Smart Travel: Apps, Webseiten und Tech-Tipps für den perfekten Urlaub – DroneswithCamera

Budget und Zeitvorgaben festlegen

Der erste Schritt bei der Planung einer Reise ist natürlich, sich ein Reiseziel rauszusuchen. Einige Leute haben bereits einen bestimmten Ort im Sinn, andere sind da noch nicht so festgelegt. Das Ganze hängt natürlich auch vom jeweiligen Budget ab und wie lange man verreisen möchte. Viele Leute nutzen die Faustregel, dass sie genauso viel für den Urlaub ausgeben, wie sie in einem Monat verdienen. Das ermöglicht einem zum Beispiel, einen kleinen Kurztrip ordentlich aufzuhübschen.

Wenn man allerdings noch Familienmitglieder mit einkalkulieren muss, kann ein Tool auf BeFrugal.com helfen, einzuschätzen, ob man lieber fliegen oder fahren sollte. Die Webseite kann Kosten wie Benzin und Mautgebühren oder Taxis zum und vom Flughafen berücksichtigen, um das Für und Wider abzuwägen. Und natürlich ist die An- und Abreise nicht der einzige Kostenfaktor, man muss ja auch Hotels, Aktivitäten und Essen einkalkulieren, also sollte man das Budget im Voraus planen.

Flugangebote checken

Flugpreisangebote funktionieren am besten, wenn man flexibel ist. Gute Webseiten dafür sind die altbekannten Dienste wie Kajak oder Skyscanner. Ein super Tipp ist auch die Google Flugsuche, denn hier kann man Suchergebnisse je nach Reisedauer, Jahreszeit und Kontinent filtern. Dazu gibt’s eine hübsche Karte und ein Kostenrechner, der anzeigt, wieviel Geld man ungefähr einplanen muss. Man kann sogar Ziele nach Interessen wie “Strände”, “Ökotourismus” oder “Flitterwochen” festlegen, um einige beliebte Empfehlungen zu erhalten. Dann kann man die Ergebnisse noch weiter einschränken, indem man ein maximales Preislimit festlegt oder nur Nonstop-Flüge wählt.

Wer noch mehr Ideen benötigt, kann Tools wie die Reisezielsuche von Booking.com ausprobieren, dort kann man auch nach Interessen filtern. Sobald man weiß, wo es hingehen soll, ist man mit Kajak und Hopper gut bedient, um zu prüfen, wo es die günstigsten Tarife gibt. Wer extrem flexibel mit Zeit und Ort ist und einfach nur ein schönes Plätzchen zum Urlaub machen sucht, der kann auch verschiedene Newsletter von Fluggesellschaften und Webseiten abonnieren. Dort entdeckt man auch immer wieder gut Angebote.

Einreisebestimmungen beachten

Wer in ein fremdes Land fliegt, sollte immer im Hinterkopf behalten, dass man für manche Länder ein Visa braucht. Also im Prinzip eine Aufenthaltsgenehmigung, die für einen bestimmten Zeitraum gilt. Je nach Land gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, dies anzumelden. Sei es jetzt über eine Internetseite oder auch eine Agentur. Für China beispielsweise kommt man nur per Mittelsmann an eine Einreiseerlaubnis. Für Amerika tut es auch eine Webseite.

Flugbuchung vornehmen

Das Visa ist angekommen und das Geld in trockenen Tüchern? Super! Dann geht es jetzt an die Flugbuchung. Hier gibt es eigentlich kein Patentrezept, wie man am besten vorgeht. Man könnte natürlich direkt über die Website einer Fluggesellschaft buchen, so dass man sich garantiert einen Platz im Flugzeug aussuchen kann. Man kann aber auch über Sammelanbieter wie Orbitz und Expedia buchen, um Punkte zu sammeln. Die allgemeine Empfehlung von Vielfliegern lautet, direkt bei der Fluggesellschaft zu buchen. Denn dann hat man mehr Einfluss auf die Reise, wenn beispielsweise eine Flugannullierungen oder andere Unregelmäßigkeiten auftreten, so dass man sich nicht an einen Dritten wenden muss.

Unterkunft buchen

Die Wahl der Unterkunft kann einen oft ziemlich erschlagen, besonders wenn man zum ersten Mal in ein fremdes Land reist und dort niemanden kennt, der einen persönlich beraten könnte. Ich empfehle, eine oder mehrere Unterkünfte (beispielsweise für einen Roadtrip) vor der Reise zu buchen und nicht erst vor Ort. Diese Vorgehensweise habe ich nämlich auch schon von Verwandten gehört und das ist einfach nur stressig. Über Webseiten wie Airbnb und Foursquare bekommt man einen guten Überblick über verschiedene Stadteile und Aktivitäten in der Umgebung. Es kann auch hilfreich sein TripAdvisor zu durchforsten, um einen Eindruck davon zu bekommen, was Einheimische und andere Reisende empfehlen.

Wer Inspirationen für Reiseziele sucht, ist wohl mit Instagram und YouTube an der richtigen Adresse. Hier kann man nach Reiseblogs suchen oder sich mit Instagram-Standorttags behelfen. Wenn man international reist, sollte man bedenken, dass nicht alle Geschäfte und Webseiten überall gleich verfügbar sind. In Japan verwendet man beispielsweise selten Yelp, denn dort gibt es eine eigene Version namens Tablelog für Restaurantbewertungen und Fotos.

Sobald ihr wisst, wo ihr während des Urlaubs unterkommen könnt, ist da natürlich noch die Checkliste der Anforderungen. Wenn nötig: Gibt es kostenloses WLAN auf dem Zimmer und ist auch noch spätes Einchecken erlaubt? Gibt es eine Reinigungsgebühr oder eine zusätzliche Personengebühr? Wer eher ein kleineres Budget hat, könnte auch Seiten wie HostelBookers, HostelWorld oder CouchSurfing abgrasen, auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten. Und lasst euch nicht vom Wort “Hostel” abschrecken. Ich weiß, oft sind diese Unterkünfte als hippe Jugendbuden verschrien, doch es gibt viele Orte, die auch Sachen wie Swimmingpools, Spielräume und Dachbars anbieten.

Nützliche Apps

Die Faustregel für Apps ist, dass man die Offline-Verwendung dieser Apps während des Urlaubs maximieren möchte. Vor allem dann, wenn man an einen abgelegenen Ort fährt oder nicht an einer internationalen SIM-Karten- / Roaming-Plan interessiert ist. Bevor ihr also in den Urlaub startet, gibt es hier einige nützliche Apps für euch.

Wenn man in ein anderes Land reist, ist die Google Translate App natürlich ein Muss. Im Idealfall sollte man die gewünschte Sprache vorab herunterladen, damit man sie offline verwenden kann. Das Gleiche gilt für Google Maps und auch hier kann man einen Kartenbereich auswählen, den man herunterladen und anschließend offline hindurch navigieren kann.

Entscheidet man sich für den Kauf einer lokalen SIM-Karte – vorausgesetzt, das eigene Handy unterstützt diese Funktion – sind WhatsApp, Facebook Messenger und Viber die besten Apps, um internationale Anrufe kostenlos zu tätigen. Einfach vor der Reise dran denken, die Kontakte zu importieren und hoffen, dass das Hotel WiFi stark genug für Internetanrufe ist. Hat man alles beisammen und möchte alle Informationen, Tickets und sonstiges am einem Ort sammeln, ist wohl Google Trips die beste Wahl. Hier lassen sich Zugtickets, Karten und Buchungsbestätigungsnummern gut bündeln.

Viele Städte auf der ganzen Welt bieten lokale Mitfahr- oder Taxi-Hailing-Apps an, sodass man sich hier im voraus informieren und die App dementsprechend herunterladen könnte. Dann kommt schnell die Frage nach einer Bezahlmöglichkeit auf. Natürlich ist es wichtig, eine Kreditkarte zur Hand zu haben, weil diese in fremden Ländern eher akzeptiert werden. Aber es kann auch nie schaden, etwas Bargeld in der Tasche zu haben und das sollte man vor Reiseantritt umtauschen, da dies günstiger ist, als am Flughafenschalter.

Große Kreditkartenunternehmen wie Visa, Mastercard und American Express bieten auch Apps an, über die man lokale Geldautomaten finden und andere Informationen einsehen kann. Oh und aus gegebenem Anlass noch ein ganz wichtiger Tipp von mir: Achtet darauf, eure Bank über den Urlaub im Ausland zu benachrichtigen, damit die Kreditkarte nicht unerwartet gesperrt wird. Das ist mir nämlich schon passiert und war eher unschön.

Meiner Meinung nach sind diese Apps das absolute Minimum, um für den Urlaub richtig vorbereitet zu sein. Und wenn ihr so richtig ausspannen wollt, dann geht doch einfach mal offline. Ihr habt es euch verdient!

via: theverge

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