Vietnamischer Karamelllachs mit pfannengerührtem Spitzkohl und Hirse-Miso-Polenta

Ich hatte noch etwas von dem guten Label Rouge Lachs in der Tiefkühle und mir war klar, dass ich dieses Rezept aus Dinner in an Instant* unbedingt ausprobieren muss. Ich empfinde es schon als gewisse Herausforderung, einen zarten, empfindlichen Fisch im Schnellkochtopf zu garen und war neugierig, wie das endet.

Über die Beilagen habe ich etwas gegrübelt. Klassisch wäre Reis, aber davon hatten wir schon so viel gegessen in letzter Zeit. Mir fiel die Hirse-Polenta von Erin Alderson ein, die ich schon so lange versuchen wollte. Statt am Ende Käse einzurühren, habe ich mit ein wenig Miso gewürzt, das hat gut gepasst. Fehlt noch etwas Gemüsiges, um eine Mahlzeit vollständig zu machen – Spitzkohl sollte es sein, pfannengerührt und mit Ingwer, Sesamöl und Sesamsaat abgeschmeckt – es lebe die vegetarische Aromabibel*; es gibt da wirklich Ideen für alles.

Der Lachs wird rasch im Instant Pot gegart – aber niemand hindert Euch, das ganze in einen klassischen Schnellkochtopf zu machen. Oder einfach in der Pfanne – dann den  Lachs erst auf dem Herd braten und dann noch kurz in den Ofen schieben.

Für 4 Portionen:

Polenta:

  • 150 g Hirse
  • 375 ml Gemüsebrühe
  • 375 ml Wasser
  • 1/4 TL Salz
  • 1 El Kokosöl
  • 1  TL Miso

Die Hirse in einem Blitzhacker etwas zerkleinern. Das ganze soll aussehen wie grobes Mehl. Einen Topf auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Hirse etwas anrösten, bis sie zu duften beginnt. Gemüsebrühe, Wasser und Salz zugeben und alles 18-20 min bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei hin und wieder umrühren.

Wenn alles angedickt und vorhandene Hirsestückchen gegart sind, Kokosöl und Miso einrühren.

Spitzkohl:

  • 500 g Spitzkohl
  • 1 TL Rapsöl
  • 1 TL frischer Ingwer, geschält und gehackt
  • Salz
  • 1 TL geröstetes Sesamöl
  • 1 EL Sesamsaat, geröstet

Während die Polenta kocht, den Spitzkohl vorbereiten. Dafür den Strunk aus dem Kohl schneiden und die Blätter in feine Streifen schneiden.

Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Spitzkohl und Ingwer darin ca. 3 min unter Rühren anbraten, dann von der Hitze nehmen. Mit Salz würzen, Sesamöl und Sesamsaat unterrühren.

Lachs:

  • 1 EL Kokosöl
  • 50 g brauner Zucker
  • 3 EL Fischsauce
  • 1 1/2 EL Sojasauce
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • Saft und Schalenabrieb von 1/2 Bio-Limette
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 4 Lachsfilets ohne Haut, jedes zwischen 180 und 250 g
  • Frühlingszwiebelröllchen und gehacktes Koriandergrün zum Servieren

Den Lachs machen wir zuletzt; der geht blitzschnell: Die Sautierfunktion beim Instant Pot einstellen. Kokosöl, Zucker, Fischsauce, Sojasauce, Saft und Schale der Limette, Ingwer und etwas Pfeffer in den Einsatz geben. Unter Rühren aufkochen lassen, dann die Hitze wieder abstellen. Lachs in den Gareinsatz geben, Sauce darüberlöffeln. Fisch bei niedrigem Druck 1 min kochen. Dann 5 min stehen lassen, anschließend den Druck manuell ablassen. Ich würde den Fisch beim nächsten Mal eine Minute kürzer stehen lassen, damit der etwas glasiger wird.

Die Fischfilets vorsichtig auf eine Servierplatte heben. Wenn man es nicht vergisst, so wie ich, dann dreht man sie um, damit die karamellisierte Seite oben ist. Die Sauce auf der Sauté-Funktion kurz einkochen lassen, dann über den Fisch geben.

Zum Servieren Fisch mit Frühlingszwiebeln und Koriandergrün bestreuen und mit Hirse-Polenta und Spitzkohl anrichten.

Advertisements

Pasta mit Pilz-Auberginen-Klösschen

Wie ist das denn bei Euch? Bei uns geht Pasta immer. Und Klösschen auch. Aubergine hingegen steht bei meiner Familie etwas weiter unten auf der Beliebtheits-Skala.

Hier sind die Auberginen zusammen mit Pilzen und gegarter Hirse in den Klösschen versteckt – das kam gut an. Ich war außerdem ganz dankbar für das Rezept, eben weil in den Klösschen  Hirse ist. So konnte ich etwas von der Hirse verbrauchen, die in meinem Vorratsschrank herumlungert.

Ich war etwas misstrauisch, ob die Klösschen zusammenhalten würde, denn es ist kein Bindemittel darin. Aber das Ganze hat funktioniert. Die Klösschen sind außen knusprig und innen schön fluffig. Und die verwendeten Walnüsse sorgen für Biss.

Ich könnte mir gut vorstellen, die Klösschen auch zu etwas anderem als Pasta zu servieren. Bestimmt machen sie sich zum Beispiel auch gut als Sandwich-Füllung.

Die Klösschen brauchen ein wenig Zeit. Man kann sie aber auch gut schon am Vortag vorbereiten. Jeanine Donofrio* serviert die Klösschen mit ihrer einfachen Tomatensauce, die ich bestimmt noch ausprobieren werde. Der Clou an der Sauce ist, dass frische Tomaten in der Pfanne geröstet werden, bevor man sie häutet. Ich habe mangels guter frischer Tomaten eine Sauce aus Dosentomaten zu den Klösschen serviert.

Für 4 Portionen:

Klösschen:

  • 1 Zwiebel
  • 225 g Champignons
  • 225 g Aubergine
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl zum Braten
  • 2 TL Sojasauce
  • 1 TL Aceto Balsamico
  • 70 g Walnusskerne
  • 200 g gegarte Hirse
  • 150 g Semmelbrösel

Sauce:

  • 1 Dose Tomaten (400g)
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Lorbeerblatt
  • Olivenöl zum Braten

Außerdem:

  • 350 g Spaghetti

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Champignons und Aubergine putzen und fein hacken.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Pilze zugeben, alles mit Salz  würzen und dünsten, bis die Pilze weich sind. Die Auberginen zugeben, salzen und weiterbraten, bis alles weich ist. Essig und Sojasauce zugeben, kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Nüsse im Blitzhacker zerkleinern. Gemüsemischung zugeben, und alles intervallweise mixen, bis die Masse sich verbunden hat, aber noch stückig ist. Mischung in eine Schüssel geben und die Hirse einarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 16 gleich große Klösschen aus der Masse formen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Klösschen darauf legen und für 30 min in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen für die Tomatensauce Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig andüsten, dann die Tomaten zugeben. Salzen, das Lorbeerblatt zugeben und die Sauce mit aufgelegtem Deckel ca. 30 min köcheln lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Lorbeerblatt entfernen.

Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Klösschen mit etwas Olivenöl beträufeln und ca. 40 min im heißen Ofen backen, nach 20 min einmal wenden.

Inzwischen die Pasta nach Packungsanleitung al dente kochen.

Zum Servieren die Klösschen mit Spaghetti und Tomatensauce anrichten.

Dill-Feta-Küchlein mit Gurken-Minztatar

dill-schafskäseküchlein mit gurken-minztatar

Das ist mein Beitrag für die „Schatzsuche im Vorratsschrank“ für dieses Quartal. Ich schwöre, ich habe keine Ahnung, warum ich derartigen Massen an Hirse Asyl in meinem Schrank gegeben habe. Das kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass ich nachgekauft habe, obwohl noch jede Menge da war. Gut, jedenfalls ist ein Teil der Hirse jetzt verarbeitet.

Was aber mindestens genauso wichtig ist: das ist ein wirklich tolles Sommeressen. Die Küchlein sind aromatisch und fluffig – ein ideales Hirse-Versteck 🙂 Und der Gurkentatar gehört mit zum Besten, was man im Sommer essen kann: Gurken sind ja sowieso wunderbar erfrischend (es hat wohl einen Grund, dass sie im Sommer Saison haben), aber zusammen mit Minze und Zitrone gibt es nochmal einen Frische-Kick extra.

Die Hirseküchlein werden in Muffinsförmchen gebacken. Bei mir ergab die Masse 12 Küchlein, das war mehr als wir essen konnten. Das ist aber nicht schlimm – die Küchlein schmecken auch kalt und man kann sie super mitnehmen, für als Lunchbox oder zum Picknick.

Das Rezept kommt aus „Gaumenkino„* – das Buch steht hier noch immer hoch im Kurs.

Für 4 Personen:

  • 1 Kaffeetasse Hirse
  • 2 Kaffeetassen Gemüsefond
  • etwas Öl, wenn man keine Silikonförmchen nimmt
  • 150 gr. Feta
  • 1 Bund Dill
  • 5 Eier
  • 100 ml Sauerrahm
  • 1 Salatgurke
  • 1/2 Bund Minze
  • Saft und Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
  • etwas Olivenöl
  • Muskatnuss
  • 12  Kirschtomaten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Die Hirse in ein feines Haarsieb geben und gründlich mit kaltem Wasser abbrausen.

Den Gemüsefond aufkochen. Hirse hineingeben, gut durchrühren und mit Deckel köcheln lassen, bis man die einzelnen Körnchen richtig gut erkennt. Dann Hitze abschalten und die Hirse ausquellen lassen. Dann abkühlen lassen.

Backofen auf 180°c Ober- und Unterhitze vorheizen.

Wer keine Silikon-Muffinförmchen verwendet, pinselt die Mulden einer Muffinform mit Öl aus. Alle anderen stellen die Förmchen in die Mulden 🙂 .

Den Feta grob reiben. Dill zupfen und hacken. 3 Eier mit dem Sauerrahm verrühren und  zusammen mit dem Dill zum Feta geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die gegarte, ausgekühlte Hirse mit 2 Eiern verrühren. Jeweils ca. 2 EL der Hirsemasse in die Förmchen geben, dann mit der Schafskäsemasse bis zum Rand auffüllen. Im heißen Ofen ca. 30-40 min backen.  Dann lauwarm abkühlen lassen.

Für das Tatar die Gurke schälen, längs halbieren und die Kerne entfernen. Fruchtfleisch fein hacken. Minzbeblättchen abzupfen und ebenfalls fein hacken. Gurke mit Minze, Zitronenschale- und saft, Olivenöl und Gewürzen abschmecken und zum Marinieren beiseite stellen.

Die Kirschtomaten auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit Olivenöl beträufeln und im heißen Ofen ca. 10 min backen.

Zum Servieren das Gurkentatar auf Tellern verteilen, die Schafskäseküchlein darauf setzen und mit Kirschtomaten und Minze garnieren.

Nicht nur für die Niederlande: Hirsepfannkuchen mit Paprikagemüse

hirsepfannkuchen

Mit Fußball habe ich im Grunde nichts am Hut. Gut, ich weiß im Groben, dass das Runde ins Eckige sollte und dass Messi(e) nicht nur ein psychologisches Problem ist. Aber sonst…

Was ich aber mag, sind Gerichte aus den unterschiedlichsten Ländern. Deshalb habe ich mich fröhlich auf Peters Event zur Fußball-WM gestürzt. Und bin für Holland auf den Zug gesprungen.

Was isst man da? Ein Blick ins Kochbuch* hätte beinahe dazu geführt, dass ich Euch etwas Indonesisches vorgesetzt hätte. Aber halt…..Käse – Käse aus Holland, das ist so bekannt, das tut fast schon weh 😉 . Ach, und Pfannkuchen. Ob man viel Gemüse isst, weiß ich nicht (mein Kochbuch sagt da eher nein…), aber jedenfalls exportiert man es.

Die Pfannkuchen haben mich darauf gebracht, dass ich öfter mal was mit Hirse machen sollte – ich hatte vergessen, wie gut sie schmeckt. Die Pfannkuchen werden schön leicht und luftig, der milde Geschmack passt gut zu den gegrillten Paprika und dem würzigen Käse. Und für Fussballer und Fussballfans bietet Hirse mit ihrem Gehalt an Silicium, Eisen und Magnesium (zur Entspannung 😉 ) eine Extraportion Fitness.

Gegrillte Paprika mit ihren leicht süßen, rauchigen Aroma mag ich sowieso. Und Käse geht immer – Ihr müßt aber einen richtig guten, alten Gouda nehmen, sonst macht das Ganze keinen Spaß.

Also los, Pfannkuchen mit Topping für 4:

Für den Teig:

  • 150 gr. Hirse
  • 600 ml Wasser
  • Salz
  • 2 Eier
  • 1 EL Schnittlauchröllchen
  • 2 EL Petersilienblättchen, gehackt
  • 40 gr. Grieß, Weichweizen
  • Muskatnuss
  • Pfeffer
  • etwas Mehl
  • neutrales Öl oder Butterschmalz zum Ausbacken

Für den Belag:

  • 1 rote Paprika
  • 1 grüne Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • etwas Pflanzenöl
  • 1 Zweig Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 200 gr. alter Gouda

Zunächst für den Teig die Hirse in ein Sieb geben, abbrausen, dann mit dem kalten Wasser in einen Topf geben und mit etwas Salz zum Kochen bringen. Dann zurückschalten und alles bei ganz geringer Hitze ca. 30 min ausquellen lassen. Von Herd nehmen, auskühlen lassen.

Dann Grieß, Eier und Kräuter zur Masse geben, alles unterheben und den Teig mit den Gewürzen abschmecken. Zum Ausquellen beiseite stellen.

Für den Belag den Backofengrill auf 220°C vorheizen. Die Paprikaschoten waschen, längs halbieren, von Scheidewänden und Samen befreien und mit der Hautseite nach oben auf ein mit Alufolie belegtes Backblech geben. Unter dem heißen Grill garen, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft. Die Schoten dann in eine Schüssel geben, mit der Alufolie abdecken und abkühlen lassen. Dann die Haut abziehen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln. Thymianblättchen abzupfen und grob hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann die Paprikastücke zufügen und kurz mitschwitzen lassen. Thymian zugeben, alles mit Salz und Pfeffer würzen und dann von der Hitze nehmen.

Den Käse in feine Scheiben hobeln.

Für die Pfannkuchen etwas Öl in einer Pfanne ( beschichtet wäre gut) erhitzen. Darin nacheinander 8 Pfannkuchen backen. Es empfiehlt sich, erst einen kleinen Probepfannkuchen zu machen. Wenn der zerfällt, noch etwas Mehl unter den Teig rühren. Ich habe das getan, danach ließen die Pfannkuchen sich gut ausbacken.

Zum Servieren jeweills einen Pfannkuchen auf einen Teller geben, mit etwas von der Paprika-Mischung belegen, den Käse darauf geben und alles unter dem Backofengrill bei 180°C überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Ein kräftiger Salat dazu ( in meinem Fall Rucola) schadet auf keinen Fall.

Adaptiert aus: Vegetarisch, Die 100 besten Rezepte aus aller Welt*

hirsebrot nach ed brown

Tassajara-Hirsebrot

Man sieht….dieses Buch wurde benutzt….

Heute bin ich fleißig, nicht wahr? Das liegt daran, dass ich im Bücherregal ein ganz wichtiges „Altes Schätzchen“ geortet habe. Nämlich „Das Zen-Kochbuch für Vegetarier“, das lange Zeit mein allerliebstes Kochbuch war. Ob das wohl etwas für Bushcook ist? Verfasst hat es Ed(ward) Espe Brown, ein Zen-Mönch, der lange Zeit Chefkoch im Tassajara Zen Mountain Center war. Ich mag seine Bücher sehr, weil sie nicht nur leckere, zuverlässige Rezepte für jeden Tag bieten, sondern auch immer ein Stück Weisheit enthalten – nett zu lesen und nervenberuhigend. Ehe ich jetzt anfange, von Ed Brown zu schwärmen, lege ich Euch einfach einen Film ans Herz. Ich bin nämlich nicht der einzige Ed-Brown-Fan, Doris Dörrie ist auch einer, und sie hat einen Film über ihn gemacht:  How To Cook Your Life. Hier gibt einen Trailer zum Film. Bei mir wohnt die DVD – und es ist einer der wenigen Filme, die ich mir immer wieder ansehe.

Zum Brot: die Bücher von Ed Brown haben mich anfänglich zum Brotbacken verleitet. Brot backe ich noch immer, und ab und zu auch noch nach den Tassajara-Rezepten. Hier also kommt das milde Brot mit den Hirse-Einsprenkelungen, das ich schon oft gebacken habe. Es hält, als reines Hefebrot, nicht so wahnsinnig lange frisch, aber man kann herrlich knusprigen Toast damit machen. Statt Hirse kann man gut auch andere kleinkörnige Getreidesorten wie Amaranth oder Quinoa verwenden. Aufgrund der Hirsekörner ist die Krume relativ dicht.

Hier kommt das Rezept für 2 Brote, wie ich sie heute backe. Ganz Original ist es nicht mehr 🙂 . Die Zahlen im Rezept sind etwas krumm, weil ich die Cup-Angaben in Gramm umgestellt habe.

  • 380 gr. ganze Hirse
  • 310 ml heißes Wasser zum Einweichen der Hirse
  • 1 EL Trockenhefe
  • 500 ml handwarmes Wasser
  • 2 EL Honig
  • 420 gr. Weizenvollkornmehl
  • 3 EL Pflanzenöl wie Rapsöl, Sonnenblumen- oder Maiskeinöl
  • 2 1/2 TL Salz
  • 360 gr. Weizenmehl 550

Zunächst die Hirse mit heißem, aber nicht kochenden Wasser übergießen und abdeckt ca. 2 h stehen lassen.

Nun die Hefe und den Honig in das warme Wasser rühren, Weizenvollkornmehl zugeben und alles zu einem weichen Teig verabeiten. Den Teig ca. 1 h an einem warmen Ort gehen lassen.

Nun das Öl, die Hirse mit eventuellem Restwasser und das Salz hineinrühren. Jetzt das restliche Mehl zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Abdeckt eine weitere Stunden stehen lassen.

Jetzt den Teig, der schön aufgegangen sein sollte, aus der Schüssel holen, zu einem länglichen Laib formen und in ein bemehltes Gärkörbchen geben. Eine weitere Stunde ruhen lassen.

Inzwischen den Ofen auf 250°C vorheizen.

Ein Blech mit Backpapier belegen, den Brotlaib vorsichtig aus dem Körbchen auf das Blech kippen, mit einem scharfen Messer  dreimal diagonal einschneiden und in den Ofen schieben. Nach 10 min die Hitze auf 180°C drosseln. Gesamtbackzeit: ca 50 min.