Magdalenas mit Orangen

Im Grunde gibt es nicht viel zu sagen zu diesem Rezept aus „Spanien vegetarisch„. Außer vielleicht, dass es gar nicht so einfach war, ein paar Küchlein für ein Foto zu retten. So schnell sind sie verschwunden. Und ich durfte nur mal beissen, damit ich Euch sagen kann, dass die Magdalenas schön saftig und luftig sind und ein ganz feines Orangenaroma haben.

Ich freue mich sehr auf die Orangensaison, denn sicherlich werde ich diese Magdalenas noch öfter backen. Dann aber jeweils gleich in doppelter Menge…..

Ihr braucht nicht nur Orangensaft für die Magdalenas, sondern auch Orangeblütenwasser, das ist für einen Gutteil des Aromas verantwortlich. Ich hatte mir welches aus Frankreich mitgebracht. Eure Apotheke ist aber auch eine gute Quelle dafür.

Für 6-9 Stück:

  • 100 g Mehl (Type 405)
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Orange, unbehandelt
  • 2 Eier (Größe L)
  • 90 g Zucker
  • 1 EL Orangenblütenwasser
  • 90 g Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Orange heiß abwaschen und trocken reiben. Die Schale mit einer feinen Reibe (Microplane) abreiben. Den Saft auspressen; benötigt werden 40 ml. Die Butter schmelzen.

Das Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe und Salz dazu geben.

Eier in einen Messbecher aufschlagen. Den Zucker dazugeben und alles mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Dann Orangenschale, Orangenblütenwasser und Orangensaft einrühren. Eimasse und Butter nach und nach zum Mehl geben und zu einer homogenen Masse verrühren. Schüssel abdecken, Teig 20 min ruhen lassen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Mulden eines Muffinbleches mit Förmchen auskleiden. Im Rezept stehen 6 Küchlein, bei mir hat der Teig für 9 gereicht.

Die Magdalenas im heißen Ofen ca. 18 min backen; sie sind fertig, wenn sie schön aufgegangen sind und eine goldbraune Oberfläche haben.

Etwas abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.

 

Advertisements

Schokoladenkuchen mit Sichuan-Pfeffer und Basilikum

Entschuldigt die perspektivisch fragwürdigen Fotos, da habe ich wohl vor (Neu)gierde den Überblick beim Fotografieren verloren. Ich wollte den endlich abgekühlten Kuchen sowas von gleich probieren…..

Im Grunde, ist das, was Melissa Forti* hier vorstellt ein einfacher Rührkuchen, der durch Kakaopulver zum Schokoladenkuchen wird. Der besondere Kick kommt dann durch Basilikum und eben Sichuan-Pfeffer. Das mag gewöhnungsbedürftig klingen, ist aber eine geniale Aromen-Kombination. Schokolade und Chili ist ja schon ein Klassiker, aber das hier ist besser :-).

Jetzt aber zum Rezept:

  • 200 g Butter, Zimmertemperatur, plus etwas für die Form
  • 50 g Kakaopulver, plus etwas für die Form
  • 250 g Mehl Type 405
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Backnatron
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 90 ml Milch
  •  1 Bund Basilikum
  • 1/2 TL Sichuanpfeffer, frisch gemörsert

Die Form gründlich buttern und mit Kakaopulver ausstreuen. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Basilikumblätter hacken.

Mehl, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben und vermischen.

Mit den Quirlen des Handrührers Butter und Zucker weißschaumig aufschlagen. Das Kakaopulver vorsichtig einarbeiten. Dann die Eier eines nach dem anderen einrühren, schließlich die Hälfte der Mehlmischung, dann die Milch und anschließend das restliche Mehl. Zum Schluss die Basilikumblättchen und den Sichuan-Pfeffer einarbeiten.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen und im heißen Ofen ca. 40 bis 45 min backen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen, mit dem man in den Kuchen sticht, sauber herauskommt.

Kuchen erst in der Form kurz abkühlen lassen, dann aus der Form holen, ganz abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

 

Kochbuch: Backen | Melissa Forti

Melissa Forti hat Ihre Kindheit in Rom verbracht. Dann zog es sie nach Los Angeles und London. Als sie schließlich nach Italien zurückkehrte, erfüllte sie sich einen Traum und eröffnete ihren eigenen Tea Room. Womöglich würde man sie hierzulande gar nicht kennen, wenn da nicht diese Folge von Kitchen Impossible gewesen wäre, in der Tim Raue verzweifelt versuchte, ihre Tiramisu-Torte nachzubacken. Ihre Rezepte hat sie nun in ihrem ersten Buch veröffentlicht.

Melissas Kuchen sind oft ausgefallen, und die Optik des Buches passt dazu sehr gut: dunkel, etwas vintage, sehr barock. Gebäck zu fotografieren finde ich schwierig  – im Buch ist das toll umgesetzt. Es wurde mit vielen Requisiten gearbeitet und mit viel Unschärfe, aber dennoch – die Kuchen stehen im Mittelpunkt.  Und hochwertig aufgemacht ist das Buch mit Leinenrücken, Fadenbindung und mattem Papier.

Und was ist drin? Kuchen, Torten, Kekse und ein wenig Nachtisch, unterteilt in drei Themenbereiche: In „Dall’Italia“ finden wir Rezepte aus Melissas italienischer Heimat, „Dal Mondo“ versammelt Rezepte, die sie aus aller Welt mitgebracht hat und in „Da Melissa“ finden wir ihre Eigenkreationen. Und tja, im Grunde möchte ich alles probieren. Die Rotweinkringel und den Kastanienkuchen, die Altmodische Amerikanische Torte und die Orangenbutterkekse, den Rosen-Frangipane-Kuchen und die Kokos-Pralinen. Und den Rest auch.

Die Rezepte funktionieren einwandfrei. Und wenn ich das sage, dann müsst Ihr das einfach glauben, denn Kuchen backen gehört nicht gerade zu meinen Kernkompetenzen. Kleine Anmerkung: es geht um genussvolles Backen, Eier, Butter und Sahne – oder noch besser Crème Double – werden großzügig eingesetzt. Nur Spaß, keine Kompromisse. Präsentiert werden auch Klassiker wie Cantuccini oder Buchweizentorte, aber sie tragen immer gut erkennbar die Handschrift von Melissa Forti. Zu jedem Rezept gibt es ein paar persönliche Worte vorneweg und auch ein nach Zutaten und Rezepten geordnetes Register fehlt nicht.

Meine Tochter hatte das Buch als erste in den Fingern und hat gleich Klebezettel verteilt. Ganz oben auf ihrer Wunschliste standen die Käsekuchen-Brownies. Für die Brownies werden eine Käsekuchenmasse und eine Browniemasse hergestellt, das Ganze kommt dann abwechselnd in die Form. Das Besondere: in den Brownieteig kommt statt Schokolade Kakaopulver, so bleibt der Teig auch nach dem Abkühlen schön mürbe. Die Brownies waren toll, aber auch sehr üppig – sie glänzen mit 9 Eiern und fast einem Pfund Butter….

Klar, dass ich um die Tiramisu-Torte nicht herum kam. Sie ist nicht nur das bekannte Rezept, an dem sich Tim Raue in „Kitchen Impossible“ abarbeitete. Nein, Tiramisu ist hier auch der Lieblingsnachtisch. Die Torte besteht aus zwei mit Kaffee aromatisierten Bisquitböden; diese sind insofern ungewöhnlich als neben Kaffee auch Öl in den Teig kommt. Die Füllung besteht aus Crème double und Mascarpone. Das Rezept war gut umsetzbar und die Torte wurde hier zum Lieblingsstück erklärt.

Ich liebe ja Karottenkuchen. Und Melissa Fortis  italienischer Karottenkuchen ist auch  toll: ein kleiner Kuchen, saftig und luftig und nicht zu süß.

Der Frischkäse-Gugelhupf ist wirklich einfach, aber auch einfach köstlich. Ich hatte ein wenig Bedenken, denn das Rezept ist zwar großzügig mit Butter und Eiern, aber Backpulver kommt darin nicht vor. Aber voilà – der Kuchen ist wunderbar geworden. Hier geht es zum Rezept.

Kann ja nicht alles gut gehen. Die Rotweinkringel waren geschmacklich einwandfrei, aber optisch desaströs. Der Teig war viel zu weich und klebrig, obwohl ich noch zusätzliches Mehl zugegeben hatte. Aber das Aroma ist toll, ich muss diese einfachen Kringel mit Olivenöl und Rotwein nochmal machen.

Wie klingt Schokoladenkuchen mit Sichuan-Pfeffer und Basilikum? Ist rasch zusammengerührt, schmeckt genial und hat, was mich angeht, das Zeug zum Lieblingskuchen.

Fazit? Kaufen und backen. Es gibt in diesem Buch Backrezepte für jede Gelegenheit vom einfachen Keks bis zur aufwändigen Torte. Die Rezepte sind gut umsetzbar und haben alle einen eigenen Twist.

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Prestel Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3791383828

Frischkäsegugelhupf

Ich mag es ja oft einfach. So wie bei diesem Kuchen zum Beispiel. Er besteht aus nur wenigen Zutaten und ist nicht schwierig zu backen. Und gerade deswegen ist er etwas Besonderes.

Einfach muss ja nicht heißen, dass das ein leichter Kuchen ist – Ihr müsst die Buttervorräte aufstocken dafür und auch an Eiern wird nicht gegeizt. Zum Ausgleich dürft Ihr dann das Backpulver weglassen. Das Aroma kommt von Vanille und Zitronenabrieb.

Der Kuchen ist saftig und flaumig und aufgrund der Buttermenge auch ganz schön üppig. Ich finde, er geht als Geburtstagskuchen durch. Deshalb schicke ich ihn auch gleich rüber zu Zorra. Die feiert nämlich ihren 13. Blog-Geburtstag und wünscht sich dazu ganz viele Gugelhupfe. Happy Birthday Zorra, und lass es Dir schmecken!

Das Rezept ist von Melissa Forti*. Sie hat es in einer alten Kochzeitschrift gefunden und ist so begeistert, dass es seither zu ihrem Standardrepertoire gehört.

Für 8-10 Stücke:

  • 340 g zimmerwarme Butter, plus etwas für die Form
  • 420 g Mehl (Type 405)
  • 225 g Frischkäse
  • 500 g Zucker
  • Schalenabrieb von 1 Bio-Zitrone
  • Mark einer Vanillestange
  • 6 Eier (ich hatte Größe L)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich mit Butter einfetten. Dann mit Mehl bestäuben, dabei drehen und schwenken, bis sie richtig gut ausgestäubt ist. Überschüssiges Mehl abklopfen.

Die Butter zusammen mit dem Frischkäse mit dem Rührgerät cremig schlagen. Den Zucker zugeben und bei hoher Geschwindigkeit unterrühren, dann die Geschwindigkeit herunterstellen und 3 der Eier zusammen mit dem Zitronenabrieb einrühren. Schließlich das Mehl und die Vanille einarbeiten, dann die restlichen 3 Eier unterrühren.

Den Teig in die Form füllen und für 90 min im heißen Ofen backen. Sicherheitshalber aber schon nach einer Stunde immer wieder mal testen, ob der Kuchen schon fertig ist. Dazu mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen. Wenn kein Teig mehr am Stäbchen haften bleibt, ist der Kuchen fertig. Meinen konnte ich ca. 10 min früher aus dem Ofen holen.

Kuchen kurz in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter kippen, ganz abkühlen lassen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

Far Breton

Der Far Breton ist so ziemlich das traditionellste Dessert, das die Bretagne zu bieten hat. Das ist eine Mischung aus Kuchen und Dessert. Traditionell kann man den Far in jeder bretonischen Bäckerei kaufen, aber er ist auch sehr einfach zuhause zusammengerührt. Komischerweise hatte ich den Kuchen noch nie gemacht – die Lektüre des bretonischen Kochbuchs* hat das endlich geändert.

Der Teig besteht aus Milch, Sahne, Eiern und ein wenig Mehl. Er geht beim Backen auf und sinkt in der Mitte wieder etwas ein – das muss so sein. Der Kuchen ist recht kompakt – und er gilt als Vorläufer des englischen Puddings. Trockenobst macht auch noch mit – traditionell sind es Pflaumen; ich hatte diesmal eine Mischung aus Aprikosen und Rosinen.

Das Ergebnis ist ein puddingartiger Kuchen. Man kann ihn lauwarm essen oder kalt. Und wem das alles nicht üppig genug ist, der schneidet den Kuchen am nächsten Tag in dünne Scheiben und brät ihn in der Pfanne goldgelb aus.

  • 1/2 l Milch
  • 250 ml Sahne
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 Eier
  • 125 g Trockenobst (traditionell sind Pflaumen, ich hatte Aprikosen und Rosinen)
  • ca. 30 g leicht gesalzene Butter (demi-sel, ersatzweise Butter und 1 Prise Salz), plus etwas für die Form

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform einfetten.

Milch und Sahne zusammengießen und leicht erwärmen.

Zucker und Mehl in eine Rührschüssel geben, dann nach und nach mit dem Quirl des Handrührers die Eier einarbeiten, danach die Milch-Sahne-Mischung. Es soll ein glatter Teig entstehen; der Teig ist  relativ flüssig.

Den Teig in die Auflaufform füllen, das Trockenobst darauf geben (es sinkt während des Backens nach unten) und die Butter in Flöckchen darauf verteilen.

Im heißen Ofen ca. 45 min backen.

 

Rugelach mit Schokoladenfüllung

Hier hakt es gerade ganz gewaltig. Denn ursprünglich wollte ich diesen Post beginnen mit den Worten: „Ich bin nicht gläubig“. Das ist aber Blödsinn, denn ich glaube an ganz vieles. So ganz ohne Halt hangle ich mich nicht durchs Leben. Sagen wir so: ich hänge keiner bestimmten Religion  an, finde Religion aber grundsätzlich spannend. Die Konzepte, mit denen sich die Menschheit die Welt erklärt, ihre Unterschiede, ihre Gemeinsamkeiten.

Und auch den Kontext Religion – Essen finde ich interessant: Rituale, Festessen, Verbote….Und so bin ich gerne dabei bei Peters laufendem Blogevent. 2017 ist ja Reformationsjahr und Peter möchte  den Zusammenhang zwischen Religion und Essen erforschen.

Und so möchte ich Euch heute ein Gericht aus der jüdischen Küche vorstellen. Das dazu passende Fest ist Channukkah oder Hanukkah – das Lichterfest. Das Fest erinnert an den Makkabäeraufstand. Die Makkabäer beseitigten die Herrschaft der hellenisierten Juden. Als sie als Sieger nach Jerusalem zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass der Tempel entweiht worden war. Die Ölvorräte waren mit Substanzen verschmutzt, die von den Juden als unrein betrachtet werden. Dabei ist das Öl so wichtig: im Tempel befindet sich der vielarmige Leuchter, die menora, und deren Licht darf nie verlöschen. Es war nur noch Öl für einen Tag da. Aber als man es in die Lämpchen goss, brannte der Leuchter für weitere acht Tage.

In Erinnerung daran feiert man heutzutage Chanukkah. Das Fest dauert 8 Tage. Jeden Abend erinnert man sich an das Ölwunder im Tempel, indem man eine Kerze mehr an der Menora anzündet, so lange, bis am achten Abend alle Kerzen brennen. Und das Öl hat auch Eingang ins Essen gefunden: Chanukkah ist ein wunderbarer Anlass, Frittiertes zu essen.

Klassisch sind da Latkes, also Kartoffelpuffer, oder Krapfen. Aber Nigela Lawson*, von der das Rezept hier stammt, findet, dass die Rugelach hier genügend Butter enthalten, um als Chanukka-Essen durchzugehen. Ich möchte ihr da nicht widersprechen.

Für 36 Rugelach:

Teig:

  • 425 g Mehl (ich hatte Weizen 550)
  • eine großzügige Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 5 g frische Hefe (optional)
  • 250 g kalte Butter, in Stücken
  • 100 g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 60 ml Sauerrahm

Füllung:

  • 250 g dunkle Schokolade
  • 50 g Rohrzucker, eine helle Sorte
  • 50 g Butter

Zum Bestreichen vor dem Backen:

  • 1 Ei, mit einer Prise Zucker verqurlt
  • Zum Bestreichen nach dem Backen:
  • 3 EL Zucker (Haushaltszucker, kein Puderzucker)
  • 3 EL kochendes Wasser

Für den Teig Mehl, Salz und Zucker in eine Schüssel geben. Die Hefe zugeben, alles kurz vermengen. Die Hefe ist kein klassischer Bestandteil des Rezepts, sorgt aber dafür, dass die Hörnchen schön fluffig werden. Die Butter dazugeben und alles mit den Fingerspitzen verreiben, bis es die Konsistenz von grobem Sand hat. Den Frischkäse, das Ei und den Sauerrahm zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche in drei Teile teilen, jeden Teil zu einer flachen, runde Scheibe zurechtdrücken, in Frischhaltefolie packen und für 30 min in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen für die Füllung die Schokolade fein zerkleinern. Das Ganze soll krümelig sein; ich habe den Blitzhacker dazu benutzt. Am Ende den Zucker untermischen. Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Denn Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.

Eine Teigscheibe auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und zu einem Kreis von ca. 25 cm Durchmesser ausrollen. Mit einem Messer in 12 gleich große Dreiecke schneiden. Jedes Dreieck mit etwas Butter bepinseln und mit einem Teil der Füllung bestreuen. Von der breiten Seite her zu Hörnchen aufrollen und auf das Blech legen. So weitermachen, bis Teig und Füllung aufgebraucht sind.

Die Hörnchen mit dem verquirlten Ei bepinseln und im heißen Ofen 20 min backen. Ich rotiere nach der halben Backzeit einmal die Bleche, damit die Hörnchen gleichmäßig bräunen.

Zucker und heißes Wasser verquirlen und die noch heißen Hörnchen mit der Mischung bestreichen, damit sie schön glänzen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.