Kroatischer Paprikaeintopf mit Hähnchen

Man kann bei uns eine Vorliebe für Hähnchengerichte beobachten; ich habe jetzt nicht direkt statistische Erhebungen gemacht, aber ich glaube, Hühnchen steht bei uns im Vergleich zu anderen Fleischsorten recht oft auf dem Tisch.

Kein Wunder also, dass mich das Paprikahähnchen aus Ino Kuvacics Kochbuch* gleich angelacht hat. Das Rezept verwendet ganz einfache Zutaten, braucht aber ein paar Arbeitsschritte: erst mal kochen wir eine Tomatensauce. Das Saucenrezept ist ein wandelbares Basisrezept, es wird im Buch öfter verwendet. Das Hühnchen wird erst mit den Aromaten gebraten, dann kommen Sauce und Brühe dazu und es wird fertig geschmort.

Und ich habe noch etwas gelernt aus diesem Kochbuch: in die kroatische Küche sind ja ganz verschiedene Länderküchen eingeflossen; das reicht von der Türkei bis Österreich. Ich hatte mir das früher nicht bewusst gemacht, aber es ist kein Wunder, dass man gerne Knödel isst in Kroatien. Oft werden sie aus Kartoffeln gemacht, aber zu diesem Hühnchen hier gibt es eine spezielle Variante. Die Knödel bestehen aus einer Mischung von Polenta und Kartoffeln; aus der Masse werden einfach Nocken abgestochen, die dann so  – also ohne weiteren Garvorgang –  serviert werden.

Das Rezept verwendet Hähnchenunterschenkel; ich habe statt dessen ein Hähnchen zerlegt.

Für 4 Portionen:

  • Olivenöl zum Braten
  • 150 g Räucherspeck
  • 3 Zwiebeln
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1 EL Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 kleines Hähnchen
  • 250 ml dalmatinische Tomatensauce (Rezept unten)
  • 250 ml Gemüsebrühe (oder Hühnerbrühe)

Polentaklösschen:

  • 250 g Polenta (Bramata)
  • 500 g Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl

Tomatensauce:

  • 400 g Tomaten
  • Olivenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 TL gehackte Chilischote
  • optional: 1 EL Zucker

Erst mal zur Tomatensauce: dafür die Tomaten kreuzweise einritzen und kurz in kochendes Wasser legen. Herausholen, die Schale abziehen. Den Rest in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken, Chilischote ebenfalls hacken. Wer es nicht so scharf mag, entfernt die Kerne. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Knoblauch ganz kurz farblos anbraten. Tomaten und Chili zugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Auf kleiner Hitze ca.  1 h köcheln lassen. Die Temperatur soll gering sein, damit die Tomaten nicht an Aroma verlieren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken; Zucker nur verwenden, wenn sie wirklich zu sauer ist.

Für das Hähnchen den Speck würfeln. Die Zwiebeln schälen und hacken. Paprika putzen und in kleine Würfel schneiden. Das Hähnchen in 8 Stücke teilen.

Olivenöl in einem weiten Bräter erhitzen. Den Speck darin braten, bis er durchsichtig wird. Zwiebeln, Paprikaschote und Paprikapulver zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles ca. 10 min braten, bis die Zwiebeln beginnen zu bräunen und die Paprikaschote weich wird. Dann das Hähnchen zugeben und wenden, so dass es von allen Seiten von der Würzmischung überzogen ist. Deckel auflegen und alles 30 min bei geringer Hitze schmoren. Dann Tomatensauce und Brühe angießen und alles weitere 30 min schmoren lassen.

Inzwischen für die Polenta 1 1/4 l Salzwasser zum Kochen bringen. Die Polenta mit dem Schneebesen einrühren und alles ca. 50 min bei geringer Hitze ausquellen lassen, dabei immer wieder mal umrühren. Die Kartoffeln schälen und grob würfeln, dann in Salzwasser garkochen. Abgießen und abdampfen lassen, dann mit einer Gabel ganz fein zerdrücken. Zerdrückte Kartoffeln zusammen mit dem Olivenöl unter die gegarte Polenta mischen, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann mit zwei (Tee)löffeln aus der Masse Klößchen formen.

Das Hühnchen mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Hühnchen, Sauce und Klößchen auf Tellern anrichten und servieren.

 

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Eingelegte ofengeröstete Kirschtomaten

Sauer Eingelegtes….das war lange ein wunder Punkt bei mir. Es gab sehr viel Essiggurken und Mixed Pickles, als ich ein Kind war. Der Überschuss musste konserviert werden, und das wurde er durch Einkochen. Ich hatte ein Konsistenzproblem; das wurde alles so wabbelig. Brr.

Heute mag sauer Eingelegtes  ganz gern  – allerdings koche ich nicht ein, sondern fülle einfach in sterilisierte Gläser ab, so gefällt mir auch die Konsistenz. Was ich aber gar nicht mache, ist sauer Eingelegtes kaufen. Mit den meisten dieser Waren kann mich mehr als einmal um den Block jagen. Mir gefallen weder der Geschmack noch die Konsistenz. Udn dann wären da noch die Inhaltsstoffe. Kann mir irgendjemand erklären, was zum Beispiel Süßstoffe in Essiggurken zu suchen haben? Nein? Dachte ich mir.

Da trifft es sich doch ganz ausgezeichnet, dass sich die von Susi und Sina ins Leben gerufene Rettungstruppe diesmal dem sauer Eingelegtem widmet. Die Vorbeireitungen fielen in unsere Ferienzeit, und so hatte ich keinen Nerv, mit dem Fermentieren zu beginnen. Ich wollte aber gerne etwas Sommerliches konservieren. Und da ich ein großer Fan von Kirschtomaten bin, sind die zusammen mit etwas Condimiento Bianco und Kräutern ins Glas gewandert. Die Tomaten habe ich vorher im Ofen geröstet – für noch mehr Aroma und weil ich ofengeröstete Kirschtomaten einfach unwiderstehlich finde.

Also los:

  • 500 g Kirschtomaten

Für den Sud:

  • 150 ml Condimiento Bianco (es muss nicht der allerteuerste sein; aber bitte auch keine Plörre)
  • 150 ml Wasser
  • 12 g Zucker
  • 5 g Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL bunte Pfefferkörner

Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Tomaten halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen und im heißen Ofen ca. 45 min rösten. Sie sollen etwas schrumpelig werden und an den Rändern leicht braun.

Inzwischen für den Sud alle Zutaten unter Rühren aufkochen und ca. 1 min kochen lassen, bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben.

Die gebackenen Tomaten in sterilisierte Gläser schichten. Dabei bitte ganz vorsichtig sein, die Tomaten sind sehr weich und sollen trotzdem im Ganzen in die Gläser und nicht als Püree. Den heißen Sud über die Tomaten gießen; sie sollen bedeckt sein. Gläser verschließen und alles einen Tag durchziehen lassen, danach sind die Tomaten verzehrbereit. Sie passen als Topping auf Salate, sind eine schöne Beigabe zu Käse, und es soll auch Leute geben, die sie einfach so wegfuttern…..

Lust, noch ein bisschen mehr einzulegen? Dann schaut man bei den anderen vorbei:

Auch was: Rote Bete, scharf, süß und sauer

Barbaras Spielwiese: Zucchini, sauer eingelegt

Bonjour Alsace: Eingelegte Tomaten

Brittas Kochbuch: Süß-sauer eingelegte Radieschen

Dynamite Cakes: Knoblauch in Weisswein

Genial lecker: eingelegte Radieschen

German Abendbrot: Eingelegtes Sommergemüse

Giftige Blonde: Zucchini mit Knoblauch und Chili

Obers trifft Sahne: Saure Pilze

Our Food Creations: ganz klassisch

Pane Bistecca: Sauer eingelegte Kirschtomaten

Paprika meets Kardamom: Sauer eingelegte Gemüse auf türkische Art

Sumsis Hobbyküche: Eingelegte Bohnen süß-sauer

Turbohausfrau: Essigzwetschgen

 

Kimchi aus Wassermelonenrinde

Gibt es etwas Sommerlicheres als Wassermelone? Bei uns muss jedenfalls immer eine da sein, solange die Melonen Saison haben. Das einzig Ärgerliche ist, dass von den Melonen immer so viele Reste bleiben – der Biomüll quillt geradezu über von den Schalen.

Dabei muss das gar nicht sein,  denn jedenfalls der weiße und der hellgrüne Teil der Rinde sind essbar; für den Biomüll bleibt nur das bisschen dünne harte dunkelgrüne Schale. Für den Rest gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten: man kann Pickles daraus machen oder, wie Olia Hercules* es tut, Marmelade kochen.

Ein anderer Klassiker ist Kimchi aus Wassermelonenrinde; das wollte ich ausprobieren. Ich habe schon lange kein Kimchi mehr gemacht, es wurde Zeit. Unter anderem, weil ich endlich mal Käsetoast mit Kimchi esssen möchte :-). Ich habe unmittelbar kein Rezept gefunden und mich deshalb grob am Rettich-Kimchi  aus dem koreanischen Kochbuch* orientiert.

Und weil das Kimchi den Sommer in ein Einmachglas packt darf es beim laufenden Event im Kochtopf mitmachen, das diesmal von Britta ausgerichtet wird.

Für 500 ml:

  • 500 g Wassermelonenrinde, der weiße und hellgrüne Teil
  • 1 EL unbehandeltes Meersalz
  • 1 TL Zucker
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 cm frischer Ingwer
  • 1 EL Fischsauce
  • 2 EL Gochugaru
  • 50 g Radieschen

Die Wassermelonenrinde in ca. 2 cm große Stückchen schneiden. In eine große Schüssel geben und gründlich mit Zucker und Salz vermengen. Das Ganze eine Stunde stehen lassen, damit es Wasser zieht.

Inzwischen die Radieschen putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und ganz fein hacken. Ingwer ebenfalls schälen und fein reiben.

Die Flüssigkeit von der Wassermelonenrinde abgießen, aber nicht wegwerfen, wir brauchen sie noch.

Nun Knoblauch, Ingwer, Fischsauce, Gochugaru und Radieschen zur Wassermelonenrinde geben. Alles gründlich vermengen, dann in ein Einmachglas von ca. 500 ml Inhalt füllen. 2 EL von der Flüssigkeit dazu geben, dann das Glas verschließen. Alles einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann sollten sich erste Bläschen zeigen und alles zu fermentieren beginnen. Dann das Glas in den Kühlschrank stellen.

Das ist ein schnelles Kimchi, es kann schon nach dem ersten Tag gegessen werden. Es reift aber im Kühlschrank weiter, der Geschmack wird dadurch immer intensiver. Nach 2 bis 3 Wochen ist es am besten.

 

Kebap Tahini

Kebap muss nicht unbedingt am Spieß daherkommen. Im Prinzip bedeutet es einfach „gebratenes Fleisch“ und so fallen auch diese Hackfleischbällchen unter den Begriff „kebap“. Es sind Hackfleischklösschen mit Pinienkernen, serviert auf Kartoffeln mit einer Tahinsauce.

Das Rezept von Malakeh Jasmati* hat sofort meine Aufmerksamkeit bekommen – ich mag nämlich Tahin unglaublich gern. Ein Glas davon habe ich immer vorrätig. Mindestens. Tahin wandert in Gebäck, in Saucen, in Eis – hier findet Ihr einige Ideen.

Also, ich mag das. Und irgendwie geartete Klösschen auch.  Und: es ist ein Zusatzvorteil, dass das Rezept wirklich sehr einfach ist. Echte Feierabendküche.

Für 4 Portionen:

Nocken:

  • 700 g Hackfleisch vom Rind oder Lamm
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 40 g Pinienkerne
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 200 g Zwiebeln
  • 300 g Kartoffeln, festkochende Sorte
  • 250 ml Hühnerbrühe

Sauce:

  • 250 g Tahin
  • 4 EL stichfester, fetter Joghurt
  • 50 ml Zitronensaft

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und Pinienkernen verkneten. Zum Formen der Nocken jeweils etwas von der Hackfleischmasse in die Hand nehmen und die Hand kurz zur Faust schließen. Das Ergebnis sind längliche Nocken; die Abdrücke der Hand müssen nicht unbedingt zu sehen sein.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Nocken darin rundherum ca. 5 min anbraten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln im Bratfett des Fleisches anbraten, dann die Kartoffeln zugeben und braten, bis sie beginnen, weich zu werden.

Zwiebeln und Kartoffeln in eine Auflaufform geben, die Fleischnocken darauf setzen. Die Brühe (im Original werden ein Glas Wasser und 2 Brühwürfel verwendet) angießen. Die Form abdecken (im Rezept mit Alufolie, ich habe einfach passende Topfdeckel genommen) und alles im heißen Ofen 30 min garen.

Für die Sauce Tahin mit Joghurt und Zitronensaft in einem kleinen Topf verrühren.

Wenn der Auflauf fertig gegart ist, aus dem Ofen holen, alle Flüssigkeit vorsichtig abgießen oder abschöpfen und diese zu der Tahin-Mischung geben. Etwas kaltes Wasser angießen (im Rezept stehen 25 ml, vielleicht ein Druckfehler?) und alles kurz aufkochen. Soße über den Auflauf gießen und alles servieren. Meine Soße war zu dickflüssig zum Gießen; ich habe sie dazu gereicht. Geschmeckt hat sie trotzdem. Wer es dünnflüssig mag, probiert das Ganze mit 250 ml Wasser.

Den Kebap lasse ich Euch als Proviant da. Ich bin mal ein paar Tage weg – Südfrankreich, Strand, Sand und Sonne rufen ganz laut nach mir :-).

 

Wassermelonenpickles

Es sind Ferien! Sechs Wochen lang. Und sie sind wohlverdient – das Schuljahr war….sagen wir mal …spannend. Sommerferien – auch hier wird es etwas ruhiger werden. Sommerferien mit Betonung auf „Sommer“. Und da passt das gerade im Kochtopf laufende Event ja wirklich ganz genau. Die liebe Birgit wünscht sich nämlich Sommergerichte aus aller Welt und ich weiß da was 🙂 :

Wassermelone ist bei uns im Sommer ein Muss. Den Großteil verputzen wird einfach so. Ich mache auch gerne Sorbet, das ist nochmal erfrischender als Wassermelone pur. Und außerdem ist so eine Melone ja gern auch etwas größer…Verwertungsmöglichkeiten sind willkommen.

Folglich habe ich mich mit Begeisterung auf diese diese Pickles gestürzt – ich habe sie in der Elle à Table gesehen und behaupte deshalb einfach mal, dass sie aus Frankreich kommen ;-). Gut, dass Wassermelonen so groß sind, da bleibt Raum für Experimente. In diesem Fall hat das Experiment sich ausgezahlt – das Einlegen macht aus der Wassermelone etwas ganz neues. Die Pickles sind super als Beilage zum Grillen. Allerdings gehöre ich in diesem Fall zu den Naschern. Will sagen, man kann auch so oft am Glas vorbeilaufen und sich bedienen, dass hinterher keine Grillbeilage mehr übrig ist…..

Für ein 1-Liter-Glas:

  • 1 kg Wassermelonenfleisch
  • 1/2 l Weißweinessig
  • 3 Sternanis
  • 5 cm Ingwer
  • 20 g Zucker
  • 3 g Salz

Den Ingwer in kleine Stäbchen schneiden. Essig, Sternanis, Ingwer, Zucker und Salz in einem Topf kurz aufkochen, dann von der Hitze nehmen und abkühlen lassen.

Inzwischen das Melonenfleisch in mundgerechte Würfel schneiden und in ein passendes Einmachglas schichten. Die abgekühlte Flüssigkeit darüber gießen, das Glas verschließen und in den Kühlschrank stellen.

Man kann die Pickles nach frühestens 4 Stunden essen, sie schmecken aber besser, wenn sie länger durchgezogen sind. Man sollte sie innerhalb von ein paar Tagen aufessen, sonst zieht der Essig zu sehr in das Fruchtfleisch ein und die Pickles sind zu sauer.

 

Zucchini-Gulasch in Paprikasauce

….und noch ein Zucchini-Rezept. Ich hatte es ja versprochen. Für dieses Gulasch müsst Ihr bitte junge, zarte Zucchini nehmen, sonst wird das nichts.

Ob man das nun Gulasch nennen darf, ohne eines auf die Mütze zu kriegen weiß ich auch nicht. Immerhin gab es erst neulich wieder ein Carbonara-Gate bei Nigella Lawson. Und ich habe den Titel faulerweise einfach aus der „Slowly Veggie“, in der ich das Rezept gefunden habe übernommen.

Aber egal, Namen sind ja nicht so wichtig. Jedenfalls schmeckt das Ganze. Es wird eine Sauce aus Paprikaschoten gekocht, darin landen dann die angebratenen Zucchinischeiben. So kommt man an eine herrliche Sauce.

Für 4 Personen:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 3 gelbe Paprikaschoten
  • Olivenöl zum Braten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kreuzkümmelpulver
  • 1/2 Bund Thymian
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 700 g Zucchini
  • Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 120 g Joghurt
  • 1 TL Zitronenabrieb

Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken. Paprika putzen und in Würfel schneiden. Thymian zupfen.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprikastücke darin abraten. Dann Lorbeer, Kreuzkümmel und ca. die Hälfte des Thymians zugeben. Tomatenmark einrühren und kurz unter Rühren mitrösten. 300 ml Brühe angießen, Deckel auflegen und alles in ca. 15 min weichkochen. Dann die Lorbeerblätter herausfischen und die Sauce aufmixen.

Während die Sauce kocht, die Zucchini putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben von beiden Seiten goldbraun anbraten, dann in die pürierte Sauce geben. Alles nochmal 5 min köcheln lassen, dann mit Paprika edelsüß, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Joghurt mit Zitronenabrieb und den restlichen Thymianblättchen verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren das Zucchini-Gulasch in Schalen schöpfen und mit etwas Joghurt servieren. Ich finde, man braucht Brot dazu  – zum Sauce auftunken.