milch und Butter nach und nach unterrühren und den Teig dann 30 min quellen lassen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. 1 Schöpflöffel Teig in die Pfanne geben, durch Schwenken verteilen und backen, bis der Teig fest ist. Wenden, kurz weiterbacken dann herausnehmen und auf einem Teller zwischenlagern. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Das Brot in kleine Würfel schneiden und diese in einen Blitzhacker oder Mixer geben. Milch und Sahne darüber gießen. Kräuter fein hacken. Käse wenn nötig, entrinden, dann würfeln. Das Brot zusammen mit Käse mixen, dann die Kräuter untermischen. Die Füllung mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform buttern. Die Pfannkuchen jeweils mit der Brotmischung bestreichen, aufrollen und in Scheiben von ca. 4 cm Dicke schneiden. Rollen mit der Schnittlfläche nach oben in die Form schichten. Butterflöckchen auf der Oberfläche verteilen und die Manfriguli ca. 20 min überbacken.

Herzhafter Gugelhupf mit Feta und getrockneten Tomaten

gugelhupf

Das hier ist mein Beitrag zum immerhin 86. Bread Baking Day, der zugleich auch der letzte ist. Mit bewundernswerter Ausdauer hat Zorra den BBD am Leben erhalten, aber nun werden Ideen und Gastgeber knapp. Also auf zur letzten Runde!

32042214501_8fb70db7a9_oIch habe ein wenig über das Thema gegrübelt. Eigentlich schwebte mir ja ein süßer Gugelhupf mit getrockneter Ananas und Kokosmilch vor…oder so. Aber der Nachwuchs  – also die Zielgruppe, ich esse ja nicht so viel Kuchen – hat mir deutlich zu verstehen gegeben, dass so ein Kuchen nicht erwünscht ist.

Naaaa gut. Dann halt etwas Herzhaftes. Das liegt mir ohnehin mehr. Ich hatte noch ein Glas getrocknete Tomaten im Kühlschrank und dazu habe ich Feta kombiniert. Das passt.

Den Gugelhupf kann man als Snack essen oder als Proviant mitnehmen. Bei uns war er die Beigabe zu einer Tomatensuppe.

gugelhupf1

Und so geht’s:

Vorteig:

  • 100 g Kamut, frisch gemahlen
  • 100 g Wasser
  • 1 Prise Trockenhefe

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 400 g Dinkelmehl 630
  • 10 g Salz
  • 4 g Trockenhefe
  • 1 Ei (Größe L)
  • 50 ml Öl aus dem Tomatenglas, plus etwas zum Bepinseln
  • 140 g Wasser
  • Butter für die Form

Füllung:

  • 100 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 150 g Feta

Zuerst für den Vorteig alle Zutaten verrühren. Bei Zimmertemperatur mindestens 1 h oder bis zu 8 h stehen lassen.

Für den Hauptteig die Tomaten in ein feinmaschiges Sieb geben und abtropfen lassen.

Mehl, Salz, Hefe und Vorteig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Ei, Wasser und das Öl aus dem Tomatenglas zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst.

Abdecken und in ca. 1 h zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Inzwischen Tomaten und Feta kleinschneiden. Eine Gugelhupfform fetten.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Feta und Tomaten darauf verteilen, dabei an den Rändern etwas Platz lassen. Das Rechteck von der breiten Seite her zu einer Wurst aufrollen. In die vorbereitete Form legen und die Enden zusammendrücken.

Form abdecken und den Gugelhupf nochmals 1 h gehen lassen. Den Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Oberfläche des Gugelhupf mit etwas Öl aus dem Tomatenglas bepinseln. Im heißen Ofen 35 min backen.

Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, dann aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und rundherum nochmals mit dem Tomatenöl bepinseln.

Auskühlen lassen und genießen.