Selleriecremesuppe mit Fleischpflanzerl

Diese Suppe aus „Echt bayrisch„* hat uns richtig beeindruckt. Sie ist einfach und macht das beste aus den Zutaten.

Die Suppe ist cremig, aber nicht zu schwer und das Selleriearoma kommt schön durch. Und die Fleischpflanzerl sind als Einlage äußerst willkommen: sie sind aromatisch, saftig und fluffig. Die Fleischpflanzerl werden in der Pfanne angebraten, dann im Ofen fertig gegart – das ist nicht nur entspannt, sondern sie werden auch besonders saftig.

Das Rezept ergibt mehr Fleischpflanzerl, als man unmittelbar für die Suppe braucht. Aber keine Sorge – sie werden verschwinden….

Suppe:

  • 3 Zwiebeln
  • 1 Knolle Sellerie (ca. 600 g)
  • Sonnenblumenöl zum Anbraten
  • ca. 900 ml Gemüsebrühe (ich habe etwas mehr gebraucht)
  • 200 g Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • Cayennepfeffer
  • 2 EL kalte Butter
  • frische Kräuter zum Dekorieren

Fleischpflanzerl:

  • 1 Schalotte
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 1 Zitrone (Bio)
  • 500 g Hackfleisch (250 g Schwein, 250 g Kalb)
  • 2 Eier
  • 1 TL frische Majoranblättchen
  • 1 TL frisch gehackte Petersilienblättchen
  • 2 TL scharfer Senf
  • 1 TL Ketchup
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Cayennepfeffer
  • Sonnenblumenöl zum Braten

Die Zwiebeln schälen und hacken. Sellerie schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Selleriestücke zugeben, kurz mit anbraten, dann mit Gemüsebrühe und Sahne aufgießen. Suppe bedeckt ca. 45 min kochen lassen, dann mit dem Stabmixer pürieren. Wer es feiner mag, kann die Suppe noch durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Cayennepfeffer abschmecken.

Jetzt zu den Fleischpflanzerl:  Den Backofen auf 100°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.

Dann die Schalotte schälen und fein würfeln. Toastbrot ebenfalls würfeln. Zitrone waschen, trocknen, die Schale abreiben. Das Hackfleisch mit allen anderen Zutaten mit Ausnahme des Öls vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

Aus der Masse ca. 16 kleine Pflanzerl formen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pflanzerl darin von beiden Seiten anbraten. Dann auf das Blech legen und die Pflanzerl im Ofen in ca. 10 min fertig garen.

Zum Servieren in jeden Suppenteller 2 Fleischpflanzerl legen, die Suppe darum gießen. Mit den Kräutern garnieren und gleich servieren.

 

Advertisements

Blumenkohlsuppe mit gerösteter Paprika

Ich habe ja eine Vorliebe für ofengeröstetes Gemüse. Ich mache das wirklich oft. Wir haben ja eine Abokiste, da bleibt am Ende der Woche gern mal etwas Gemüse übrig. Das röste ich oft im Ofen. Theoretisch ist das oft als Gemüsebeilage gedacht. Theoretisch deshalb, weil ich meist so viel nasche, dass für die anderen nichts mehr übrig bleibt.

Was hat das jetzt mit der Suppe zu tun? Nun, die Basis ist ofengerösteter Blumenkohl. Ich war sehr diszipliniert und habe genügend für die Suppe übrig gelassen – das ist auch gut so, denn sie schmeckt wunderbar.  Sie ist wirklich fix zubereitet und dabei aromatisch und cremig.

Jeanine Donofrio* verwendet außer Blumenkohl auch noch gegrillte Paprika. Beides sorgt für schön rauchige Aromen. Für die Cremigkeit sorgen eingeweichte, mitgemixte Cashewkerne, und ein extra Aroma-Kick kommt von etwas Miso.

Eine Anmerkung zum Rezept: man braucht im Grunde keinen Kochtopf, es wird alles im Ofen gegart und dann gemixt. Im Rezept steht: „Im Hochleistungsmixer pürieren“. Das ist hier wirklich nicht nötig. Ich habe einen Mittelklassemixer, nämlich den ProBlend 6 von Philips*. Ich sehe gerade, er ist, seit ich ihn gekauft habe, deutlich im Preis gesunken. Der mixt wirklich wunderbar fein, schafft auch Nussmuss und Sojabohnen für Sojamilch problemlos.  Und für diese Suppe hier, da hat er erst recht gereicht. Und abgesehen davon mag ich den hitzebeständigen Glasbehälter.

So, jetzt aber zum Rezept. Ihr müsst rechtzeitig anfangen, die Cashews werden über Nacht eingeweicht.

Für 4 Portionen:

  • 70 g Cashewkerne
  • 1 eher kleiner Blumenkohl
  • 3 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • 750 ml Wasser, im Wasserkocher erhitzt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 EL Miso-Paste (original weiße; ich hatte dunkles Gersten-Miso)
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 TL Weißweinessig

Am Vortag die Cashewkerne in Wasser einweichen.

Wir starten mit den gegrillten Paprika. Dazu den Backofengrill auf 220°C vorheizen. Paprika halbieren und die Kerne entfernen. Mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und grillen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Blech herausnehmen, die Paprika mitsamt dem Backpapier in eine Schüssel geben und dabei richtig in das Backpapier einwickeln. Abkühlen lassen, dann die Haut abziehen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze einstellen.

Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Den Strunk kann man schälen, in Scheiben schneiden und mit verwenden. Die Zwiebel schälen und in dicke Scheiben schneiden.  Blumenkohl, Zwiebel und die ungeschälten Knoblauchzehen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und in 20 bis 30 min goldbraun backen, dann herausnehmen. Man sollte ein paar Röschen zum Garnieren zurück behalten – ich Deko-Queen habe das natürlich vergessen.

Cashews abgießen. Mit dem Wasser in einen Mixer geben und pürieren.

Die Knoblauchzehen aus der Schale drücken. Blumenkohl (bis auf ein paar Röschen…), Paprikaschoten, Zwiebel, Knoblauch, Miso, Kreuzkümmel, Koriander, Cayennepfeffer,  Essig  und dem heißen Wasser in den Mixer geben und die Suppe cremig mixen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren vorsichtig erhitzen.

 

Hafer-Pilz-Suppe

hafer-pilz-suppe1

Ich komme gleich noch einmal mit einer Suppe um die Ecke – denn es ist Suppenwetter, ganz eindeutig. Ganz abgesehen davon, dass ich ohnehin gerne Suppe esse.

Diese Suppe hier koche ich nicht zum ersten Mal.. Zum ersten Mal gekocht habe ich sie für diese Rezension hier, und seitdem steht sie immer wieder mal auf dem Tisch. Ich mag überhaupt dieses Buch von Lousia Shafia* sehr gern und hole es regelmäßig aus dem Regal. Es gibt einige Gerichte daraus, die immer wieder mal den Weg auf unseren Esstisch finden. Ein echtes Qualitätsmerkmal für ein Kochbuch.

Jetzt aber zur Suppe: ich habe sie, wie gesagt, schon öfter gekocht. Und jedes Mal denke ich erst: „Was für eine merkwürdige Kombination“. Da wäre zunächst Hafer, der wird geröstet. Pilze kommen in die Suppe und Karotten – und eine besorgniserregende Menge Tomatenmark. Und jedes Mal schmeckt die Suppe wieder.

Das Ganze ist eine Abwandlung einer klassischen persischen Suppe. Die Soup-e jo wird eigentlich mit Gerste zubereitet. Aber das nussige Aroma des Hafers macht sich auch sehr gut darin.

Zum Rezept: da wird geschroteter Hafer verwendet. Er wird geröstet, dann in der Küchenmaschine (Blitzhacker) nochmals gemahlen. Ich habe ganzen Hafer verwendet und ihn nach dem Rösten in der Getreidemühle mittelfein geschrotet. Wer keine Möglichkeit hat, den Hafer zu mahlen, kann sicherlich auch Haferflocken verwenden; Röst- und Garzeit muss man dann etwas anpassen.

hafer-pilz-suppe

Für 4 Portionen:

  • 100 g Hafer
  • 3 EL Traubenkernöl
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Champignons
  • 1 große Karotte
  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma
  • 75 g Tomatenmark
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Milch
  • 30 ml Limettensaft,frisch gepresst
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • einige Stängel glatte Petersilie

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Hafer darauf verteilen. Hafer unter gelegentlichem Wenden im Rohr goldbraun rösten, dann herausnehmen, abkühlen lassen und mittelfein schroten.

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Champignons putzen und blättrig schneiden. Karotte schälen und fein raffeln. Petersilie zupfen und die Blättchen fein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze in ca. 15 min glasig dünsten. Pilze dazugeben und alles weitergaren, bis die Pilze ihre Flüssigkeit abgeben haben.

Jetzt Hafer, Karotten; Kurkuma, Tomatenmark und 1/2 TL Salz in den Topf geben. Die Brühe unter Rühren angießen und alles zum Kochen bringen. Deckel auflegen und die Suppe bei niedriger Temperatur ca. 30 min köcheln lassen, bis der Hafer weich ist und eine breiige Konsistenz hat.

Hitze abschalten. Die Milch in die Suppe rühren. Suppe mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren in Schalen schöpfen und mit gehackten Petersilienblättchen bestreuen.

 

Frühlingszwiebel-Vichyssoise mit Avocado-Tatar

fruehlingszwiebel-vichysoise

Diese tolle Abwandlung der klassischen Vichyssoise habe ich in „Leaf to root„* gefunden. Sie hat uns sehr begeistert. Mit Frühlungszwiebeln statt Lauch gekocht, schmeckt die Suppe etwas kräftiger.

Das ist aber nicht die Hauptsache. Die Hauptsache ist der Avocado-Tatar: in dem wird nicht nur das Fruchtfleisch der Avocado verwendet, sondern auch der Kern. Ich gebe zu, ich war ein wenig misstrauisch. Ich habe den Kern in Würfel geschnitten und dabei schon mal probiert…das war nichts. Hart und geschmacklich eher so….naja. Etwas bitter. Aber gut, der Kern wird ja gebraten, und das machte dann den Unterschied. Innen weich, außen knusprig, ein wenig bitter, ein wenig scharf – genau der richtige Kick für den Avocado-Tatar. Und Biss bekommt er dadurch auch noch. So schnell werde ich bestimmt keinen Avocado-Kern mehr in den Biomüll geben…..

fruehlingszwiebel-vichyssoise1

Für 4 Personen als Vorspeise:

Suppe:

  • 250 g Kartoffeln, mehlige Sorte
  • 100 g Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Rapsöl
  • 600 bis 800 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Crème fraiche

Tatar:

  • 1 Avocado
  • 1 EL Rapsöl
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 3 TL Senf
  • 1 Schalotte
  • einige Zweige Koriandergrün
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Suppe die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln in dicke Ringe schneiden. Rapsöl in einem Top erhitzen, Kartoffeln und Frühlingszwiebeln darin andünsten. Mit ca. 600 ml Gemüsebrühe auffüllen. Im Rezept stehen 800 ml; aber dann wäre mir die Suppe viel zu flüssig geworden. Deckel aufsetzen, Suppe zum Kochen bringen und ca. 20 min köcheln lassen. Mit dem Stabmixer pürieren. Wenn die Suppe zu dick ist, noch etwas Gemüsebrühe einarbeiten. Suppe mindestens 2 h abkühlen lassen.

Für den Tatar die Schalotte schälen und ganz fein hacken. Koriander zupfen und die Blättchen ebenfalls fein hacken.

Die Avocado halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in Würfel von 0,5 cm schneiden. Mit Schalottenwürfeln, Chiliflocken, Senf und Koriandergrün in eine Schüssel geben und vorsichtig vermengen.

Jetzt zum Kern: der wird erst in grobe Stücke geschnitten, dann gehackt. Hier ist ein kleiner Warnhinweis angebracht. Der Kern ist glitschig. Ich habe ihn gewaschen und abgetrocknet, er ist aber immer noch glitschig. Also Vorsicht beim Schneiden.

Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Avocadokernstücke darin goldbraun anbraten, dann mit zum restlichen Tatar geben. Tatar nochmals vorsichtig durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren die Crème fraîche in die Suppe geben, nochmals aufmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Avocado-Tatar jeweils in der Mitte eines Suppentellers anrichten. Die Suppe um das Tatar herumgießen und servieren.

 

Ins neue Jahr mit Nigel Slater – Selleriesuppe mit Speck

selleriesuppe-mit-speck1

Herzlich willkommen in 2017! Na, seid Ihr alle gut rübergerutscht? Ich hoffe, niemand ist ausgerutscht 😉. Ok, übler Kalauer…

Wie auch immer – Euch allen ein glückliches, gesundes und friedliches 2017. Viel Freude, Tatendrang und Inspiration.

Habt Ihr über die Stränge geschlagen? Ich eigentlich nicht. Ein bisschen spät ist es geworden. Neujahr ist dieses Mal eher ein Tag zum gepflegten Herumdümpeln. An solchen Tagen essen wir gerne Suppe. Suppe wärmt wohlig den Bauch, macht satt, ist aber nicht zu schwer.

Das Rezept für diese Suppe ist aus Nigel Slaters Küchentagebuch*. Nigel startet mit dieser Suppe ins neue Jahr und wir tun es auch. Ich finde es witzig, dass er schreibt, dass es länger gedauert hat, bis Knollensellerie in Großbritannien akzeptiert wurde, denn mir ging es auch so. Dem Sellerie habe ich mich ursprünglich über Suppe angenähert – zu Beginn waren da aber noch viele Kartoffeln drin und Sahne.

Hier gibt es nur Sellerie – schön deftig durch Speck und Senf. Und bauchfüllend cremig ganz ohne Sahne. So gehen wir alle wohlig gestärkt ins Neue Jahr – und Ihr hoffentlich auch!

selleriesuppe-mit-speck

Für 3 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Stich Butter
  • 60 g Räucherspeck
  • 400 g Knollensellerie
  • 3 Zweige Thymian
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Senf (ich hatte mittelscharfen mit Kräutern)
  • 1 /2 Bund Petersilie
  • Zwiebeln schälen und grob hacken.

Butter in einem großen Topf zerlassen und die Zwiebeln darin goldgelb anschwitzen. Währenddessen den Speck in Würfel schneiden. Zu den Zwiebeln geben und alles unter gelegentlichem Rühren braten, bis die Zwiebeln weich sind.

Nebenbei den Sellerie schälen und grob raffeln. Zu den Zwiebeln geben. Thymianblätter zupfen und ebenfalls zugeben. Brühe und 500 ml Wasser angießen, Deckel auflegen, alles aufkochen und 30 min köcheln lassen, dann den Senf einrühren. Suppe im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren die Suppe in Schalen schöpfen. Petersilie zupfen, hacken und die Suppe damit dekorieren.

Habt einen guten Start ins Jahr!

 

Feurige Möhrensuppe

scharfe-moehrensuppe

Die Suppenrezepte in Amy Chaplins „Celebrating Whole Food„* gefallen mir so ziemlich alle, denn sie haben alle so einen gewissen Dreh, eine Kleinigkeit, die sie zu etwas Besonderem machen.

Ausprobiert habe ich erst mal diese Karottensuppe, und zwar schlicht und ergreifend deshalb, weil ich noch so viele Karotten im Gemüsefach hatte. Eigentlich habe ich immer Karotten im Gemüsefach, und so freue ich mich über Abwechslung bei der Verwertung.

Und diese Suppe ist dabei ein gute Wahl: grade jetzt, wo es gerne mal schmuddelig und dunkel ist, habt sie die Laune. Chili macht munter, Zitronengras und Kaffirlimettenblätter bringen Frische mit. Die Kokosmilch macht alles schön schmeichelnd. Großartig!

Frisches Zitronengras und Kaffilimettenblätter bekommt Ihr im Asienladen, oft sogar in gut sortierten Supermärkten in der Tiefkühlabteilung. Beides kann man problemlos einfrieren und hat so immer einen guten Vorrat zuhause.

scharfe-moehrensuppe1

Für 6 Portionen:

  • 2 Stängel Zitronengras
  • 6 Kaffirlimettenblätter
  • 2 EL Kokosöl (natives)
  • 2 Zwiebeln
  • 6 Zehen Knoblauch
  • 4 cm frischer Ingwer
  • 1 rote Chilischote
  • Salz
  • 2 TL gutes Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • einige Stängel Koriander
  • 1 kg Möhren
  • 1,4 l Wasser
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
  • optional: 2-4 Prisen Cayennepfeffer

Zitronengras längs halbieren und in ca. 5 cm breite Stücke schneiden. Korianderblättchen zupfen. Zitronengras, Kaffirlimettenblätter und Korianderstängel in einen Teefilter geben und den Filter verschließen.

Zwiebeln, Knoblauchzehen und Ingwer schälen und hacken. Chilischote ebenfalls hacken; je nach Schärfetoleranz kann man auch noch die Samen rausnehmen. Die Möhren schälen und würfeln.

Kokosöl in einem großen Topf auf mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zwiebeln darin anbraten, bis sie goldbraun sind, dann Knoblauch, Ingwer, Chili und etwas Salz hinzufügen und alles 3 weitere Minuten braten. Curry und Kurkuma einrühren. Karotten, ca. 360 ml Kokosmilch, Wasser und das Gewürzsäckchen zugeben. Alles zum Kochen bringen und bedeckt bei mäßiger Hitze köcheln lassen, bis die Karotten weich sind. Dann das Gewürzsäckchen entfernen und die Suppe, ggf portionsweise, im Mixer pürieren.

Suppe wieder in den Topf geben und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. In Schalen schöpfen, mit Korianderblättchen und Chilistreifen garnieren. Ein paar Spritzer Kokosmilch sollten auch noch dazu; die habe ich vergessen.