Pastinaken-Laibchen

Was es so alles zu kaufen gibt…im Kühlregal zum Beispiel alle möglichen Formen von Frikadellen. Deshalb hat die unermüdliche Rettungstruppe rund um Susi und Sina beschlossen, dass wir Euch heute Frikadellen-Rezepte vorstellen. Viele Frikadellen-Rezepte.

Von mir gibt es eine vegetarische Variante, den auch vegetarische Planzerl finden sich ja zuhauf in den Kühlregalen der Supermärkte. Gut, der eigentliche Grund für diese Pflanzerl ist, dass Pastinaken in der Abokiste waren. Mit denen bin ich ja immer nicht ganz so glücklich – aber in den Laibchen machen sie sich wirklich toll. Abgesehen davon sind die Laibchen aber variabel, Ihr könnt jedes Wurzelgemüse nehmen. Das Original-Rezept* ist mit Petersilienwurzel, ich kann mir aber auch Karotten vorstellen oder Sellerie.

Und genau das ist ja auch das Tolle am Selbermachen: man kann sich frei austoben. Das ist viel schöner als Fertiges zu kaufen….

Für 4 Personen:

  • 100 g Buchweizen, mittelfein gemahlen
  • 50 g Kamut
  • 120 g Sahne
  • 80 g Milch
  • 1 EL Butter
  • 300 g Pastinaken
  • 75 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 EL Sojasauce
  • 50 g Gruyère
  • je ein paar Stängel Petersilie und Dill
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Rapsöl zum Braten

Für den Grundteig die Getreidesorten mit Milch und Sahne zu einem glatten Teig verrühren und 30 min quellen lassen.

Pastinaken schälen und raspeln. Tomaten abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Käse reiben. Kräuter zupfen und hacken

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Pastinaken darin anbraten. Tomaten und Sojasauce zugeben, ganz wenig Wasser angießen und alles dünsten, bis die Pastinaken weich sind und die Flüssigkeit verdampft ist.

Das gegarte Gemüse, den Käse und die Kräuter mit dem Grundteig vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aus der Masse kleine Laibchen formen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Laibchen darin von beiden Seiten knusprig ausbraten.

Ich habe dazu einen Joghurtdipp mit Petersilie, Dill und getrockneten Tomaten serviert.

Für mehr Frikadellenrezepte, die man ja immer brauchen kann, lest Ihr bitte bei den KollegInnen:


auchwas – Frikadellen orientalisch
Brittas Kochbuch – Vegane Pilzfrikadellen
Cakes Cookies and more – Hacktätschli aus dem Backofen mit buntem Ofengemüse
CorumBlog 2.0 – Lamm-Frikadellen
genial-lecker – Fischbuletten
German Abendbrot – Hackfleischbällchen in Biersoße
giftigeblonde – Faschierte Laberl am Spieß
Karambakarinaswelt – Fischfrikadellen mit Dip „a la Remoulade“
Katha kocht! – Nudelpfanne mit buntem Gemüse und Geflügelhackbällchen
Leberkassemmel und mehr – Fleischpflanzerl Dry Aged, überbacken mit Käse und Bacon
lieberlecker – Crevetten Tätschli
Madam Rote Rübe – Hausgemachte Apfel-Grünkernbratlinge zu Lauch-Pasta
magentratzerl – Pastinakenlaibchen
our food creations – Fischbouletten de Luxe mit Mango-Salsa
Pane-Bistecca – Panierte Chuegeli
Turbohausfrau – Butterschnitzel
Unser Meating – Vegetarische Fleischküchle

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Ricotta-Gnocchi mit Tomatensugo

Im Grunde genommen ist das fast schon peinlich. Ich hatte vorher tatsächlich noch nie Ricotta-Gnocchi gemacht. Gut, dass ich mich näher mit Claudios „a casa„* befasst habe. Er behauptet nämlich, das wäre ein Essen, das ganz fix auf dem Tisch steht. Und es kam der Tag, an dem ich genau so etwas gebraucht habe.

Ich liebe Gnocchi, aber ich habe ja eine Gnocchi-Schwäche. Keine Ahnung, womöglich ist das genetisch. Knödel gehen immer, Gnocchi lösen sich im Kochwasser gerne immer wieder mal in Wohlgefallen auf. Was aber gar nicht geht, sind gekaufte Gnocchi – danke, ich esse keine Flummis.

Genau die Sorge, es könnte sich alles in Wohlgefallen auflösen, hat mich bisher von Ricotta-Gnocchi abgehalten, das hat sich hiermit erledigt – die Gnocchi sind gelingsicher. Und waren bestimmt nicht zum letzten Mal unser Mittagessen. Dazu gibt es eine einfache Tomatensauce. Tomatensauce koche ich meist auf Vorrat und fülle sie heiß in sterilisierte Gläser. So ist eine Essenskomponente schon mal da, wenn die Zeit drängt. Ich mache die Sauce immer wieder mal anders – diesmal nach Claudio.

Für 4 Personen:

Tomatensauce:

  • 1 Zwiebel oder eine Zehe Knoblauch (nicht beides)
  • Olivenöl nativ extra
  • 1 Dose Tomaten sehr guter Qualität
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Gnocchi:

  • 500 g Ricotta
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • ca. 150 g Mehl
  • Salz

Zum Anrichten:

  • frisch geriebener Parmesan

Für die Sauce Zwiebel oder Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel oder Knoblauch darin anschwitzen, bis sie weich wird. Tomaten zugeben, mit einem Schuss Wasser verdünnen (ich schwenke immer die Dose mit etwas Wasser aus und verwende das), aufkochen, dann bedeckt bei milder Hitze eine Stunde köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Gnocchi Ricotta und Parmesan in eine Schüssel geben. Mehl zugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Der Teig soll geschmeidig sein, aber nicht mehr kleben. Es kann sein, dass Ihr etwas weniger Mehl braucht – oder auch etwas mehr. Der Teig muss nicht ruhen, Ihr könnt ihn sofort auf der bemehlten Arbeitsfläche in lange, dünne Stränge rollen. Von den Strängen Stücke von je ca. 1 cm Länge abschneiden.

Ofen auf 60°C Ober- und Unterhitze vorheizen. die Tomatensauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und in eine weite  Auflaufform gießen. Die Form in den Ofen stellen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Köcheln bringen; es soll nicht stark sprudeln. Die Gnocchi hingeben und garen; sie sind fertig, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.

Die Gnocchi mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen, gut abtropfen lassen und in die Tomatensauce in die Form geben.

Gnocchi und Sauce vorsichtig vermengen, auf Tellern anrichten und servieren. Und ja, da gehört Parmesan drüber. Ich hatte keinen mehr, es steckte alles in den Gnocchi.

Kekse mit Tahin und Nori

Es gibt so Zutaten und Geschmacksrichtungen, die lösen einen sofortigen Haben-Wollen-Reflex aus. In diesem Fall lauten die Zauberworte: „Tahin“, „Nori“ und „süß-salzig.“ In der Elle à Table hatten die Kekse nur ein winziges Foto, trotzdem sind sie mir sofort ins Auge gesprungen.

Ich dachte erst an salzige Kekse, aber sie sind grundsätzlich süß. Im Original kommt die Süße von Ahornsirup; ich hatte keinen da und habe auf den vorhandenen Agavendicksaft zurückgegriffen. Bestimmt gehen auch Reissirup oder Kokosblütensirup oder ein Honig mit nicht zu starkem Charakter – Hauptsache flüssig und klebrig.

Die Kekse enthalten nämlich weder Mehl noch Eier, für den Zusammenhalt sorgen allein Tahin und Süßungmittel. Sie dürfen sich mit den Schlagwörtern vegan und glutenfrei schmücken, vor allem aber mit dem Prädikat „süchtigmachend“. Das nur als Warnung….

Für 8-10 Kekse:

  • 130 g gemahlene Mandeln
  • 85 g Tahin
  • 85 g Agavendicksaft
  • 1 Blatt Nori
  • 3 g Salz
  • 1/2 TL Natron (Baking Soda)
  • 70 g Sesamsaat
  • Fleur de Sel

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Das Noriblatt fein zerkrümeln. Die Sesamsaat in eine kleine Schüssel geben.

Gemahlene Mandeln, Nori, Salz und Natron in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Tahin und Agavendicksaft verrühren. Die flüssigen Zutaten zu den festen geben und alles zu einem Teig verkneten.

Vom Teig kleine Portionen abnehmen und zu Kugeln rollen. Meine Portionen waren ungefähr tischtennisballgroß; ich habe neun Stück bekommen. Die Kugeln in den Sesamsamen wälzen und auf das Backblech legen.

Die Kugeln mit der Handfläche zu Kreisen flachdrücken und jeden Keks mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

Im heißen Ofen backen, bis die Kekse an den Rändern leicht gebräunt sind. Bei mir hat das ca. 12 min gedauert.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Risotto sauer-scharf

Peking-Suppe, so heißt das doch, was in jedem Chinarestaurant, das etwas auf sich hält auf den Tisch kommt. Meist in eher zweifelhafter Form, und abgesehen davon hat die Suppe mit Peking auch nicht viel zu tun. Das Original heißt „suan la tang“, also sauerscharfe Suppe, kommt ursprünglich aus Sichuan oder Hunan und ist inzwischen landesweit ein beliebtes Wintergericht. Die Suppe kann mit Fleisch oder in einer vegetarischen Version auf den Tisch kommen.

Suppe gibt es aber heute nicht, auch kein klassisch chinesisches Essen, sondern eher Fusion-Food. Nämlich ein sauer-scharf abgeschmecktes Risotto. Ich habe es ein bisschen angepasst, im Original kommen noch Spargel und frische Tomaten vor; ich habe statt dessen mehr Pilze, Sellerie und getrocknete Tomaten verwendet.

Das Gericht habe ich in einem witzigen Buch über vegane chinesische Küche* gefunden; die Autoren haben es in einem Restaurant in Hongkong gegessen und der Köchin das Rezept abgebettelt. Und das haben sie zurecht getan – das Risotto macht richtig Spaß.

Für 2 bis 3 Personen:

800 ml Gemüsebrühe

  • 100 g Champignons
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 rote Chilis, frisch
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Risotto-Reis (ich hatte Arborio)
  • 4 getrocknete Soft-Tomaten
  • 200 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 5 EL heller Reisessig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Koriandergrün zum Anrichten

Gemüsebrühe zu Kochen bringen.

Pilze und Sellerie putzen und zusammen mit den Chilis klein hacken.  Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Gemüsemischung darin anbraten, bis sie weich wird. Reis dazugeben, kurz mitrösten, dann einen Schöpflöffel der heißen Brühe angießen. Köcheln lassen, bis der Reis die Brühe aufgesogen hat, dann den nächsten Schöpflöffel angießen. So weiter machen, bis alle  Brühe aufgebraucht und der Reis gegart ist. Zwischendurch immer wieder mal umrühren.

Inzwischen die getrockneten Tomaten fein würfeln.

Kurz bevor der Reis fertig gegart ist, den Essig und sämtliche Tomaten zum Reis geben, durchrühren und alles weiterköcheln lassen, bis der Reis schön cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackten Korianderblättern bestreut sofort servieren.

Falafel-Cracker

Der Rezepttitel hat gereicht, und zack, stand ich in der Küche. Naja, nicht ganz. Erst musste ich noch Kichererbsenmehl kaufen. Nachdem ich die letzte Packung endlich aufgebraucht hatte, habe ich mich lange gegen eine Neuanschaffung gewehrt, aber jetzt kam ich nicht mehr drum herum.

Ich liebe ja salzigen Knabberkram, und Falafel mag ich kein Stück weniger. Und das hier, das ist salziger Knabberkram der schmeckt wie Falafel. Erreicht wird das durch eine kleine Menge Kichererbsenmehl im Teig, durch etwas Tahin, Kreuzkümmel und Piment.

Eigentlich ist es unverantwortlich, das Rezept vorzustellen, denn die Cracker haben Suchtpotential. Ich musste mich jedenfalls sehr zusammennehmen, um nicht auf der Stelle alle wegzufuttern.

Das Rezept habe ich im Buch Soframiz* gefunden – ein Buch, das ich immernoch schwer aus der Hand legen kann; dies hier wird bestimmt nicht das letzte Rezept sein, das ich Euch vorstelle. Das Originalrezept besticht durch ein gewisses Kuddelmuddel an Maßangaben – Cups, Unzen, Esslöffel….ich habe umgerechnet, so gut es geht. Die Zubereitung dauert ein wenig, aber das meiste davon sind Ruhezeiten.

Ergibt ungefähr 400 g Cracker:

  • 180 ml Buttermilch
  • 2 EL Tahin
  • 180 g Mehl (Type 405)
  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/4 TL Piment, gemahlen
  • 125 g Butter, kalt, in Stückchen
  • 4 EL Polenta
  • 2 EL Sesamsamen

Buttermilch und Tahin in einer kleinen Schüssel gründlich miteinander verrühren.

Die Mehlsorten, Zucker, 1 TL Salz, Kreuzkümmel und Piment in einer Schüssel vermengen. Die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und alles mit den Fingerspitzen verreiben, bis die Masse grobem Sand ähnelt. Die Buttermilchmischung zugeben und alles zu einem Teig verkneten. Der Teig ist etwas klebrig.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf geben, zu einem Rechteck zurecht drücken, in Frischhaltefolie packen und über Nacht in den Kühlschrank geben.

Nach der Ruhezeit den Teig in 4 Teile teilen. Immer mit einem Teil arbeiten, den Rest wieder in den Kühlschrank geben. Es ist wichtig, dass der Teig gut gekühlt wird, er ist sonst zu weich und zu klebrig.

Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben. Ein Stück Teig zu einem ca. 1,5 mm dünnen Rechteck ausrollen. Es muss kein superexaktes Rechteck sein; wichtig ist, dass der Teig dünn ausgerollt wird. Einen Bogen Backpapier auf ein Backblech legen und etwas Polenta darauf streuen. Die ausgerollte Teigplatte  darauf legen. Einen weiteren Bogen Backpapier auf die Teigplatte legen, wieder mit etwas Polenta bestreuen. Die nächste Portion Teig ausrollen und auf das Backpapier legen. So weitermachen, bis aller Teig ausgerollt ist.

Nun hat man insgesamt 4 Lagen ausgerollten Teig, getrennt durch Backpapier, auf dem Blech. Das Blech mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und für ca. 4 h zum Kühlen in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Lage Teig mitsamt dem Backpapier auf ein Blech geben. Den Teig mit einer Gabel überall einstechen, damit der beim Backen keine Blasen wirft. Die Teigplatte mit Wasser bepinseln, mit einem Teil des Sesams bestreuen und dann mit einem Teigrad in ca. 7 cm große Quadrate schneiden.

Cracker im heißen Ofen 13 bis 15 min backen, dabei nach der halben Zeit das Blech einmal rotieren. Die Cracker sollen goldbraun sein und knusprig. Mit allen anderen Teigplatten genauso verfahren.

Alternativ kann man auch jeweils 2 Bleche auf einmal auf 160°C Umluft backen, dann geht es schneller.

Cracker auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer luftdicht verschlossenen Dose halten sich die Cracker 3 Tage. Aber glaubt mir, das ist reine Theorie ;-).

 

Pasta mit cremiger Blumenkohlsauce

Es ist wirklich faszinierend, was man mit Blumenkohl alles anstellen kann. Erinnert Ihr Euch noch an die Pizzaböden aus Blumenkohl, die es vor einiger Zeit überall zu sehen gab? Das fand ich nicht so überzeugend. In seiner Rolle als „Reis“ oder Couscous hingegen gefällt der Blumenkohl mir gut.

Und jetzt bekommt er seinen Einsatz als cremige Pasta-Sauce: Blumenkohl enthält relativ viel Pektin, wenn man ihn also mit Flüssigkeit aufmixt und dabei etwas Öl einfließen lässt – ähnlich wie bei einer Mayonnaise – dann erhält man eine cremige Sauce; die gut zu Pasta passt. Und wirklich wunderbar schmeckt, hier waren alle begeistert. Sogar mein Sohn, der Blumenkohl in Reinform eher nicht so prickelnd findet.

Gefunden habe ich die Idee bei Food 52. Dort heißt dieses Rezept „Blumenkohl-Carbonara“, aber das fand ich dann doch …. sehr mutig. Ich habe ein paar Anpassungen für uns vorgenommen, das Prinzip ist aber natürlich das Gleiche.

Der gegarte Blumenkohl wird ja mit Öl aufgemixt; im Original wird Olivenöl verwendet. Das finde ich schwierig; Olivenöl wird beim Mixen gerne bitter. Ich verwende lieber Rapsöl. Netterweise habe ich vor einiger Zeit von der Teutoburger Ölmühle ein hochwertiges Rapskernöl zum Probieren bekommen; das habe ich verwendet.

Für 2 bis 3 Portionen:

Blumenkohl-Grundsauce:

  • 200 g Blumenkohl (Röschen und Stiele), zerteilt
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Rapsöl
  • Salz

Pasta:

  • 1 EL Rapsöl
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 150 g Erbsen
  • Salz, Pfeffer
  • eine Handvoll glatte Petersilie
  • 20g Parmesan
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 250 g trockene Pasta, eine Sorte, die Saucen gut aufnimmt

Für die Sauce den Blumenkohl in der Gemüsebrühe in ca. 20 min sehr weich kochen. Dann alles in einen Mixer geben und pürieren. Dabei in dünnem Strahl das Öl einlaufen lassen. Mit Salz abschmecken.

Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsanleitung al dente kochen.

Frühlingszwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Frühlingszwiebeln braten, bis sie weich und dunkelgrün werden, dann den Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Die Sauce angießen und die Erbsen zugeben und alles 3 bis 4 min köcheln lassen, bis die Erbsen gegart sind. Käse reiben. Petersilie zupfen und hacken; beides ebenfalls zu Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Pasta abgießen, unter die Sauce mischen und alles sofort servieren.